Max Mayer Haslam
- Aktive Jahre
- 1936
- Modus Operandi
- Stumpfe Gewalt
Er erschlug eine Frau in ihren Siebzigern mit einem Reifenheber und einer Planke, erwürgte anschließend auch noch ihren Hund und wurde wenig später erwischt, wie er ihren Schmuck im Pfandhaus verkaufte. Die Beweiskette war so eindeutig, dass die Geschworenen weniger als eine Stunde für ihr Urteil brauchten.
Werdegang
Über die Jugend von Max Mayer Haslam, geboren 1913 im nordenglischen Nelson in der Grafschaft Lancashire, ist wenig überliefert. Zum Tatzeitpunkt war er 23 Jahre alt und in seiner Heimatstadt ansässig.
Die Tat
Am 22. Juni 1936 suchte er die 74-jährige, unverheiratete Ruth Clarkson in ihrem Haus in der Clayton Street in Nelson auf. Dort schlug er sie mit einem schweren Reifenheber, einem Stück Eisengeländer und einer Planke tot. Anschließend erwürgte er auch noch ihren Hund und band ihn am Bettpfosten fest. Bevor er das Haus verließ, nahm er ihren Schmuck an sich.
Ermittlung und Festnahme
Nachbarn schlugen Alarm, als sie tagelang nichts von der alten Frau hörten, und die Polizei fand ihre Leiche in der Wohnung. Kurz darauf fiel Max Mayer Haslam auf, weil er in mehreren Pfandhäusern der Stadt Schmuckstücke verkaufte. Bei seiner Festnahme fanden Ermittler weitere Schmuckstücke des Opfers sowie einen Schlüssel zu ihrem Haus bei ihm.
Prozess
Der Prozess fand am 8. Dezember 1936 an den Manchester Assizes statt. Nach weniger als einer Stunde Beratung sprachen die Geschworenen ihn schuldig, das Gericht verurteilte ihn zum Tode.
Nachwirkungen
Am 4. Februar 1937 wurde Max Mayer Haslam im Gefängnis von Strangeways in Manchester gehängt, keine acht Monate nach der Tat.