Ein Ex-Fallschirmjäger wünschte seinen Opfern höflich einen guten Morgen und bat sie, sich hinzuknien, bevor er abdrückte. Alfredo Galán Sotillo erschoss 2003 innerhalb weniger Wochen sechs Menschen in und um Madrid und hinterließ dabei Spielkarten an den Tatorten, was ihm den Beinamen „Der Kartenmörder“ einbrachte.
Zwei Brüder verschanzten sich mit Schrotflinten hinter einer Gartenmauer und eröffneten das Feuer auf ihr eigenes Dorf. Antonio Izquierdo tötete 1990 gemeinsam mit seinem Bruder Emilio neun Nachbarn in Puerto Hurraco, das Ende eines Familienstreits, der über zwei Jahrzehnte gegärt hatte.
Ein Mann läuft mit dem abgetrennten Kopf einer wildfremden Touristin auf die Straße eines Urlaubsorts und ruft, Gott sei auf Erden. Deyan Deyanov enthauptete 2011 in einem Geschäft auf Teneriffa die britische Rentnerin Jennifer Mills-Westley, ohne sie je zuvor getroffen zu haben.
Zwei Brüder verschanzten sich mit Schrotflinten hinter einer Gartenmauer und eröffneten das Feuer auf ihr eigenes Dorf. Emilio Izquierdo tötete 1990 gemeinsam mit seinem Bruder Antonio neun Nachbarn in Puerto Hurraco, das Ende eines Familienstreits, der über zwei Jahrzehnte gegärt hatte.
Enriqueta Martí entführte 1912 die fünfjährige Teresita Guitart in Barcelona. Die spätere Legende von einer Serienmörderin und angeblichen „Vampirin“ ist nach heutiger Quellenlage nicht belegt.
14 Jahre lang vergiftete eine Mutter in Melilla die eigene Familie und galt dabei als vorbildliche Ehefrau. Francisca Ballesteros tötete ihre Säuglingstochter, später Ehemann und Teenager-Tochter, während sie im Internet ein zweites Leben führte.
Francisco García Escalero gestand in Madrid elf Tötungen und bat selbst darum, eingesperrt zu werden. Das Gericht stellte 1996 seine Schuldunfähigkeit fest und ordnete die psychiatrische Unterbringung an.
Ein ecuadorianischer Taxifahrer tötete in seiner Heimat mindestens acht junge Frauen, kam nach nur sieben Jahren Haft durch ein Straferlass-Programm frei und reiste mit blütenweißem Führungszeugnis nach Spanien aus, wo er als „Monster von Machala“ Jahre später erneut mordete.
Elf alte Menschen starben zwischen 2009 und 2010 in einem katalanischen Altenheim, angeblich aus Mitleid getötet. Joan Vila Dilmé, Pfleger im Heim La Caritat in Olot, gilt als der Täter mit den meisten Morden im Spanien des 21. Jahrhunderts.
Ein Fabrikanten-Sohn im Maßanzug brachte 1958 Madrid um den Schlaf: In nur drei Tagen erschoss und erstach José María Jarabo vier Menschen wegen eines verkauften Rings. Der Fall des eleganten Frauenhelden endete am Galgen der Garrote.
Ein wegen Vergewaltigung vorbestrafter Mann kam nach nur acht von 27 verhängten Haftjahren wieder frei und galt seinen Nachbarn in Santander bald als gebildeter, fleißiger Handwerker. José Antonio Rodríguez Vega tötete zwischen 1987 und 1988 mindestens sechzehn alte Frauen und wurde 2002 selbst im Gefängnis von Mitgefangenen erstochen.
Aus Angst, das britische Jugendamt könnte ihr die Kinder wegnehmen, erstickte eine Mutter 2010 in einem Hotelzimmer an der Costa Brava ihre eigenen zwei Kinder. Lianne Smith verbrachte danach die Nacht neben den Leichen und schrieb Abschiedsbriefe.
Als „El Arropiero“ gestand der Spanier Anfang der 1970er Jahre fast 50 Morde in Spanien, Italien und Frankreich, wurde aber wegen einer schweren psychischen Störung nie vor Gericht gestellt.
In einer 1.878 Seiten starken Gerichtsakte behauptete Manuel Blanco Romasanta, sich in einen Wolf zu verwandeln. Das Gericht verurteilte ihn 1853 wegen neun Morden, später wurde die Todesstrafe umgewandelt.
Volker Eckert gestand sechs Morde in Deutschland, Frankreich und Spanien. Ermittler brachten den Fernfahrer mit weiteren Tötungen in mehreren europäischen Ländern in Verbindung.
Binnen drei Tagen tötete ein eleganter Frauenheld aus bestem Hause 1958 in Madrid vier Menschen wegen eines verkauften Rings. Der Fall José María Jarabo hielt ganz Spanien in Atem und endete am Galgen der Garrote.