Alexander Keith Jr.
Alexander Keith Jr. verübte 1875 im Hafen von Bremerhaven einen Versicherungsbetrug mit einer Zeitbombe, der vorzeitig explodierte und 83 Menschen tötete. Er nahm sich kurz darauf selbst das Leben.
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Alexander Keith Jr. verübte 1875 im Hafen von Bremerhaven einen Versicherungsbetrug mit einer Zeitbombe, der vorzeitig explodierte und 83 Menschen tötete. Er nahm sich kurz darauf selbst das Leben.
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Ein ehemaliger Versicherungsmakler erschoss 1993 einen Konkurrenten, floh nach einer Freilassung wegen eines Verfahrensfehlers vor seinem Prozess und tötete 2001 auf der Flucht binnen eines Tages vier weitere Menschen, bevor er sich bei seiner Festnahme erschoss.
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Catherine Schmidt wurde 1933 im französischen Sarret-Prozess wegen ihrer Beteiligung an einem Komplex aus Versicherungsbetrug und drei Tötungen zu zehn Jahren Haft verurteilt.
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Ein Geruch von Kohlegas im Schlafzimmer, ein leergetrunkenes Glas Limonade und ein Ehemann, der verdächtig ruhig am Fenster stand: Eugène Marie Chantrelle inszenierte 1878 in Edinburgh einen Unfalltod, um eine Lebensversicherung zu kassieren, und lieferte damit einen der ersten Fälle, in denen forensische Toxikologie einen Mord überführte.
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Georges-Alexandre Sarret verband in Südfrankreich Versicherungsbetrug mit drei Tötungen. Die Prozessakten dokumentieren Schüsse, Gift und Säure; 1933 wurde er zum Tode verurteilt.
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Ein Landwirt in finanzieller Not baut eine Autobombe für seine eigene Frau, und als der Plan misslingt, erschießt er kurzerhand seinen Nachbarn und schneidet sich selbst mit dem Messer, um wie ein Opfer auszusehen. Der Fall Graham Backhouse von 1984 gilt als einer der bizarrsten Mordfälle der englischen Provinz.
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Ein Pariser Versicherungsbetrüger schloss zwischen 1912 und 1918 heimlich Lebensversicherungen auf Bekannte ab, tötete sie mit selbst gezüchteten Bakterien- und Pilzgiften und nahm sich 1921 in Untersuchungshaft vermutlich selbst das Leben, bevor es zum Prozess kam.
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H. H. Holmes, bürgerlich Herman Webster Mudgett, tötete in seinem als „Mordschloss“ bekannt gewordenen Gebäude in Chicago eine bis heute umstrittene Zahl von Menschen. Er gilt als einer der ersten dokumentierten amerikanischen Serienmörder.
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Ein angesehener Hausarzt aus Kent tötete seine erste Ehefrau angeblich an einem Herzinfarkt im Spanienurlaub, kassierte die Versicherungssumme und drogte zwei Jahre später seine zweite Frau mit Morphium, bevor er ihr die Kehle durchschnitt. Nur die Januarkälte rettete ihr das Leben.
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Eine Autobombe überführte Judias Buenoano, nachdem zwei Todesfälle lange als Krankheit und Unfall galten. Für den Mord an Ehemann und Sohn wurde sie verurteilt.
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Kurt Erich Tetzner täuschte 1929 seinen eigenen Unfalltod vor, um eine hohe Versicherungssumme zu kassieren, und tötete dafür einen bis heute unidentifizierten Anhalter. 1931 wurde er in Regensburg hingerichtet.
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Philomène Schmidt wurde 1933 im französischen Sarret-Prozess wegen ihrer Beteiligung an einem Komplex aus Versicherungsbetrug und drei Tötungen zu zehn Jahren Haft verurteilt.
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Udo Proksch ließ 1977 den Frachter Lucona im Indischen Ozean sprengen, um Versicherungsgeld für eine erfundene Ladung zu kassieren. Sechs Besatzungsmitglieder starben, die sogenannte Lucona-Affäre erschütterte über Jahre die österreichische Politik.
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Ein notorischer Hochstapler versicherte 1929 das Leben seiner Mutter, erwürgte sie im Hotelzimmer und zündete den Raum an, um den Mord als Unfall zu tarnen. Ein winziger Bluterguss am Kehlkopf, den nur ein Gerichtsmediziner fand, brachte ihn an den Galgen.
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Ein brennender Schuppen, ein Abschiedsbrief und eine Leiche mit den Zähnen eines viel jüngeren Mannes: 1933 hielt London den Tod von Samuel James Furnace für Suizid, bis ein Gerichtsmediziner erkannte, dass der vermeintlich Tote in Wahrheit ein Mörder auf der Flucht war.
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Ein an den Nerven zerrütteter Kriegsveteran erschoss seine Geliebte am Weihnachtsabend 1919 in den Dünen von Lytham St Annes. Im Hintergrund stand eine frisch abgeschlossene Lebensversicherung über 5.000 Pfund, die ausgerechnet ihn begünstigte.
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