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Christopher Wilder

genannt „Beauty Queen Killer"

FBI-Fahndungsplakat zu Christopher Wilder, 1984
Federal Bureau of Investigation, via Wikimedia Commons · Public Domain
8
Opfer
„Beauty Queen Killer"
verstorben
Serienmörder , USA
Aktive Jahre
1984
Modus Operandi
VergewaltigungErschießen

Binnen sechs Wochen wuchs eine regionale Fahndung zu einer Suche quer durch die Vereinigten Staaten. Das FBI Law Enforcement Bulletin hielt nach Christopher Wilders Tod fest, dass er wegen mindestens acht getöteter Frauen und vier weiterer Sexualangriffe gesucht worden war. Der gebürtige Australier sprach junge Frauen häufig mit angeblichen Angeboten für Modelfotos an.

Werdegang

Bereits mit 17 Jahren verging er sich 1963 an einem 13-jährigen Mädchen. In den folgenden Jahrzehnten fielen ihm in Australien und den USA weitere Sexualstraftaten zur Last, ohne dass er dauerhaft inhaftiert wurde. Als vermeintlicher Fotograf sprach er wiederholt junge Frauen an und bot ihnen an, sie für eine Modelkarriere zu fotografieren, eine Masche, die zu seinem Erkennungszeichen wurde.

Taten

Ab Ende Februar 1984 tötete er, beginnend in Florida:

  1. Rosario Gonzalez (20), 26. Februar, Miami
  2. Elizabeth Kenyon (23), Lehrerin und ehemalige Miss-Florida-Finalistin, 5. März, Miami
  3. Theresa Ferguson (21), 18. März, Merritt Island, Florida
  4. Terry Walden (23), 23. März, Beaumont, Texas
  5. Suzanne Logan (21), 25. März, Oklahoma City
  6. Sheryl Bonaventura (18), 29. März, zwischen Colorado und Utah
  7. Michelle Korfman (17), 1. April, Las Vegas

Zwei weitere Frauen, Linda Grober und Dawnette Wilt, überlebten seine Angriffe schwer verletzt. Die 16-jährige Tina Marie Risico entführte er am 4. April in Kalifornien, ließ sie jedoch am Leben, weil er glaubte, sie könne ihm helfen, weitere Opfer anzulocken, und nahm sie mehrere Tage auf seiner Flucht mit, bevor sie freikam.

Flucht und Tod

Er bewegte sich in den folgenden Wochen von Florida über Texas, Oklahoma, Nevada und Kalifornien bis in den Nordosten der USA. Am 13. April 1984 stellten ihn zwei Polizisten in Colebrook, New Hampshire, nahe der kanadischen Grenze. Bei dem folgenden Handgemenge löste sich ein Schuss aus seiner eigenen Waffe, der ihn selbst tödlich traf und einen der Beamten schwer verletzte.

Nachwirkungen

Da er vor jeder Anklage starb, kam es nie zu einem Prozess. Mehrere seiner mutmaßlichen Opfer wurden nie gefunden, und Ermittler gehen davon aus, dass er für weitere, bis heute ungeklärte Todesfälle verantwortlich gewesen sein könnte. Der Fall gilt als einer der schnellsten und geografisch am weitesten ausgedehnten Mordserien der amerikanischen Kriminalgeschichte.

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