Ein 16-Jähriger hat sich an der Silver Rail Elementary School in Bend im US-Bundesstaat Oregon den Weg ins Gebäude freigeschossen und drei Kinder im Alter von fünf, acht und elf Jahren sowie eine Lehrerin getötet. Ein bewaffneter Passant verfolgte ihn in die Schule und erschoss ihn, noch bevor die Polizei eintraf.
Wenige Stunden nach dem Aufschub hob der Oberste Gerichtshof der USA die Aussetzung wieder auf. Tennessee versuchte noch am selben Abend, Christa Pike mit der Giftspritze hinzurichten. Sie überlebte zwei Dosen Pentobarbital und liegt in kritischem Zustand im Krankenhaus. Gouverneur Bill Lee setzte alle übrigen Hinrichtungen des Jahres aus.
In Tennessee sollte am 30. September 2026 erstmals seit über 200 Jahren wieder eine Frau hingerichtet werden. Rund eine Stunde vor dem geplanten Vollzug setzte ein Bundesberufungsgericht die Exekution der zum Tode verurteilten Christa Pike aus.
Neue Videoaufnahmen und Polizeiauskünfte klären zentrale Fragen zum Angriff am In-N-Out-Restaurant in Twin Falls. Der 24-jährige Täter handelte allein, drei Todesopfer wurden identifiziert und mehrere Menschen griffen ein. Das Motiv ist weiterhin unbekannt.
Am 1. August 2026 eröffnet ein junger Mann mit einem sturmgewehrähnlichen Gewehr das Feuer an einer erst wenige Tage zuvor eröffneten In-N-Out-Filiale im US-Bundesstaat Idaho. Drei Menschen sterben, sieben werden verletzt, einige lebensgefährlich. Unter den Toten ist eine Restaurantmitarbeiterin, auch der mutmaßliche Schütze wird tot aufgefunden. Ein bewaffneter Passant eröffnet während der Tat das Gegenfeuer.
Nach den tödlichen Schüssen beim Bite of Seattle ist ein 15-Jähriger angeklagt, weitere Schützen werden gesucht. Kritik an der zögerlichen Informationspolitik hat zudem Polizeichef Shon Barnes das Amt gekostet.
Beim Straßenfest „Bite of Seattle“ nahe der Space Needle eröffnen offenbar zwei Personen im Streit das Feuer aufeinander. Drei Menschen sterben, mindestens vier weitere werden verletzt, darunter ein zweijähriger Junge. Ein Verdächtiger wird festgenommen, nach einem zweiten wird gefahndet.
Ein New Yorker Architekt tötete zwischen 1993 und 2010 mindestens acht Frauen auf Long Island. Am 17. Juni 2026 wurde Rex Heuermann für den als Gilgo-Beach-Mörder bekannten Fall zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt.
Nach der ersten Anklage im Komplex der Texas Killing Fields wurde das Grundstück von James Elmore durchsucht. Menschliche Überreste fanden die Ermittler nicht, gegen ihn wurden jedoch zwei weitere, vom Tötungskomplex getrennte Anklagen erhoben.
Marylands Berufungsgericht hat ein Rechtsmittel von Lee Boyd Malvo verworfen. Die bereits 2022 angeordnete neue Strafmaßverhandlung kann ohne seine Überstellung aus Virginia weiterhin nicht stattfinden.
Zwischen 1983 und 1991 wurden bei League City, Texas, mindestens vier Frauen und Mädchen tot aufgefunden. Am 31. März 2026 klagte eine Grand Jury erstmals einen Verdächtigen an, allerdings bislang nur wegen Beweismittelunterdrückung und fahrlässiger Tötung.
Nach dem Fall eines mutmaßlichen Missbrauchsrings, der Kinder in einem unterirdischen Bunker in Bibb County gefangen hielt, macht Alabama schwere Sexualverbrechen an Kindern zu einem Kapitalverbrechen. Das Gesetz gilt jedoch nicht rückwirkend für den auslösenden Fall selbst.
Neue DNA-Auswertungen verbinden Alan Wade Wilmer mit den 1986 ermordeten Cathleen Thomas und Rebecca Dowski. Zusammen mit vier zuvor zugeordneten Fällen bringen ihn Ermittler inzwischen mit mindestens sechs Tötungen in Virginia in Verbindung.
Ein Bewährungsgremium hielt Patricia Krenwinkel 2025 erneut für entlassungsgeeignet. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hob die Empfehlung auf, weil er weiterhin eine Gefahr für die Gesellschaft sah.
Die 23-jährige ukrainische Geflüchtete Iryna Zarutska wurde im August 2025 in einem Nahverkehrszug in Charlotte, North Carolina, erstochen. Eine später bekannt gewordene Tonaufnahme aus der Haft zeigt den psychisch schwer kranken Tatverdächtigen in offenbaren Wahnvorstellungen.
Anne Marie Hochhalter starb 2025 an einer Sepsis. Weil Folgen ihrer beim Amoklauf erlittenen Lähmung wesentlich zu ihrem Tod beitrugen, stufte die Gerichtsmedizin den Todesfall als Tötungsdelikt ein.
Die Colonial-Parkway-Morde in Virginia galten seit den 1980er Jahren als ungeklärt. Per genetischer Genealogie identifizierten Ermittler 2024 posthum einen Fischer aus der Region als Täter.
Der 30-jährige obdachlose Straßenkünstler Jordan Neely starb 2023 in der New Yorker U-Bahn, nachdem ihn ein Mitreisender minutenlang im Würgegriff hielt. Der Fall spaltete die USA entlang der Linien Rasse, psychische Erkrankung und Obdachlosigkeit, der Angeklagte wurde 2024 freigesprochen.
Ein Jahrzehnt lang blieb der Mord an drei Sexarbeiterinnen in Daytona Beach ungeklärt. Erst eine DNA-Analyse führte 2016 zur Identifizierung von Robert Hayes, der am 2. März 2022 zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.
Joseph James DeAngelo bekannte sich zu 13 Morden und 13 Entführungsdelikten. Im August 2020 wurde der frühere Polizist zu elf aufeinanderfolgenden lebenslangen Freiheitsstrafen ohne Bewährung verurteilt.
Das Nebraska Board of Pardons lehnte 2020 eine vollständige Begnadigung von Caril Ann Fugate ab. Sie hielt daran fest, als 14-Jährige entführt und bedroht worden zu sein.
Der Golden State Killer galt in Kalifornien seit den 1970er Jahren als einer der meistgesuchten ungeklärten Serientäter der USA. Im April 2018 führte eine neuartige DNA-Analyse namens genetische Genealogie zur Festnahme des mutmaßlichen Täters.
Die 1976 in Georgia gefundenen sterblichen Überreste gehörten zu Ima Jean Sanders. Ermittler halten es für sehr wahrscheinlich, dass John Paul Knowles die 13-Jährige 1974 ermordete.
Im Oktober 2002 erschossen John Allen Muhammad und der 17-jährige Lee Boyd Malvo als sogenannte Washington-Sniper zehn Menschen bei alltäglichen Verrichtungen. Beide waren zuvor bereits für weitere Schüsse in mehreren US-Bundesstaaten verantwortlich.
Am 20. April 1999 erschossen zwei Schüler an der Columbine High School in Colorado 13 Menschen, bevor sie sich selbst töteten. Die Tat gilt als Blaupause für zahlreiche spätere Schul-Amokläufe in den USA.
Am 15. Juli 1997 wurde der italienische Modedesigner Gianni Versace vor seiner Villa in Miami Beach erschossen. Ein Porträt des Modeschöpfers und die anschließende Fahndung nach dem Täter Andrew Cunanan.
Zwischen Juli und November 1974 tötete John Paul Knowles auf einer Fahrt durch sieben US-Bundesstaaten mindestens 18 Menschen, viele davon nach dem Zufallsprinzip. Er wurde kurz nach seiner Festnahme bei einem Fluchtversuch erschossen.
Zwischen 1986 und 1989 tötete Alan Wade Wilmer mindestens sechs Menschen entlang des Colonial Parkway in Virginia. Der Fischer aus der Region blieb zu Lebzeiten unentdeckt und wurde erst 2024, sieben Jahre nach seinem Tod, durch eine DNA-Analyse überführt.
Adam Lanza erschoss am 14. Dezember 2012 in Newtown, Connecticut, zunächst seine Mutter und anschließend 26 Menschen an der Sandy Hook Elementary School, davon 20 Kinder. Es blieb bis heute der folgenschwerste Schulamoklauf an einer US-Grundschule.
Albert DeSalvo gestand 1965, der gesuchte Boston Strangler zu sein, der zwischen 1962 und 1964 dreizehn Frauen ermordete. Verurteilt wurde er dafür nie, erst 2013 bestätigte ein DNA-Test seine Beteiligung an einem der Morde.
Ein anonymer Brief führte Ermittler sechs Jahre nach Grace Budds Verschwinden zu Albert Fish. Für diesen Mord wurde er verurteilt, zwei weitere Kindertötungen gelten durch seine Geständnisse als zugeordnet.
Ein überlebender Entführungszeuge führte die Polizei 1982 zu Alvin Neelley und seiner Frau. Zwei Tötungen, Folter und eine Serie von Gewaltakten kamen danach ans Licht.
Mitglied der Chicagoer „Ripper Crew“ um Robin Gecht, der 1999 als letzter Mensch im Bundesstaat Illinois hingerichtet wurde, bevor dieser die Todesstrafe abschaffte.
Andrew Cunanan erschoss und erstach 1997 innerhalb von drei Monaten fünf Menschen in vier US-Bundesstaaten, darunter den Modedesigner Gianni Versace. Er nahm sich nach einer landesweiten Fahndung selbst das Leben, ein Motiv blieb ungeklärt.
Ángel Maturino Reséndiz, der „Eisenbahnmörder“, tötete zwischen 1986 und 1999 mindestens 15 Menschen entlang von Bahnstrecken in den USA, bevor er sich freiwillig stellte.
Neun Mordschuldsprüche machten Angelo Buono zu einem der beiden Hillside Stranglers. Erst die Festnahme seines Cousins in Washington verband ihn mit der Serie in Los Angeles.
Elf Leichen und Leichenteile lagen im Haus und Garten an der Imperial Avenue. Der Ohio Supreme Court bestätigte Anthony Sowells elf Mordschuldsprüche und die Todesurteile.
Als die Polizei das Londoner Penthouse betritt, telefoniert Antony Baekeland ruhig und bestellt chinesisches Essen. In der Küche liegt seine tote Mutter. Der Fall des Bakelite-Erben, der 1972 seine eigene Mutter erstach, gilt bis heute als eine der bizarrsten Tragödien der amerikanischen High Society.
DNA aus dem Fall Taraha Nicholson führte 2011 zur einzigen Mordverurteilung von Antwan Pittman. Neun weitere Todesfälle nahe Rocky Mount werden als Seven-Bridges-Serie untersucht, blieben ihm gegenüber aber ohne Anklage.
Nach zwei Kindstötungen kam Arthur Shawcross vorzeitig frei. Weniger als ein Jahr später begann in Rochester eine neue Serie, für zehn Morde sprach ihn eine Jury 1990 schuldig.
Zwischen 1918 und 1919 wurden in und um New Orleans sechs Menschen bei einer Reihe nächtlicher Axtangriffe getötet. Täter und Echtheit des berühmten Jazz-Drohbriefs blieben ungeklärt.
Nach dem Brand auf Belle Gunness' Farm fanden Suchtrupps mindestens 13 vergrabene Leichen. Ob die kopflose Frau in den Trümmern die gesuchte Farmerin war, blieb ungeklärt.
Caril Ann Fugate war als 14-Jährige an der Mordserie ihres Freundes Charles Starkweather in Nebraska und Wyoming beteiligt. Sie wurde 1976 nach 18 Jahren Haft entlassen und lebt bis heute.
Carl Panzram behauptete in einem Gefängnismanuskript, 21 Menschen getötet zu haben. Nur ein Teil seiner Angaben ließ sich belegen; hingerichtet wurde er 1930 für den Mord an einem Gefängnisbediensteten.
Carol Bundys Geständnis wegen des Mordes an Jack Murray führte die Polizei 1980 zu Douglas Clark. Drei Jahre später bekannte sie sich zu zwei eigenen Mordfällen und erhielt 52 Jahre bis lebenslange Haft.
Catherine Woods Aussage machte fünf verdächtige Todesfälle im Pflegeheim Alpine Manor zu einem Mordverfahren. Sie bekannte sich zu Mord und Verschwörung und kam 2020 auf Bewährung frei.
Charlene Gallegos Aussage wurde zum Kernbeweis gegen ihren Mann, doch sie hatte selbst Opfer angelockt und Fahrten zu Tatorten übernommen. Ein Abkommen begrenzte ihre Haft auf 16 Jahre und acht Monate.
Erst Warnungen aus einer Krankenhausapotheke brachten Charles Cullens 16-jährige Tatserie ans Licht. Der Krankenpfleger bekannte sich später zu 29 Patiententötungen.
Charles Manson leitete 1969 als selbsternannter Guru die sogenannte Manson Family, deren Mitglieder auf seine Anweisung hin sieben Menschen töteten, darunter die Schauspielerin Sharon Tate. Er starb 2017 in Haft.
Charles Schmid, der „Pied Piper of Tucson“, tötete 1964 und 1965 mit Komplizen drei junge Frauen in Arizona und wurde 1975 im Gefängnis von Mitinsassen erstochen.
Charles Whitman erschoss am 1. August 1966 vom Aussichtsturm der University of Texas in Austin wahllos Menschen und tötete zuvor seine Mutter und seine Ehefrau. Eine Autopsie fand später einen Hirntumor, der möglicherweise sein Verhalten beeinflusst hatte.
Videoaufnahmen aus einem verborgenen Bunker wurden zu einem Kernbeweis gegen Charles Ng. Eine Jury sprach ihn in elf Mordfällen schuldig, der California Supreme Court bestätigte das Urteil.
Charles Ray Hatcher wurde für zwei Morde verurteilt und behauptete, 16 Menschen getötet zu haben. Sein Geständnis im Fall Eric Christgen beendete zugleich die jahrelange Haft eines Unschuldigen.
Charles Starkweather tötete zwischen Dezember 1957 und Januar 1958 gemeinsam mit seiner 14 Jahre alten Freundin Caril Ann Fugate elf Menschen in Nebraska und Wyoming. Er wurde 1959 hingerichtet.
Zwölf enthauptete Tote, die meisten ohne Namen, stellten Cleveland zwischen 1935 und 1938 vor ein Rätsel. Trotz einer Großrazzia unter Eliot Ness blieb der Täter unbekannt.
Binnen sechs Wochen führte Christopher Wilders Flucht durch zahlreiche US-Bundesstaaten. Das FBI suchte ihn wegen mindestens acht Tötungen und vier Sexualangriffen.
Sieben ungeklärte Todesfälle in New Hampshire und Vermont werden seit Jahrzehnten als mögliche Mordserie zusammengefasst. Offiziell ist jedoch weder ein gemeinsamer Täter bewiesen noch der Angriff auf Jane Boroski sicher mit allen Fällen verbunden.
Mitten im Auswahlverfahren der Jury bekannte sich Danny Rolling überraschend zu fünf Morden in Gainesville. Erst kurz vor seiner Hinrichtung gestand er auch die drei Tötungen von Shreveport.
Vier Schüsse in drei Sekunden, dann ein letzter Kopfschuss auf einen wehrlosen Polizisten am zweiten Weihnachtsfeiertag. David Bieber floh mit einem gefälschten Pass aus Florida nach England und tötete dort einen Beamten, nur um nicht wegen zweier früherer Anschläge ausgeliefert zu werden.
Fasern, Lacksplitter und ein Überlebender verbanden Daniel Conahan Jr. mit den Hog-Trail-Morden. Verurteilt wurde er nur für Richard Montgomerys Tod, weitere Fälle bleiben behördliche Zuschreibungen.
Ein Strafzettel in der Nähe des letzten Tatorts führte New Yorks Polizei zu David Berkowitz. Seine Schüsse hatten sechs Menschen getötet und sieben verletzt.
Ein angeschossener Student sah David Carpenter nach dem Angriff ruhig zum Wanderweg zurückkehren und identifizierte ihn später. Diese Aussage verband den als „Trailside Killer“ bekannten Täter mit sieben gerichtlich bestätigten Morden.
David Edward Maust tötete zwischen 1974 und 2003 mindestens fünf Jungen und junge Männer, den ersten davon während seines Militärdiensts in Deutschland, die übrigen in den USA. Kurz nach seiner endgültigen Verurteilung 2005 nahm er sich in der Haft das Leben.
Ein gestohlener Wagen führte die Polizei im April 1984 zu Dean Carter. Zwei kalifornische Verfahren endeten mit vier Mordschuldsprüchen und zwei Todesurteilen.
Dayton Leroy Rogers tötete zwischen 1983 und 1987 mindestens acht Frauen in Oregon und legte die meisten Leichen im Molalla Forest ab, weshalb er als „Molalla Forest Killer“ bekannt wurde.
Erst Dean Corlls Tod führte die Polizei 1973 zu den Massengräbern von mindestens 28 Jungen und jungen Männern. Zwei jugendliche Komplizen wurden wegen sechs beziehungsweise eines Mordes verurteilt.
Dennis Rader ermordete zwischen 1974 und 1991 mindestens zehn Menschen in Wichita, Kansas, und wurde erst 2005 gefasst, nachdem er jahrzehntelang unter dem Namen „BTK“ mit Polizei und Medien kommuniziert hatte.
Donald Leroy Evans wurde für die Morde an Beatrice Routh und Ira Jean Smith verurteilt; eine dritte Tötung wurde ihm nach einem Geständnis zugerechnet. Seine Behauptung von mehr als 70 Opfern blieb weitgehend unbelegt.
Im Todestrakt baute Donald Gaskins eine Bombe in ein Radio und tötete damit einen Mithäftling. Dieses gerichtlich bestätigte letzte Opfer führte 1991 zu seiner Hinrichtung.
Sieben Leichen lagen im Garten ihres Pensionshauses, doch die Geschworenen verurteilten Dorothea Puente nur wegen drei Morden. Sechs weitere Anklagepunkte blieben ohne Urteil.
Ein Mordgeständnis von Carol Bundy brachte die Polizei 1980 auf Douglas Clarks Spur. Kaliforniens oberstes Gericht bestätigte sechs Mordschuldsprüche, die Strafvollzugsbehörde dokumentierte seinen Tod 2023.
Eine Quittung für Frostschutzmittel führte Ermittler 1957 zu Ed Geins Farm und zu Bernice Wordens Leiche. Neben diesem Mord gestand er die Tötung Mary Hogans und jahrelange Grabschändungen.
Eine Zimmeranzeige genügte Earle Nelson oft als Zugang zu seinen Opfern. Zeitgenössische Fahnder verbanden ihn mit 22 Tötungen, verurteilt und hingerichtet wurde er für den Mord an Emily Patterson in Winnipeg.
Edmund Kemper, bekannt als Co-ed Killer, erschoss 1964 seine Großeltern und tötete zwischen 1972 und 1973 sechs junge Frauen sowie seine Mutter und deren Freundin.
Elmer Wayne Henley war jugendlicher Komplize von Dean Corll und wurde wegen sechs Morden verurteilt. 1973 erschoss er den Serientäter und deckte die Verbrechen auf.
Francisco del Junco tötete 1995 und 1996 vier Frauen in Miami und steckte ihre Leichen in Brand. Eine frühere Überlebende erkannte ihn wieder und führte die Polizei zu seiner Festnahme.
Sechs schwarze Mädchen verschwanden aus ihren Wohnvierteln, alle wurden erwürgt und an Straßen abgelegt. Verlorene Akten und vernichtete Beweise belasten die Suche nach dem Freeway Phantom bis heute.
Gary Heidnik hielt 1986 und 1987 in Philadelphia sechs Frauen in einer Kellergrube gefangen, missbrauchte und folterte sie. Zwei der Frauen starben, ihr Fall diente als eine der Vorlagen für „Das Schweigen der Lämmer“.
Ein DNA-Treffer beendete nach fast zwanzig Jahren die Suche nach dem Bedroom Basher. Gerald Parker wurde wegen sechs Morden verurteilt, während ein Unschuldiger 17 Jahre für eine der Taten in Haft gesessen hatte.
Ein notiertes Autokennzeichen brachte Gerald Gallegos Mordserie 1980 ins Wanken. Gerichtsurteile belegen Entführungen und Tötungen in Kalifornien und Nevada.
Gerald Patrick Lewis führte Ermittler 1998 zum Grab von Misty McGugin. Wegen drei Morden wurde er in Alabama und Georgia verurteilt; eine weitere Tötung gestand er, ohne dafür angeklagt zu werden.
An einem Abend beteiligte sich Gregory Matthew Miley an zwei Morden von William Bonin. Zwei lebenslange Strafen folgten, 2016 starb er nach einem Angriff im Gefängnis.
Fünf Mordschuldsprüche brachten Gwendolyn Graham lebenslang ins Gefängnis. Das Verfahren beruhte entscheidend auf der Aussage ihrer früheren Partnerin Catherine Wood.
Harvey Carignan, genannt der „Want-Ad Killer“, tötete zwischen den 1940er- und 1970er-Jahren mehrere Frauen im Nordwesten der USA. Nach einem aufgehobenen Todesurteil von 1950 mordete er Jahrzehnte später erneut, bis er 1974 gefasst wurde.
Harvey Glatman lockte 1957 und 1958 junge Frauen in Los Angeles mit falschen Modelaufträgen und Kontaktanzeigen an, um sie zu vergewaltigen und zu erwürgen. 1959 wurde er in San Quentin in der Gaskammer hingerichtet.
Henry Lee Lucas gestand hunderte Morde, doch der texanische Generalstaatsanwalt fand Reisezeiten und Akten, die viele Aussagen unmöglich machten. Belastbar bleiben drei Tötungen, der Rest seines Ruhms beruhte überwiegend auf falschen Geständnissen.
Herbert Mullin tötete zwischen Oktober 1972 und Februar 1973 in Santa Cruz, Kalifornien, 13 Menschen, weil er wahnhaft glaubte, damit ein großes Erdbeben verhindern zu können.
13 mutmaßliche Opfer sind inzwischen unter den menschlichen Überresten von Fox Hollow Farm nachgewiesen. Herbert Baumeister bleibt zudem Hauptverdächtiger im ungeklärten Fall des sogenannten I-70 Strangler.
H. H. Holmes, bürgerlich Herman Webster Mudgett, tötete in seinem als „Mordschloss“ bekannt gewordenen Gebäude in Chicago eine bis heute umstrittene Zahl von Menschen. Er gilt als einer der ersten dokumentierten amerikanischen Serienmörder.
Zwischen 1985 und 1986 vergewaltigte und erwürgte ein bis heute unbekannter Täter auf Oahu, Hawaii, fünf Frauen und legte ihre Leichen an Lagunen und Bachläufen ab. Der Hauptverdächtige starb 2003, ohne dass es je zu einer Anklage kam.
Drei Ehefrauen starben, doch nur zwei Todesfälle führten zu Mordurteilen gegen Jack Wayne Reeves. Das Verschwinden von Emelita Villa brachte 1995 auch einen alten vermeintlichen Suizid neu ins Rollen.
James Michael Munro half William Bonin 1980 bei der Ermordung von Steven Wells und wurde wegen Mordes zweiten Grades zu 15 Jahren bis lebenslanger Haft verurteilt.
James Oliver Huberty erschoss 1984 in einem McDonald's-Restaurant in San Ysidro, Kalifornien, 21 Menschen, bevor er von einem Polizeischützen getötet wurde. Es war damals der schwerste Amoklauf eines Einzeltäters in der US-Geschichte.
Jerome Brudos, genannt der Shoe Fetish Slayer, tötete zwischen 1968 und 1969 vier Frauen im Raum Salem, Oregon, und verstümmelte ihre Leichen aus fetischistischen Motiven.
Jeffrey Dahmer ermordete zwischen 1978 und 1991 mindestens 16 Männer und Jugendliche in Milwaukee, Wisconsin. Ein Profil über Taten, Ermittlung und Verurteilung.
Als Ermittler Joe Ball befragen wollten, erschoss er sich in seiner Bar. Erst danach führten die Aussagen seines Handlangers zu zwei verscharrten Frauen.
Johann Otto Hoch heiratete unter Dutzenden Aliasnamen bigamistisch mehrere Dutzend Frauen in den USA, vergiftete einen Teil von ihnen mit Arsen und floh anschließend mit ihrem Vermögen. Er wurde 1906 in Chicago gehängt.
John Allen Muhammad erschoss 2002 gemeinsam mit dem damals 17-jährigen Lee Boyd Malvo als „Washington-Sniper“ mindestens zehn Menschen im Raum Washington D.C. Er wurde 2009 hingerichtet.
John Norman Collins ermordete zwischen 1967 und 1969 mehrere junge Frauen im Raum Ann Arbor und Ypsilanti, Michigan. Als „Ypsilanti-Ripper“ bekannt, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamig genannten „Co-ed Killer“ Edmund Kemper.
John Edward Robinson lockte unter dem Namen „Slavemaster“ Frauen über Kontaktanzeigen und BDSM-Chatrooms an und tötete mindestens acht von ihnen zwischen 1984 und 2000 in Kansas und Missouri.
John Joubert tötete 1982 und 1983 drei Jungen in Maine und Nebraska und wurde 1996 hingerichtet. Ein ungewöhnliches Beweisstück, ein Seil aus südkoreanischer Militärproduktion, führte die Ermittler auf seine Spur.
Als Robert Piest nach einem Gespräch über einen Ferienjob verschwand, führte die Spur zu John Wayne Gacys Haus. Unter und neben dem Gebäude fanden Ermittler 29 Opfer, vier weitere hatte der Bauunternehmer in einen Fluss geworfen.
José Manuel Martínez, ein mexikanisch-amerikanischer Auftragskiller mit dem Beinamen „El Mano Negra“, wurde wegen zwölf Morden in Kalifornien, Florida und Alabama verurteilt. Er gestand insgesamt rund 36 Tötungen im Auftrag mexikanischer Drogenkartelle.
John Paul Knowles tötete 1974 innerhalb von nur vier Monaten mindestens 18 Menschen in sieben US-Bundesstaaten. Rund einen Monat nach seiner Festnahme wurde er bei einem Fluchtversuch von einem Ermittler erschossen.
Vier Jahrzehnte nach der ersten Tat führte ein DNA-Abgleich die Ermittler zu Joseph James DeAngelo. Der frühere Polizist bekannte sich 2020 zu 13 Morden und 13 Entführungen.
Ein vorbestrafter Mann aus Connecticut, der 2007 gemeinsam mit Steven Hayes bei einem Raubüberfall auf ein Wohnhaus in Cheshire eine Mutter und ihre beiden Töchter ermordete.
Eine Autobombe überführte Judias Buenoano, nachdem zwei Todesfälle lange als Krankheit und Unfall galten. Für den Mord an Ehemann und Sohn wurde sie verurteilt.
Sechs Injektionen mit Abflussreiniger töteten Lisa Ann Millican nicht. Judith Ann Neelley erschoss das 13-jährige Mädchen und erhielt mit 18 Jahren ein Todesurteil.
25 Leichen in Obstplantagen, zwei Prozesse und zweimal derselbe Schuldspruch: Juan Corona wurde 1973 und nach der Aufhebung des Urteils 1982 erneut wegen aller Morde verurteilt.
Erst zwei Morde in Bellingham brachten die Ermittler auf die Spur der Hillside Stranglers: Kenneth Bianchi bekannte sich zu diesen Taten und belastete seinen Cousin wegen der Mordserie in Los Angeles.
Kristen Gilbert, eine Krankenschwester in einem Veteranenkrankenhaus in Massachusetts, injizierte 1995 und 1996 mehreren Patienten tödliche Überdosen von Adrenalin. Sie wurde wegen vierfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Larry Eyler, genannt der „Highway Killer“, erstach und zerstückelte zwischen 1982 und 1984 mindestens 21 junge Männer in Indiana und Illinois. Er starb 1994 an AIDS im Todestrakt, kurz zuvor gestand er weitere 20 Morde.
Ein Tonband der letzten Tat und die Aussage seines Komplizen überführten Lawrence Bittaker. Das oberste Gericht Kaliforniens bestätigte fünf Mordschuldsprüche und das Todesurteil.
Lee Boyd Malvo erschoss 2002 als 17-Jähriger gemeinsam mit John Allen Muhammad als „Washington-Sniper“ mindestens zehn Menschen im Raum Washington D.C. und gestand später 17 Morde. Er verbüßt bis heute mehrere lebenslange Haftstrafen.
Eine Stromrechnung führte Ermittler zu Leonard Lakes Bunker und den Spuren von elf Toten. Weil er bei seiner Festnahme Gift nahm, wurde nur sein Komplize wegen der Morde verurteilt.
Elf Jahre nach seiner Hinrichtung als verurteilter Mörder und Vergewaltiger wurde sein Name erneut zur Waffe, diesmal gegen seinen eigenen toten Sohn. Louis Till, 1945 von einem US-Militärgericht in Italien zum Tode verurteilt, war der Vater von Emmett Till.
Zwei Leichen im Keller eines Hauses in Michigan beendeten die Serie von Martha Beck und Raymond Fernandez. Verurteilt wurden beide wegen eines früheren Mordes in New York.
Marybeth Tinning gestand die Tötung von drei ihrer neun im Säuglingsalter verstorbenen Kinder in Schenectady, New York, wurde aber nur wegen eines Falls verurteilt.
Der US-Schriftsteller wurde 2003 für den Tod seiner Frau Kathleen verurteilt, die am Fuß einer Treppe starb. Prozessthema wurde auch der fast identische Tod einer Freundin der Familie 1985 in Deutschland.
Vier Mordurteile brachten Michael Ross in Connecticut in die Todeszelle, drei weitere Tötungen führten zu Haftstrafen oder einem Schuldbekenntnis. Eine achte Tat gestand er, wurde dafür aber nie angeklagt.
Eine Autopsie fand im Körper von Samuel Doss genug Gift, um laut dem Oklahoma State Bureau of Investigation 20 Menschen zu töten. Nannie Doss bekannte sich zu mehreren weiteren Vergiftungen, verurteilt wurde sie jedoch nur für diesen Mord.
Neun Frauen wurden an Straßen außerhalb New Bedfords gefunden, zwei weitere blieben verschwunden. Eine Mordanklage zerfiel, der Täter wurde nie identifiziert.
Drei Leichen wurden erst gefunden, nachdem Nathaniel White die Polizei zu ihnen führte. 1993 verurteilte ihn eine Jury wegen sechs Morden im Hudson Valley.
Ein tödlicher Brand in einem Gästehaus brachte Ottis Toole vor Gericht. Daneben standen fünf weitere Mordurteile und zahlreiche unzuverlässige Geständnisse.
Müllsäcke mit zerstückelten Leichen lagen an den Straßen Südkaliforniens, bis Patrick Kearney 1977 zur Polizei ging. Er bekannte sich in 21 Mordfällen schuldig und entging dadurch der Todesstrafe.
Vier Menschen starben 1946 bei zwei eng verbundenen Doppelangriffen nahe Texarkana. Ein fünfter Mord wird derselben Serie häufig zugerechnet, obwohl Waffe und Tatort abwichen und die Täteridentität bis heute ungeklärt ist.
Eine überlebende Zeugin verband Randall Woodfield 1981 mit einem Überfall bei Salem. Verurteilt wurde er für einen Mord, Behörden ordneten ihm später sechs weitere Tote zu.
Randy Kraft, genannt „Scorecard Killer“, folterte und tötete zwischen 1972 und 1983 mindestens 16 junge Männer in Kalifornien. Eine handschriftliche Liste mit kryptischen Einträgen ließ Ermittler eine deutlich höhere Opferzahl vermuten.
Eine alte Beschreibung eines grünen Pick-ups führte Ermittler 2022 zu Rex Heuermann. Vier Jahre später gestand der New Yorker Architekt sieben Morde und räumte eine achte Tötung ein.
Zwei Leichen im Keller eines Hauses in Michigan beendeten die Serie von Raymond Fernandez und Martha Beck. Verurteilt wurden beide wegen eines früheren Mordes in New York.
Richard Angelo, ein Krankenpfleger auf Long Island, injizierte 1987 mehreren Patienten Muskelrelaxantien, um sie anschließend scheinbar heldenhaft zu reanimieren. Mindestens vier Menschen starben.
Richard Kuklinski, genannt „The Iceman“, war ein Auftragsmörder mit Verbindungen zur New Yorker Mafia. Gerichtlich bestätigt wurden fünf Morde zwischen 1980 und 1983, seine eigenen Angaben von bis zu 200 Toten gelten unter Ermittlern als weitgehend erfunden.
Ein seltener Schuhabdruck und ein Fingerabdruck führten Kaliforniens Ermittler zu Richard Ramirez. 1989 wurde der Night Stalker in 13 Mordfällen schuldig gesprochen, ein weiterer Kindermord wurde ihm erst 2009 per DNA zugeordnet.
Richard Speck ermordete in der Nacht zum 14. Juli 1966 in Chicago acht Krankenpflegeschülerinnen. Der Fall gilt als einer der prägenden Massenmorde der US-Kriminalgeschichte der 1960er Jahre.
Richard Trenton Chase erschoss innerhalb eines Monats sechs Menschen in Sacramento. Im Prozess stritten Anklage und Verteidigung darüber, ob seine schwere Psychose seine Schuldfähigkeit aufgehoben hatte.
Der US-Soldat Robert Bales verließ in der Nacht des 11. März 2012 allein seinen Stützpunkt in der afghanischen Provinz Kandahar und erschoss und erstach in zwei Dörfern 16 afghanische Zivilisten, darunter neun Kinder. Der Fall wurde als schwerstes Kriegsverbrechen eines US-Soldaten seit dem Vietnamkrieg bekannt.
Robert Berdella folterte und tötete zwischen 1984 und 1987 mindestens sechs junge Männer in seinem Haus in Kansas City. Als „Kansas City Butcher“ dokumentierte er die Taten in Tagebüchern und Fotografien.
Robert Diaz, ein Krankenpfleger auf einer Intensivstation in Perris, Kalifornien, injizierte 1981 mindestens zwölf Patienten tödliche Überdosen des Herzmedikaments Lidocain. 1984 wurde er zum Tode verurteilt, er starb 2010 im Gefängnis.
Robert Hansen entführte und vergewaltigte zwischen 1971 und 1983 in Anchorage, Alaska, Frauen und jagte mehrere von ihnen mit dem Gewehr in der Wildnis. Er gestand 17 Morde, Behörden gehen von 17 bis 21 Todesopfern aus.
Drei Morde blieben mehr als ein Jahrzehnt ungeklärt, obwohl Robert Tyrone Hayes bereits kurz nach der Serie überprüft worden war. DNA und Ballistik führten 2022 zu drei Mordschuldsprüchen; ein viertes Verfahren ist weiter anhängig.
Robert Joe Long entführte, vergewaltigte und tötete 1984 innerhalb weniger Monate zehn Frauen im Raum Tampa, Florida. Die Aussage einer 17-jährigen Überlebenden führte die Ermittler zu ihm.
Der Anführer einer Gruppe, die 1981 und 1982 in Chicago mehrere Frauen entführte, verstümmelte und tötete, angeblich im Rahmen satanistischer Rituale in einer selbst ernannten „Kapelle“.
Als die Bahnpolizei Robert Silveria 1996 in einem kalifornischen Güterbahnhof festnahm, trug er Eigentum mehrerer Toter bei sich. Acht Tötungen gestand er oder wurden ihm gerichtlich nachgewiesen, ein weiterer Fall blieb Verdacht.
Roy Norris führte die Polizei zu Beweisen und sagte gegen seinen Komplizen aus. Dafür entging er der Todesstrafe und erhielt wegen fünf Morden 45 Jahre bis lebenslang.
Zwischen 1884 und 1885 tötete ein bis heute unbekannter Täter in Austin, Texas, acht Menschen mit Äxten, Messern und stumpfer Gewalt, überwiegend schwarze Hausangestellte.
Mark Alan Smith, US-Soldat und später verurteilter Serienmörder, tötete 1969 und 1970 vier Frauen in Arkansas und Illinois. Zuvor will er während seiner Stationierung in Westdeutschland weitere Frauen getötet haben, unbewiesen und nie angeklagt.
Stephen Paddock erschoss am 1. Oktober 2017 von einem Hotelzimmer aus 60 Besucher eines Country-Musikfestivals in Las Vegas. Es ist bis heute das folgenschwerste Massenschießen durch einen Einzeltäter in der US-Geschichte, ein Motiv wurde nie festgestellt.
Ein vorbestrafter Mann aus Connecticut, der 2007 gemeinsam mit Joshua Komisarjevsky eine Mutter und ihre beiden Töchter bei einem Raubüberfall auf deren Wohnhaus ermordete.
Teppichfasern aus einem Lieferwagen verbanden Steven Brian Pennell mit zwei getöteten Frauen. Eine verdeckte Ermittlerin hatte die Probe während eines riskanten Einsatzes gesichert.
Nach zwei Gefängnisausbrüchen tötete Ted Bundy 1978 in Florida drei weitere Menschen. Dafür wurde er verurteilt; 26 weitere Tötungen räumte er erst kurz vor seiner Hinrichtung ein, eine weitere ist seit 2026 per DNA bestätigt.
Terry Nichols half 1995 Timothy McVeigh, den Bombenanschlag von Oklahoma City vorzubereiten, bei dem 168 Menschen starben, und verbüßt dafür bis heute eine lebenslange Haftstrafe.
Zwischen 1983 und 1991 wurden in einem unbebauten Feld bei League City, Texas, mindestens vier Frauen und Mädchen tot aufgefunden. Der Fall blieb jahrzehntelang ungeklärt, erst 2026 wurde ein Verdächtiger wegen Beweismittelunterdrückung angeklagt.
Eine Zeichnung in einem Nachtlokal gab einem unbekannten Täter seinen Namen. San Franciscos Polizei verbindet heute sechs Tötungen aus den Jahren 1974 und 1975 mit dem „Doodler“.
Mitglied der Chicagoer „Ripper Crew“ um Robin Gecht, dessen Geständnis die rituellen Details der Taten öffentlich machte und der nach reduziertem Strafmaß 2019 entlassen wurde.
Todd Alan Reed vergewaltigte und erwürgte 1999 in Portland, Oregon, drei obdachlose Frauen und entsorgte ihre Leichen im Forest Park, weshalb er als „Forest Park Killer“ bekannt wurde.
Timothy McVeigh verübte 1995 gemeinsam mit Terry Nichols den Bombenanschlag von Oklahoma City, bei dem 168 Menschen starben, und wurde dafür 2001 hingerichtet.
Eine schwer verletzte Zehnjährige beschrieb der Polizei den Mann, der ihre Freundin getötet hatte. Zwei Tage später nahmen Ermittler Tommy Lynn Sells fest.
Velma Barfield gestand fünf Giftmorde in North Carolina. Beweise verbanden sie außerdem mit dem Tod ihres zweiten Ehemanns Jennings Barfield, den sie jedoch bestritt. 1984 wurde sie als erste Frau in den USA durch eine Giftspritze hingerichtet.
Sechs Mordanklagen erreichten nie ein Urteil: Vernon Robert Butts gestand seine Beteiligung an Taten mit William Bonin und starb 1981 vor dem Prozess in Untersuchungshaft.
Wayne Williams wurde 1982 wegen des Mordes an zwei Männern in Atlanta verurteilt, gilt aber bis heute als Hauptverdächtiger für einen Großteil der als „Atlanta Child Murders“ bekannten Mordserie an rund 29 überwiegend jungen Schwarzen.
Westley Allan Dodd tötete 1989 drei Kinder in Washington. Ein gescheiterter weiterer Entführungsversuch führte zu seiner Festnahme, seinem Geständnis und den Beweismitteln in seiner Wohnung.
Zwischen 2003 und 2004 verschwanden in Albuquerque, New Mexico, elf Frauen, deren Leichen erst 2009 gemeinsam in einem Wüstengebiet namens West Mesa gefunden wurden. Der bis heute unbekannte Täter wurde nie identifiziert.
Zehn Mordschuldsprüche in Los Angeles und vier weitere in Orange County machten William Bonin zum vierzehnfach verurteilten Mörder. 1996 wurde er als erster Häftling Kaliforniens durch die Giftspritze hingerichtet.
Mehr als ein Jahrzehnt trennte den ersten Mord von der DNA-Spur, die William Jennings Choyce überführte. Kaliforniens Oberstes Gericht bestätigte 2025 drei Mordschuldsprüche und die Todesurteile.
William Clyde Gibson tötete zwischen 2002 und 2012 drei Frauen in Indiana. Für zwei Morde erhielt er Todesurteile, für den dritten eine Freiheitsstrafe von 65 Jahren.
William Heirens bekannte sich 1946 im Alter von 17 Jahren dreier Morde in Chicago schuldig, darunter der Tötung der sechsjährigen Suzanne Degnan. Er bestritt die Taten später bis zu seinem Tod 2012, seine Verurteilung blieb jedoch bestehen.
William Ray Pugh schlug 1980 auf Anweisung von William Bonin den 15-jährigen Harry Todd Turner, der anschließend erwürgt wurde. Er wurde wegen freiwilliger Tötung zu sechs Jahren Haft verurteilt.
Der Zodiac-Killer erschoss und erstach zwischen Dezember 1968 und Oktober 1969 mindestens fünf Menschen in Nordkalifornien und verspottete Polizei und Presse mit verschlüsselten Briefen. Seine Identität wurde trotz jahrzehntelanger Ermittlungen nie zweifelsfrei geklärt.
Viermal kehrte Chad Williams an das Ausgabefenster eines Burgerrestaurants zurück und schoss hinein. Bei dem Amoklauf in Twin Falls am 1. August 2026 tötete der 24-Jährige drei Menschen, verletzte sieben weitere und nahm sich während der Flucht das Leben.
Christa Pike folterte und tötete 1995 als 18-Jährige gemeinsam mit zwei weiteren Jugendlichen die 19-jährige Colleen Slemmer in einem Waldstück nahe Knoxville. 1996 wurde sie zum Tode verurteilt und ist bis heute die einzige Frau im Todestrakt von Tennessee.
Am 9. August 1969 wurde die Schauspielerin Sharon Tate hochschwanger in ihrem Haus in Los Angeles von Mitgliedern der sogenannten Manson Family getötet, ein Rückblick auf ihr Leben und die Tat.
Am 1. August 1966 erschoss Charles Whitman vom Uhrturm der University of Texas in Austin über 90 Minuten wahllos Menschen, nachdem er zuvor bereits seine Mutter und seine Frau getötet hatte. Eine Autopsie fand später einen Hirntumor.
Zwischen Dezember 1957 und Januar 1958 tötete Charles Starkweather gemeinsam mit seiner 14-jährigen Freundin Caril Ann Fugate elf Menschen. Der Fall löste landesweite Panik aus und prägte das amerikanische Bild des jugendlichen Serientäters.