Jürgen Hein
- Aktive Jahre
- 1967–1985
- Modus Operandi
- ErwürgenErstechenVergewaltigung
Nur fünf Tage lagen zwischen zwei tödlichen Angriffen in Baden-Baden. Als die Polizei Jürgen Hein am 11. November 1985 festnahm, war er erst wenige Monate aus der Haft entlassen. Die einzige frei zugängliche fallspezifische Darstellung schreibt ihm außerdem die Tötung seiner Ehefrau im Jahr 1967 und ein späteres Sexualdelikt an einem Kind zu.
Frühere Verurteilungen
Jürgen Hein wurde 1939 in Berlin geboren. Am 3. März 1967 erwürgte er seine Ehefrau Edith Dzillak. Im November 1967 wurde er wegen Totschlags zu acht Jahren Haft verurteilt und 1972 entlassen.
1973 vergewaltigte er in Berlin-Neukölln ein sechsjähriges Mädchen. Dafür erhielt er eine weitere Freiheitsstrafe. Nach seiner Entlassung im Juli 1985 zog er nach Baden-Baden.
Taten in Baden-Baden
Am 6. November 1985 tötete er die 50-jährige Elvira Kaszuba mit einem Messer und verbarg ihren Körper in einem Schrank. Am 11. November wurde die 48-jährige Ruth Tschantscher erdrosselt und mit einem Messer verletzt. Noch am selben Tag überlebte die 55-jährige Theresia Hoog einen weiteren schweren Angriff.
Die Polizei nahm Jürgen Hein am 11. November in der Nähe des Autos der Überlebenden fest. Am 27. Juni 1986 wurde er wegen der beiden Morde zu lebenslanger Haft verurteilt.
Quellenlage
Zu Jürgen Hein ist außerhalb einschlägiger Täterdatenbanken kaum belastbare, frei zugängliche Berichterstattung auffindbar. Vor allem biografische Einzelheiten lassen sich derzeit nicht unabhängig absichern und wurden deshalb aus diesem Profil entfernt. Auch sein heutiger Status ist ohne aktuelle Vollzugs- oder Todesmeldung nicht verlässlich zu bestimmen; er wird nicht länger als „bis heute inhaftiert“ behauptet.