Nach den tödlichen Schüssen beim Aarauer Rave hat sich ein 43-jähriger Schweizer aus dem Kanton Jura der Polizei gestellt. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Kantonspolizei Aargau stuft die Tat als Amoktat eines Einzeltäters ein. Ein extremistischer Hintergrund ist nicht erkennbar, zum Motiv schweigt der Mann.
Bei einem Techno-Rave auf der Pferderennbahn Schachen in Aarau fielen in der Nacht Schüsse in eine größere Personengruppe. Eine 22-jährige Frau starb, fünf weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Kantonspolizei Aargau fahndet nach unbekannter Täterschaft.
Schweizer Rückblicke korrigieren das Alter von Erminio Criscione auf 37 Jahre und ordnen die Tat in eine längere Verschärfung des Waffenrechts ein. Die Reform von 2019 war jedoch keine unmittelbare Folge des Massakers.
Am 28. Februar 2005 wird der französische Milliardärsbanker Édouard Stern in seiner Genfer Wohnung erschossen, gefesselt und in einem Latexanzug. Ein Porträt des Financiers und der Frau, die ihn tötete.
Am 27. September 2001 erschoss Friedrich Leibacher im Regierungsgebäude von Zug 14 Politiker, bevor er sich selbst tötete. Das Zuger Attentat gilt als schwerster Gewaltakt gegen ein Parlament in der Schweizer Geschichte.
Am 4. März 1992 erschießt ein 37-Jähriger im Tessin innerhalb weniger Stunden sechs Menschen und verletzt sechs weitere. Die Strage di Rivera zählt zu den schwersten Gewalttaten der jüngeren Schweizer Geschichte.
Brian Donald Hume erstach 1949 in London den Autohändler Stanley Setty und zerstückelte die Leiche, wurde dafür aber nur als Komplize verurteilt. Nach seiner Entlassung erschoss er 1959 in Zürich bei einem Raubüberfall den Taxifahrer Arthur Maag und verbrachte den Rest seines Lebens in britischer psychiatrischer Verwahrung.
Eine Französin erschießt 2005 in Genf ihren langjährigen Geliebten, den Bankier Édouard Stern, während einer sadomasochistischen Sitzung, nachdem er ihr eine zuvor versprochene Millionenzahlung mit einer demütigenden Bemerkung verweigert hatte.
Erminio Criscione erschoss am 4. März 1992 im Tessin innerhalb weniger Stunden sechs Menschen und verletzte sechs weitere, bevor er sich zwei Tage nach der Tat in der Zelle erhängte. Die Strage di Rivera zählt zu den schwersten Gewalttaten der jüngeren Schweizer Geschichte.
Friedrich Leibacher erschoss am 27. September 2001 im Kantonsratssaal von Zug 14 Politiker, bevor er sich selbst tötete. Das Zuger Attentat gilt als der schwerste Gewaltakt gegen ein Parlament in der Schweizer Geschichte.
Ein aus der Verwahrung geflohener Straftäter erschießt 1939 auf der Flucht innerhalb von neun Tagen drei Männer in der Schweiz und wird als letzter Mensch von einem zivilen Schweizer Gericht zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Ein wegen Geisteskrankheit aus dem Militärdienst entlassener 25-Jähriger erschießt am 30. August 1912 im Schweizer Romanshorn sieben Menschen, bevor er nach einer Belagerung und Flucht in den Wald von der Polizei überwältigt wird.
Ein französischer Weinbergarbeiter erschießt 1905 im Waadtländer Dorf Commugny nach exzessivem Alkoholkonsum seine schwangere Frau und zwei kleine Töchter, ein Fall, der später als „Absinth-Mord“ zum Auslöser des Schweizer Absinthverbots wird.
Ein italienischer Anarchist ersticht 1898 in Genf die österreichische Kaiserin Elisabeth, bekannt als „Sisi“, mit einer selbst angeschliffenen Feile, aus reiner anarchistischer Propaganda der Tat.
Ein überlebender Jugendlicher führte die Polizei 1987 zu Michel Peiry. Das Walliser Gericht verurteilte den sogenannten Sadisten von Romont wegen vier Morden und zwei Mordversuchen zu lebenslanger Haft.
Mischa Ebner, ein erfolgreicher Schweizer Waffenläufer, erstach am 1. August 2002 in Bern eine 20 Jahre alte Maturandin und verletzte eine weitere Frau schwer. Der als „Mitternachtsmörder“ bekannt gewordene Täter nahm sich drei Monate später in Untersuchungshaft das Leben.
Pierre Jaccoud, ein angesehener Genfer Anwalt und Politiker, wurde 1960 wegen des Mordes an Charles Zumbach zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Fall gilt bis heute als einer der umstrittensten Justizirrtümer der Schweizer Rechtsgeschichte.
Acht Todesfälle in einem halben Jahr machten ein Luzerner Pflegeheim misstrauisch. Die Ermittlungen führten zu Roger Andermatt und schließlich zu 22 gerichtlich festgestellten Tötungen.
Ein russischer Architekt ersticht 2004 in der Schweiz einen dänischen Fluglotsen, den er für den Tod seiner Familie beim Flugzeugunglück von Überlingen verantwortlich macht.
Fünf Kindermorde führten 1995 zu lebenslanger Haft. Werner Ferraris erster Schuldspruch von 1971 und die viel zu frühe Entlassung zeigen, wie eine spätere Mordserie möglich wurde.
Am 30. August 1912 erschießt ein 25-Jähriger im Thurgauer Romanshorn von seiner Wohnung aus sieben Menschen, bevor er nach einer stundenlangen Belagerung in den Wald flieht. Einer der schwersten Gewaltausbrüche der Schweiz im frühen 20. Jahrhundert.
Am 10. September 1898 wird die österreichische Kaiserin Elisabeth in Genf von einem italienischen Anarchisten mit einer Feile erstochen. Ein Porträt der als „Sisi“ bekannten Kaiserin und ihres gewaltsamen Todes.