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Ljudmila Spesivtseva

Nowokusnezk, die Stadt, in der Ljudmila Spesivtseva und ihr Sohn ihre Opfer festhielten
Vyacheslav Bukharov, via Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
3
Opfer
frei
SerienmörderNowokusnezk , Russland
Aktive Jahre
1991–1996

Ljudmila Spesivtseva lebte mit ihrem Sohn Alexander Spesivtsev in Nowokusnezk. Sie half ihm beim Anlocken junger Opfer und beim Beseitigen von Leichenteilen. Ein Gericht verurteilte sie wegen ihrer Unterstützung zu 13 Jahren Haft.

Werdegang

Über ihr Geburtsdatum und ihre frühen Lebensjahre liegen keine verlässlich zugänglichen Angaben vor. Sie arbeitete zeitweise an einer Schule und später bei der Staatsanwaltschaft.

Beteiligung an den Taten

In den 1990er-Jahren wurden Straßenkinder und junge Frauen in die gemeinsame Wohnung gelockt. Dort hielt und tötete ihr Sohn mehrere Opfer. Zeugenaussagen und Ermittlungsberichte beschrieben Ljudmila als Helferin, die Opfer ansprach, die Wohnung absicherte und menschliche Überreste aus dem Haus schaffte. Ein sterbendes Mädchen berichtete zudem, die Mutter habe Fleisch der Getöteten zubereitet.

Entdeckung und Urteil

Im Oktober 1996 öffnete die Polizei die Wohnung, nachdem Klempner wegen eines Rohrschadens keinen Zutritt erhalten hatten. Beamte fanden zerstückelte Überreste und ein schwer verletztes Mädchen. Ljudmila wurde festgenommen und zu 13 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Die Quellen nennen keine eigenständige Mordverurteilung, bestätigen aber eine strafrechtlich relevante Unterstützung.

Späterer Stand

Die Strafe ist rechnerisch seit vielen Jahren beendet. Eine spätere Inhaftierung ist nicht belegt, deshalb ist davon auszugehen, dass Ljudmila Spesivtseva wieder frei kam. Ihr heutiger Aufenthaltsort ist nicht öffentlich bekannt.

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