Am 13. Februar 1970 starben sieben Holocaust-Überlebende bei einem Brandanschlag auf das Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde München in der Reichenbachstraße. Im August 2026 erklärte die Generalstaatsanwaltschaft München, sie halte einen 2020 verstorbenen Neonazi für den mutmaßlichen Einzeltäter, eine gerichtliche Klärung ist wegen seines Todes nicht mehr möglich.
Nach 18 Jahren Haft wurde Herisch Ali Abdullah im Januar 2023 aus Deutschland in den Irak abgeschoben. Wegen des Mordes an Rudolph Moshammer war er zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Am 14. Januar 2005 wird der Münchner Modedesigner Rudolph Moshammer erwürgt in seiner Villa in Grünwald gefunden. Ein Porträt des Modemachers und Stadtoriginals, dessen Tod bundesweit für Bestürzung sorgte.
Gundolf Köhler zündete 1980 auf dem Münchner Oktoberfest eine selbstgebaute Rohrbombe, die 13 Menschen einschließlich ihm selbst das Leben kostete und über 200 weitere verletzte. Der Anschlag gilt bis heute als der schwerste rechtsextreme Terroranschlag der bundesdeutschen Geschichte.
Herisch Ali Abdullah erwürgte 2005 in dessen Grünwalder Villa den Münchner Modemacher Rudolph Moshammer. Ein Streit um Bezahlung für sexuelle Dienste eskalierte zu einem der aufsehenerregendsten Kriminalfälle der bayerischen Nachkriegsgeschichte.
Johann Eichhorn tötete zwischen 1931 und 1938 im Raum München fünf Frauen und verübte zahlreiche Sexualstraftaten. Ein gescheiterter Angriff führte 1939 zu seiner Identifizierung.
Socken an den Händen sollten Fingerabdrücke verhindern, doch biologische Spuren verbanden Ondrej Rigo mit neun Morden in drei Staaten. 1994 erhielt er in Bratislava lebenslange Haft.