William Ray Pugh
- Mörder — Los Angeles , USA
- Aktive Jahre
- 1980
- Modus Operandi
- Stumpfe GewaltKomplizen
William Ray Pugh, geboren um 1962, war als Jugendlicher an der Ermordung des 15-jährigen Harry Todd Turner beteiligt. Er schlug das Opfer auf Anweisung von William Bonin, der den Jungen anschließend erwürgte. Ein Gericht verurteilte William wegen freiwilliger Tötung zu sechs Jahren Haft.
Begegnung und Tat
William lernte den älteren Mann im Bekanntenkreis von Downey kennen. Bei einer Autofahrt erklärte der Serienmörder ihm, wie man einen Anhalter töten könne, ohne gefasst zu werden. Obwohl diese Äußerung William erschreckte, hielt er den Kontakt aufrecht.
Am 24. März 1980 nahmen beide den Ausreißer Harry Todd Turner in Hollywood mit. Im Lieferwagen wurde der Jugendliche gefesselt und sexuell missbraucht. Auf Anweisung des Haupttäters schlug William mit einem Gegenstand und den Fäusten auf Harry ein. Danach erwürgte sein Komplize den Jungen. Die Leiche wurde hinter einem Geschäft in Los Angeles abgelegt.
Hinweis, Prozess und Entlassung
Als William später wegen eines Autodiebstahls festsaß, erzählte er einem Berater von den Äußerungen des Serienmörders. Dieser Hinweis trug dazu bei, dass die Polizei den Verdächtigen überwachte. Weitere Zeugen offenbarten jedoch auch Williams eigene Rolle bei Harrys Tod.
Eine Jury konnte sich zunächst nicht auf einen Mordschuldspruch einigen. Letztlich wurde William wegen voluntary manslaughter, im Deutschen am ehesten als freiwillige Tötung einzuordnen, zu sechs Jahren Haft verurteilt. Berichten zufolge kam er nach etwa vier Jahren frei. Zu seinem späteren Leben gibt es keine verlässlichen öffentlichen Angaben.