Im Oktober 2002 erschossen John Allen Muhammad und der 17-jährige Lee Boyd Malvo als sogenannte Washington-Sniper zehn Menschen bei alltäglichen Verrichtungen. Beide waren zuvor bereits für weitere Schüsse in mehreren US-Bundesstaaten verantwortlich.
Am 20. April 1999 erschossen zwei Schüler an der Columbine High School in Colorado 13 Menschen, bevor sie sich selbst töteten. Die Tat gilt als Blaupause für zahlreiche spätere Schul-Amokläufe in den USA.
Neun Mordschuldsprüche machten Angelo Buono zu einem der beiden Hillside Stranglers. Erst die Festnahme seines Cousins in Washington verband ihn mit der Serie in Los Angeles.
Ari Mahmod ordnete 2005 gemeinsam mit seinem Bruder Mahmod Mahmod die Ermordung von dessen Tochter Banaz an, weil sie sich von ihrem gewalttätigen Ehemann getrennt und eine neue Beziehung begonnen hatte.
Caril Ann Fugate war als 14-Jährige an der Mordserie ihres Freundes Charles Starkweather in Nebraska und Wyoming beteiligt. Sie wurde 1976 nach 18 Jahren Haft entlassen und lebt bis heute.
Carol Bundys Geständnis wegen des Mordes an Jack Murray führte die Polizei 1980 zu Douglas Clark. Drei Jahre später bekannte sie sich zu zwei eigenen Mordfällen und erhielt 52 Jahre bis lebenslange Haft.
Eine entführte Frau sprang 1986 aus einem Fenster und führte die Polizei zu Catherine und David Birnie. Ihre Flucht beendete eine fünf Wochen dauernde Serie mit vier Mordopfern in Perth.
Catherine Woods Aussage machte fünf verdächtige Todesfälle im Pflegeheim Alpine Manor zu einem Mordverfahren. Sie bekannte sich zu Mord und Verschwörung und kam 2020 auf Bewährung frei.
Charlene Gallegos Aussage wurde zum Kernbeweis gegen ihren Mann, doch sie hatte selbst Opfer angelockt und Fahrten zu Tatorten übernommen. Ein Abkommen begrenzte ihre Haft auf 16 Jahre und acht Monate.
Videoaufnahmen aus einem verborgenen Bunker wurden zu einem Kernbeweis gegen Charles Ng. Eine Jury sprach ihn in elf Mordfällen schuldig, der California Supreme Court bestätigte das Urteil.
Charles Starkweather tötete zwischen Dezember 1957 und Januar 1958 gemeinsam mit seiner 14 Jahre alten Freundin Caril Ann Fugate elf Menschen in Nebraska und Wyoming. Er wurde 1959 hingerichtet.
Eine entführte Frau sprang 1986 aus dem Haus von David und Catherine Birnie und alarmierte die Polizei. Ihre Flucht beendete eine fünf Wochen dauernde Serie mit vier Mordopfern in Perth.
Ein Mordgeständnis von Carol Bundy brachte die Polizei 1980 auf Douglas Clarks Spur. Kaliforniens oberstes Gericht bestätigte sechs Mordschuldsprüche, die Strafvollzugsbehörde dokumentierte seinen Tod 2023.
Franz Lorbach war der Freund und Komplize von Werner Boost bei dessen Überfällen auf Liebespaare im Raum Düsseldorf zwischen 1953 und 1956 und wurde 1959 wegen Beihilfe zum Mord verurteilt.
Ein notiertes Autokennzeichen brachte Gerald Gallegos Mordserie 1980 ins Wanken. Gerichtsurteile belegen Entführungen und Tötungen in Kalifornien und Nevada.
Fünf Mordschuldsprüche brachten Gwendolyn Graham lebenslang ins Gefängnis. Das Verfahren beruhte entscheidend auf der Aussage ihrer früheren Partnerin Catherine Wood.
Henry Lee Lucas gestand hunderte Morde, doch der texanische Generalstaatsanwalt fand Reisezeiten und Akten, die viele Aussagen unmöglich machten. Belastbar bleiben drei Tötungen, der Rest seines Ruhms beruhte überwiegend auf falschen Geständnissen.
Einer der beiden „Moorenmörder“, der zwischen 1963 und 1965 gemeinsam mit Myra Hindley fünf Kinder und Jugendliche im Raum Manchester entführte und tötete.
John Allen Muhammad erschoss 2002 gemeinsam mit dem damals 17-jährigen Lee Boyd Malvo als „Washington-Sniper“ mindestens zehn Menschen im Raum Washington D.C. Er wurde 2009 hingerichtet.
Ein vorbestrafter Mann aus Connecticut, der 2007 gemeinsam mit Steven Hayes bei einem Raubüberfall auf ein Wohnhaus in Cheshire eine Mutter und ihre beiden Töchter ermordete.
Als Karla Homolka 1993 einen Deal mit der Staatsanwaltschaft schloss, waren die belastenden Videoaufnahmen noch nicht gefunden. Sie bekannte sich wegen der Tode von Leslie Mahaffy und Kristen French des Totschlags schuldig und erhielt zwölf Jahre Haft.
Erst zwei Morde in Bellingham brachten die Ermittler auf die Spur der Hillside Stranglers: Kenneth Bianchi bekannte sich zu diesen Taten und belastete seinen Cousin wegen der Mordserie in Los Angeles.
Ein Tonband der letzten Tat und die Aussage seines Komplizen überführten Lawrence Bittaker. Das oberste Gericht Kaliforniens bestätigte fünf Mordschuldsprüche und das Todesurteil.
Lee Boyd Malvo erschoss 2002 als 17-Jähriger gemeinsam mit John Allen Muhammad als „Washington-Sniper“ mindestens zehn Menschen im Raum Washington D.C. und gestand später 17 Morde. Er verbüßt bis heute mehrere lebenslange Haftstrafen.
Eine Stromrechnung führte Ermittler zu Leonard Lakes Bunker und den Spuren von elf Toten. Weil er bei seiner Festnahme Gift nahm, wurde nur sein Komplize wegen der Morde verurteilt.
Mahmod Mahmod ordnete 2005 gemeinsam mit seinem Bruder Ari Mahmod die Ermordung seiner Tochter Banaz an, weil sie sich von ihrem gewalttätigen Ehemann getrennt und eine neue Beziehung begonnen hatte.
Zwei Leichen im Keller eines Hauses in Michigan beendeten die Serie von Martha Beck und Raymond Fernandez. Verurteilt wurden beide wegen eines früheren Mordes in New York.
Die Partnerin von Ian Brady, die zwischen 1963 und 1965 mithalf, fünf Kinder und Jugendliche im Raum Manchester in ihr Auto zu locken, wo sie anschließend getötet wurden.
Ein tödlicher Brand in einem Gästehaus brachte Ottis Toole vor Gericht. Daneben standen fünf weitere Mordurteile und zahlreiche unzuverlässige Geständnisse.
Erst Karla Homolkas Aussage gab der kanadischen Justiz den entscheidenden Beleg gegen Paul Bernardo. 1995 wurde er wegen der Morde an Leslie Mahaffy und Kristen French verurteilt und als gefährlicher Straftäter unbefristet inhaftiert.
Zwei Leichen im Keller eines Hauses in Michigan beendeten die Serie von Raymond Fernandez und Martha Beck. Verurteilt wurden beide wegen eines früheren Mordes in New York.
Roy Norris führte die Polizei zu Beweisen und sagte gegen seinen Komplizen aus. Dafür entging er der Todesstrafe und erhielt wegen fünf Morden 45 Jahre bis lebenslang.
Ein vorbestrafter Mann aus Connecticut, der 2007 gemeinsam mit Joshua Komisarjevsky eine Mutter und ihre beiden Töchter bei einem Raubüberfall auf deren Wohnhaus ermordete.
Terry Nichols half 1995 Timothy McVeigh, den Bombenanschlag von Oklahoma City vorzubereiten, bei dem 168 Menschen starben, und verbüßt dafür bis heute eine lebenslange Haftstrafe.
Timothy McVeigh verübte 1995 gemeinsam mit Terry Nichols den Bombenanschlag von Oklahoma City, bei dem 168 Menschen starben, und wurde dafür 2001 hingerichtet.
Als „Liebespaarmörder“ stand Werner Boost wegen mehrerer Überfälle vor Gericht, doch nur der Mord an Bernd Servé hielt der Beweisprüfung stand. Von zwei Doppelmorden wurde er 1959 freigesprochen.
Zwischen Dezember 1957 und Januar 1958 tötete Charles Starkweather gemeinsam mit seiner 14-jährigen Freundin Caril Ann Fugate elf Menschen. Der Fall löste landesweite Panik aus und prägte das amerikanische Bild des jugendlichen Serientäters.