Elmer Wayne Henley
- Serienmörder — Houston , USA
- Aktive Jahre
- 1971–1973
- Modus Operandi
- ErschießenErwürgenVergewaltigungKomplizen
Sein Notruf beendete die Mordserie, machte Elmer Wayne Henley aber zugleich selbst zum Beschuldigten. Nachdem er Dean Corll am 8. August 1973 erschossen hatte, führte der 17-Jährige die Polizei zu den Massengräbern. Der Texas Court of Criminal Appeals dokumentiert sechs Mordschuldsprüche. Nach deren Aufhebung bestätigte ein zweiter Prozess die Beteiligung an denselben sechs Tötungen.
Verstrickung in die Mordserie
Über David Owen Brooks lernte Elmer den erwachsenen Elektriker kennen. Zunächst erhielt der Jugendliche Geld dafür, Freunde und Bekannte mitzubringen. Später wurde ihm klar, dass die Jungen gefesselt, sexuell missbraucht und getötet wurden. Dennoch beteiligte er sich weiter am Anwerben, Bewachen und Töten sowie am Vergraben der Leichen.
Der 8. August 1973
In der Nacht brachte Elmer zwei Jugendliche in ein Haus in Pasadena. Dean fesselte alle drei und kündigte an, sie zu töten. Elmer gewann sein Vertrauen zurück, wurde losgebunden und griff nach einer Pistole. Als der ältere Täter auf ihn zuging, schoss Elmer mehrfach. Die Behörden werteten die Tötung als Notwehr.
Geständnis, Prozess und Haft
Nach dem Notruf schilderte Elmer die zurückliegenden Morde. Seine Angaben führten die Polizei zu mehreren Massengräbern. 1974 wurde er wegen sechs Morden schuldig gesprochen und erhielt sechs Strafen zu je 99 Jahren. Das Berufungsgericht hob diese Urteile 1978 wegen der Behandlung des Antrags auf einen Ortswechsel auf. Im zweiten Prozess wurde Elmer erneut wegen sechs Morden verurteilt, diesmal zu sechs lebenslangen Strafen. Anträge auf vorzeitige Entlassung wurden wiederholt abgelehnt.