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Dayton Leroy Rogers

genannt „Molalla Forest Killer"

Wanderweg im Molalla River State Park, Oregon, unweit der Fundorte mehrerer Opfer
Luteguy, via Wikimedia Commons · Public Domain
8
Opfer
„Molalla Forest Killer"
inhaftiert
SerienmörderMolalla , USA
Aktive Jahre
1983–1987

Dayton Leroy Rogers wurde am 30. September 1953 in Moscow, Idaho, geboren. Zwischen 1983 und 1987 tötete er mindestens acht Frauen in der Umgebung von Portland, Oregon, und legte sechs der Leichen in einem abgelegenen Waldstück bei Molalla ab, was ihm den Namen „Molalla Forest Killer” einbrachte.

Werdegang

Bereits in den 1970er-Jahren fiel er mehrfach durch Gewalttaten auf, darunter eine Messerattacke und eine Vergewaltigung, für die er zeitweise inhaftiert und psychiatrisch begutachtet wurde. 1982 kam er vorzeitig aus der Haft frei. Nach außen führte er ein unauffälliges Leben, tagsüber ging er einer regulären Beschäftigung nach.

Taten

Er sprach gezielt Prostituierte und Ausreißerinnen an, oft Frauen mit einer Suchtproblematik, und bot ihnen Geld für eine Fahrt in seinem Pick-up an. Statt sie an ihr Ziel zu bringen, fuhr er sie in abgelegene Waldgebiete, fesselte sie und unterzog sie brutaler sexueller Gewalt, häufig verbunden mit Bissverletzungen. Anschließend tötete er sie mit einem Messer oder einer Machete und verstümmelte mehrere Leichen, unter anderem indem er ihnen die Füße abtrennte.

Zu seinen Opfern zählten:

  1. Jennifer Lisa Smith, getötet am 7. August 1987 auf einem Parkplatz in Oak Grove
  2. Lisa Marie Mock (23)
  3. Maureen Ann Hodges (26)
  4. Christine Lotus Adams (35)
  5. Cynthia De Vore (20)
  6. Nondace „Noni” Cervantes (26)
  7. Riatha Gyles (16)
  8. Tawnia Jarie Johnson (18), erst 2013 durch einen DNA-Abgleich identifiziert

Sechs der Leichen wurden auf einem privaten Waldgrundstück außerhalb von Molalla gefunden, wodurch die Presse ihm den Namen „Molalla Forest Killer” gab.

Ermittlung und Festnahme

Am 7. August 1987 griff er Jennifer Lisa Smith auf einem Parkplatz in Oak Grove an und stach elf Mal auf sie ein. Zeugen verfolgten sein Fahrzeug und notierten das Kennzeichen, was zu seiner Festnahme führte. Die anschließenden Ermittlungen brachten ihn auch mit den Leichenfunden im Wald bei Molalla in Verbindung.

Prozess

1988 wurde er für den Mord an Jennifer Smith verurteilt, 1989 zusätzlich für sechs weitere Morde. Ein Gericht verhängte mehrfach die Todesstrafe, die der Oberste Gerichtshof Oregons jedoch wiederholt aufhob, zuletzt 2021. Am 13. Dezember 2022 wandelte Gouverneurin Kate Brown alle Todesurteile im Bundesstaat Oregon in lebenslange Haft ohne Bewährungsmöglichkeit um, wovon auch er betroffen war.

Nachwirkungen

Er sitzt weiterhin in der Two Rivers Correctional Institution in Umatilla, Oregon, ein und hat nach Angaben von Ermittlern nie Reue für seine Taten gezeigt. Der Fall zählt zu den bekanntesten Serienmordfällen im pazifischen Nordwesten der USA.

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