Adolf Seefeld
Zwölf tote Jungen, keine eindeutige Todesursache und mehr als 150 Zeugen: Das Schweriner Schwurgericht verurteilte Adolf Seefeld 1936 in einem Indizienprozess.
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Zwölf tote Jungen, keine eindeutige Todesursache und mehr als 150 Zeugen: Das Schweriner Schwurgericht verurteilte Adolf Seefeld 1936 in einem Indizienprozess.
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Adam Lanza erschoss am 14. Dezember 2012 in Newtown, Connecticut, zunächst seine Mutter und anschließend 26 Menschen an der Sandy Hook Elementary School, davon 20 Kinder. Es blieb bis heute der folgenschwerste Schulamoklauf an einer US-Grundschule.
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Albert Soleilland vergewaltigte, erwürgte und zerstückelte 1907 in Paris die elfjährige Marthe Erbelding. Der Fall Albert Soleilland löste eine Welle öffentlicher Empörung aus und wurde zum Politikum in der französischen Debatte um die Todesstrafe.
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Ein tunesischstämmiger Landarbeiter tötete 1971 bei einem Raubüberfall auf eine Bauernfamilie ein siebenjähriges Mädchen und war 1973 einer der letzten unter Präsident Georges Pompidou hingerichteten Menschen Frankreichs.
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Ein Fund im Keller deckte sieben Jahre verborgene Taten auf: Céline Lesage hatte sechs Neugeborene getötet. 2010 verurteilte sie ein Schwurgericht zu 15 Jahren Haft.
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Ein 22-jähriger Angestellter wurde 1976 als einer der letzten Menschen der französischen Geschichte hingerichtet, verurteilt für die Entführung und Ermordung der achtjährigen Marie-Dolorès Rambla, ein Fall, an dessen Aufklärung bis heute erhebliche Zweifel bestehen.
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Ein Mann aus Lille tötete zwischen 1985 und 1992 drei kleine Mädchen und verging sich an weiteren Kindern, ehe ihn 1999 ein entkommenes sechsjähriges Opfer und eine DNA-Spur zu Fall brachten.
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Denise Labbé ertränkte 1954 ihre zweijährige Tochter Catherine, nachdem ihr Geliebter Jacques Algarron nach ihrer Darstellung ein Opfer als Liebesbeweis verlangt hatte. Sie wurde 1956 zu lebenslanger Haft verurteilt.
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Erwin Hagedorn tötete zwischen 1969 und 1971 drei Kinder in Eberswalde, DDR. Als 20-Jähriger wurde er 1972 als letzter Zivilist in der DDR wegen eines gewöhnlichen Verbrechens hingerichtet.
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Gabriel Socley entführte und ermordete 1935 im französischen Chaumont die vierjährige Nicole Marescot. Trotz zweier Prozesse, Jahrzehnten in Haft und Psychiatrie sowie eines Rückfalls nach seiner Entlassung gestand er die Tat nie.
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Zwei zehnjährige Freundinnen wollten nur Süßigkeiten kaufen und kamen nie wieder nach Hause. Der Fall des Schulhausmeisters Ian Huntley erschütterte 2002 ganz Großbritannien und deckte auf, wie ein Mann trotz jahrelanger Missbrauchsvorwürfe unbehelligt an einer Schule arbeiten konnte.
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Einer der beiden „Moorenmörder“, der zwischen 1963 und 1965 gemeinsam mit Myra Hindley fünf Kinder und Jugendliche im Raum Manchester entführte und tötete.
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Jean-Louis Turquin, ein Tierarzt aus Nizza, wurde 1997 für den Mord an seinem achtjährigen Sohn Charles-Édouard verurteilt, obwohl dessen Leiche nie gefunden wurde. Der Fall blieb bis zu seinem gewaltsamen Tod 2017 umstritten.
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Der nordfranzösische Landarbeiter ermordete 1975 die achtjährige Cathy Petit und wurde 1977 in Douai hingerichtet, als vorletzter Mensch, der in Frankreich guillotiniert wurde.
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Drei Kindermorde brachten Mack Ray Edwards in die Todeszelle. Drei weitere Tötungen gestand der Straßenbauarbeiter, ohne dafür verurteilt zu werden.
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Magnus Gäfgen entführte und tötete 2002 den elfjährigen Jakob von Metzler in Frankfurt am Main. Die Androhung von Folter bei seinem Verhör löste eine bis heute nachwirkende rechtsstaatliche Debatte aus.
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Die Partnerin von Ian Brady, die zwischen 1963 und 1965 mithalf, fünf Kinder und Jugendliche im Raum Manchester in ihr Auto zu locken, wo sie anschließend getötet wurden.
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Entführte 1976 in Troyes den siebenjährigen Philippe Bertrand und erdrosselte ihn kurz darauf, sein Prozess gilt als einer der Wegbereiter für die Abschaffung der Todesstrafe in Frankreich 1981.
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Zwei frühere Verurteilungen hielten Patrick Tissier nicht auf. 1993 tötete der rückfällige Sexualstraftäter Concetta Lemma und die achtjährige Karine Volckaert.
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Paul Minow griff im Juli 1907 in Berlin binnen kurzer Zeit vier kleine Mädchen mit einer Schere an, drei von ihnen starben. Der Fall gilt als einer der frühesten dokumentierten Fälle eines Serientäters, der Kinder aus Wut heraus tötete.
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Überschwemmungen legten bei Ambato Opfer einer länderübergreifenden Mordserie frei. Pedro López behauptete mehr als 300 Tötungen, die erhaltenen ecuadorianischen Akten belegen jedoch vier Mordurteile.
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Peter Chester vergewaltigte und erwürgte 1977 seine siebenjährige Nichte in der Wohnung seiner eigenen Schwester. Über 30 Jahre und sieben abgelehnte Bewährungsanträge später gilt er der britischen Bewährungsbehörde bis heute als zu gefährlich für eine Freilassung.
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Robert Black entführte und tötete zwischen 1981 und 1986 vier Mädchen in Großbritannien. 1990 wurde er nach der Entführung eines weiteren Kindes festgenommen; das Mädchen wurde lebend in seinem Lieferwagen gefunden.
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Elf Jungen wurden Sergei Golowkin vor Gericht zugerechnet. Ein zeitgenössischer Prozessbericht zeigt, wie der Pferdezüchter 1994 wegen der zwischen 1986 und 1992 begangenen Taten zum Tode verurteilt wurde.
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Thomas Selmayr erwürgte und erstach in der Nacht zum 24. März 2011 im bayerischen Krailling seine beiden minderjährigen Nichten, aus Habgier auf eine Erbschaft. Er wurde 2012 zu lebenslanger Haft verurteilt.
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Ein Eiswagen, zwanzig Meter bis zur Haustür, und ein Nachbar, den die ganze Straße nur „Tony the Pervert“ nannte: Der Mord an der dreijährigen Rosie Palmer 1994 in Hartlepool zeigte, wie viele Warnzeichen ein System ignorieren kann, bevor es zu spät ist.
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Vier Mädchen zwischen vier und sieben Jahren verschwanden 1988 und 1989 im Großraum Tokio. Tsutomu Miyazaki wurde für die Morde zum Tode verurteilt und 2008 hingerichtet.
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Westley Allan Dodd tötete 1989 drei Kinder in Washington. Ein gescheiterter weiterer Entführungsversuch führte zu seiner Festnahme, seinem Geständnis und den Beweismitteln in seiner Wohnung.
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William Heirens bekannte sich 1946 im Alter von 17 Jahren dreier Morde in Chicago schuldig, darunter der Tötung der sechsjährigen Suzanne Degnan. Er bestritt die Taten später bis zu seinem Tod 2012, seine Verurteilung blieb jedoch bestehen.
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Zdeněk Hrbáč entführte, missbrauchte und tötete 2007 in Königswinter bei Bonn die 14-jährige Hannah Wiedeck. Er wurde noch im selben Jahr zu lebenslanger Haft ohne die übliche Aussicht auf Entlassung nach 15 Jahren verurteilt.
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Eine Vierjährige verschwindet spurlos aus ihrem Zuhause im Süden Londons, tagelang sucht die Polizei vergeblich. Derrick Edwardson lockte 1957 im Londoner Stadtteil Upper Norwood ein kleines Mädchen mit Süßigkeiten in seine Wohnung, missbrauchte und tötete es und versteckte die Leiche im eigenen Kohlenkeller.
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Als seine Frau ihn verlässt und bei ihrer Schwester Zuflucht sucht, fährt ein Mann nachts mit dem Fahrrad zu deren Haus in Southampton. Er hat keine Waffe dabei, nur einen Kanister Benzin, und will sich nicht an der Schwester rächen, sondern an ihren schlafenden Kindern.
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Zwei kleine Mädchen bekommen auf dem Heimweg von der Schule eine Mitfahrgelegenheit in einem Armeelastwagen angeboten. Drei Tage später werden ihre Leichen in einem Waldstück in Buckinghamshire gefunden, ein Wäschezeichen auf einem liegen gelassenen Taschentuch führt die Ermittler direkt zum Fahrer.
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Ein verwitweter Ziegeleiarbeiter aus West Lothian gilt in seinem Dorf als überfordert und trinkfreudig, seine beiden kleinen Söhne als lästige Bürde. 1911 verschwinden die Jungen spurlos, fast zwei Jahre lang glaubt niemand an ein Verbrechen, bis ein Pflüger am Rand eines Steinbruchs etwas findet, das alles ändert.
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Ein Maler lädt ein elfjähriges Mädchen mit gebrochenem Arm in sein Atelier ein, angeblich um ihr beim Malen Gesellschaft zu leisten. Wenig später ist die Leiche der jungen Margaret Spevick auf der Flucht nach Spanien schon fast vergessen, bis ein Fingerabdruck alles ändert.
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Eine zwölfjährige Pfadfinderin kehrt nach ihrem Gruppentreffen nicht mehr nach Hause zurück. Erst eine zufällige Bemerkung in einem Friseursalon in London bringt die Polizei auf die Spur des Mannes mit dem schwarzen Vauxhall: Arthur Albert Jones.
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Ein 15-jähriger Ladengehilfe wird vom Mordverdacht freigesprochen und als Held gefeiert. Siebzehn Tage später tötet er erneut. Der Fall Harold Jones aus dem walisischen Abertillery wirft bis heute die Frage auf, ob seine kriminelle Karriere 1921 wirklich endete.
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Zwei Kinder verschwinden 1970 auf einem Spaziergang bei London und werden elf Wochen später tot im Epping Forest gefunden. Fast dreißig Jahre bleibt der Fall ungelöst, bis sich ein bereits wegen eines weiteren Kindermords inhaftierter Mann meldet: Ronald Jebson.
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Sieben Jahre lang blieb der Mord an einem zwölfjährigen Mädchen in London ohne Spur, bis ausgerechnet eine ganz andere Vergewaltigung den Täter über eine DNA-Datenbank verriet. Andrzej Kunowski hatte da in Polen bereits ein Vorleben mit mehr als zwei Dutzend Sexualstraftaten hinter sich, ohne dass es je jemand in England erfuhr.
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