Ein New Yorker Architekt tötete zwischen 1993 und 2010 mindestens acht Frauen auf Long Island. Am 17. Juni 2026 wurde Rex Heuermann für den als Gilgo-Beach-Mörder bekannten Fall zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt.
Der 30-jährige obdachlose Straßenkünstler Jordan Neely starb 2023 in der New Yorker U-Bahn, nachdem ihn ein Mitreisender minutenlang im Würgegriff hielt. Der Fall spaltete die USA entlang der Linien Rasse, psychische Erkrankung und Obdachlosigkeit, der Angeklagte wurde 2024 freigesprochen.
Ein anonymer Brief führte Ermittler sechs Jahre nach Grace Budds Verschwinden zu Albert Fish. Für diesen Mord wurde er verurteilt, zwei weitere Kindertötungen gelten durch seine Geständnisse als zugeordnet.
Nach zwei Kindstötungen kam Arthur Shawcross vorzeitig frei. Weniger als ein Jahr später begann in Rochester eine neue Serie, für zehn Morde sprach ihn eine Jury 1990 schuldig.
Ein Strafzettel in der Nähe des letzten Tatorts führte New Yorks Polizei zu David Berkowitz. Seine Schüsse hatten sechs Menschen getötet und sieben verletzt.
Zwei Leichen im Keller eines Hauses in Michigan beendeten die Serie von Martha Beck und Raymond Fernandez. Verurteilt wurden beide wegen eines früheren Mordes in New York.
Marybeth Tinning gestand die Tötung von drei ihrer neun im Säuglingsalter verstorbenen Kinder in Schenectady, New York, wurde aber nur wegen eines Falls verurteilt.
Vier Mordurteile brachten Michael Ross in Connecticut in die Todeszelle, drei weitere Tötungen führten zu Haftstrafen oder einem Schuldbekenntnis. Eine achte Tat gestand er, wurde dafür aber nie angeklagt.
Drei Leichen wurden erst gefunden, nachdem Nathaniel White die Polizei zu ihnen führte. 1993 verurteilte ihn eine Jury wegen sechs Morden im Hudson Valley.
Eine alte Beschreibung eines grünen Pick-ups führte Ermittler 2022 zu Rex Heuermann. Vier Jahre später gestand der New Yorker Architekt sieben Morde und räumte eine achte Tötung ein.
Zwei Leichen im Keller eines Hauses in Michigan beendeten die Serie von Raymond Fernandez und Martha Beck. Verurteilt wurden beide wegen eines früheren Mordes in New York.
Richard Angelo, ein Krankenpfleger auf Long Island, injizierte 1987 mehreren Patienten Muskelrelaxantien, um sie anschließend scheinbar heldenhaft zu reanimieren. Mindestens vier Menschen starben.