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Trevor Hardy

genannt „Beast of Manchester"

Straßenkreuzung in Newton Heath, Manchester, dem Stadtteil des ersten Mordes
Alexander P Kapp, via Wikimedia Commons / Geograph · CC BY-SA 2.0
3
Opfer
„Beast of Manchester"
verstorben
SerienmörderManchester , Großbritannien
Aktive Jahre
1974–1976

Als die Polizei ihn 1975 wegen des Mordes an einer 17-Jährigen festnahm, hatte er ein Alibi parat, arrangiert mit seiner Partnerin. Er kam frei, und weil Bissspuren an den Leichen als mögliches Beweismittel galten, feilte er sich in den folgenden Monaten heimlich die Zähne ab. Erst nach zwei weiteren Morden konnte ihn die Polizei endgültig fassen.

Werdegang

Geboren wurde er am 11. Juni 1945 im Manchester Stadtteil Newton Heath. Schon vor seinen Tötungsdelikten war er wegen Körperverletzung vorbestraft, unter anderem hatte er einen Mann mit einer Spitzhacke niedergeschlagen und war dafür auf Bewährung freigekommen.

Die Taten

Sein erstes Opfer war die 15-jährige Janet Lesley Stewart, die er in der Silvesternacht 1974 erstach und in einem flachen Grab in Newton Heath verscharrte. Am 19. Juli 1975 folgte die 17-jährige Wanda Skala, die auf dem Heimweg von ihrer Arbeit als Bardame an der Lightbowne Road in Moston überfallen wurde. Er schlug sie mit einem Ziegelstein nieder, beraubte und vergewaltigte sie, ihre Leiche wurde teilweise vergraben auf einem Baugelände gefunden. Im März 1976 tötete er die 17-jährige Sharon Mosoph, die er erstach und mit einer Strumpfhose erwürgte, bevor er ihre Leiche in den Rochdale-Kanal warf.

Ermittlung und Festnahme

Nach Wanda Skalas Tod nahm die Polizei ihn zunächst fest, ließ ihn aber wieder frei, weil seine Partnerin ihm ein falsches Alibi bestätigte. In der Zwischenzeit ließ er sich die Zähne feilen, um Bissspuren an künftigen Opfern nicht mehr eindeutig zuordnen zu können. Erst im August 1976, nach dem dritten Mord, gelang der Polizei die endgültige Festnahme. Er gestand daraufhin alle drei Taten.

Prozess

Am 2. Mai 1978 verurteilte ihn das Manchester Crown Court wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft mit einer Mindestverbüßungszeit von 30 Jahren. Sein Versuch, die Taten als Totschlag herunterzustufen, scheiterte vor Gericht. 2008 bestätigten die Behörden zusätzlich einen „Whole Life Tariff”, der ihm jede Aussicht auf Entlassung nahm.

Nachwirkungen

Trevor Hardy starb am 25. September 2012 im Alter von 67 Jahren im Gefängnis HM Prison Wakefield an einem Herzinfarkt, nachdem er 35 Jahre in Haft verbracht hatte, einer der am längsten inhaftierten Straftäter in England und Wales. Bis zuletzt beteuerte er seine Unschuld.