Ein Bewährungsgremium hielt Patricia Krenwinkel 2025 erneut für entlassungsgeeignet. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hob die Empfehlung auf, weil er weiterhin eine Gefahr für die Gesellschaft sah.
Joseph James DeAngelo bekannte sich zu 13 Morden und 13 Entführungsdelikten. Im August 2020 wurde der frühere Polizist zu elf aufeinanderfolgenden lebenslangen Freiheitsstrafen ohne Bewährung verurteilt.
Der Golden State Killer galt in Kalifornien seit den 1970er Jahren als einer der meistgesuchten ungeklärten Serientäter der USA. Im April 2018 führte eine neuartige DNA-Analyse namens genetische Genealogie zur Festnahme des mutmaßlichen Täters.
Neun Mordschuldsprüche machten Angelo Buono zu einem der beiden Hillside Stranglers. Erst die Festnahme seines Cousins in Washington verband ihn mit der Serie in Los Angeles.
Carol Bundys Geständnis wegen des Mordes an Jack Murray führte die Polizei 1980 zu Douglas Clark. Drei Jahre später bekannte sie sich zu zwei eigenen Mordfällen und erhielt 52 Jahre bis lebenslange Haft.
Charlene Gallegos Aussage wurde zum Kernbeweis gegen ihren Mann, doch sie hatte selbst Opfer angelockt und Fahrten zu Tatorten übernommen. Ein Abkommen begrenzte ihre Haft auf 16 Jahre und acht Monate.
Charles Manson leitete 1969 als selbsternannter Guru die sogenannte Manson Family, deren Mitglieder auf seine Anweisung hin sieben Menschen töteten, darunter die Schauspielerin Sharon Tate. Er starb 2017 in Haft.
Ein angeschossener Student sah David Carpenter nach dem Angriff ruhig zum Wanderweg zurückkehren und identifizierte ihn später. Diese Aussage verband den als „Trailside Killer“ bekannten Täter mit sieben gerichtlich bestätigten Morden.
Ein gestohlener Wagen führte die Polizei im April 1984 zu Dean Carter. Zwei kalifornische Verfahren endeten mit vier Mordschuldsprüchen und zwei Todesurteilen.
Sieben Leichen lagen im Garten ihres Pensionshauses, doch die Geschworenen verurteilten Dorothea Puente nur wegen drei Morden. Sechs weitere Anklagepunkte blieben ohne Urteil.
Ein Mordgeständnis von Carol Bundy brachte die Polizei 1980 auf Douglas Clarks Spur. Kaliforniens oberstes Gericht bestätigte sechs Mordschuldsprüche, die Strafvollzugsbehörde dokumentierte seinen Tod 2023.
Edmund Kemper, bekannt als Co-ed Killer, erschoss 1964 seine Großeltern und tötete zwischen 1972 und 1973 sechs junge Frauen sowie seine Mutter und deren Freundin.
Ein notiertes Autokennzeichen brachte Gerald Gallegos Mordserie 1980 ins Wanken. Gerichtsurteile belegen Entführungen und Tötungen in Kalifornien und Nevada.
An einem Abend beteiligte sich Gregory Matthew Miley an zwei Morden von William Bonin. Zwei lebenslange Strafen folgten, 2016 starb er nach einem Angriff im Gefängnis.
Harvey Glatman lockte 1957 und 1958 junge Frauen in Los Angeles mit falschen Modelaufträgen und Kontaktanzeigen an, um sie zu vergewaltigen und zu erwürgen. 1959 wurde er in San Quentin in der Gaskammer hingerichtet.
Herbert Mullin tötete zwischen Oktober 1972 und Februar 1973 in Santa Cruz, Kalifornien, 13 Menschen, weil er wahnhaft glaubte, damit ein großes Erdbeben verhindern zu können.
James Michael Munro half William Bonin 1980 bei der Ermordung von Steven Wells und wurde wegen Mordes zweiten Grades zu 15 Jahren bis lebenslanger Haft verurteilt.
James Oliver Huberty erschoss 1984 in einem McDonald's-Restaurant in San Ysidro, Kalifornien, 21 Menschen, bevor er von einem Polizeischützen getötet wurde. Es war damals der schwerste Amoklauf eines Einzeltäters in der US-Geschichte.
José Manuel Martínez, ein mexikanisch-amerikanischer Auftragskiller mit dem Beinamen „El Mano Negra“, wurde wegen zwölf Morden in Kalifornien, Florida und Alabama verurteilt. Er gestand insgesamt rund 36 Tötungen im Auftrag mexikanischer Drogenkartelle.
Vier Jahrzehnte nach der ersten Tat führte ein DNA-Abgleich die Ermittler zu Joseph James DeAngelo. Der frühere Polizist bekannte sich 2020 zu 13 Morden und 13 Entführungen.
25 Leichen in Obstplantagen, zwei Prozesse und zweimal derselbe Schuldspruch: Juan Corona wurde 1973 und nach der Aufhebung des Urteils 1982 erneut wegen aller Morde verurteilt.
Erst zwei Morde in Bellingham brachten die Ermittler auf die Spur der Hillside Stranglers: Kenneth Bianchi bekannte sich zu diesen Taten und belastete seinen Cousin wegen der Mordserie in Los Angeles.
Ein Tonband der letzten Tat und die Aussage seines Komplizen überführten Lawrence Bittaker. Das oberste Gericht Kaliforniens bestätigte fünf Mordschuldsprüche und das Todesurteil.
Müllsäcke mit zerstückelten Leichen lagen an den Straßen Südkaliforniens, bis Patrick Kearney 1977 zur Polizei ging. Er bekannte sich in 21 Mordfällen schuldig und entging dadurch der Todesstrafe.
Eine überlebende Zeugin verband Randall Woodfield 1981 mit einem Überfall bei Salem. Verurteilt wurde er für einen Mord, Behörden ordneten ihm später sechs weitere Tote zu.
Randy Kraft, genannt „Scorecard Killer“, folterte und tötete zwischen 1972 und 1983 mindestens 16 junge Männer in Kalifornien. Eine handschriftliche Liste mit kryptischen Einträgen ließ Ermittler eine deutlich höhere Opferzahl vermuten.
Ein seltener Schuhabdruck und ein Fingerabdruck führten Kaliforniens Ermittler zu Richard Ramirez. 1989 wurde der Night Stalker in 13 Mordfällen schuldig gesprochen, ein weiterer Kindermord wurde ihm erst 2009 per DNA zugeordnet.
Richard Trenton Chase erschoss innerhalb eines Monats sechs Menschen in Sacramento. Im Prozess stritten Anklage und Verteidigung darüber, ob seine schwere Psychose seine Schuldfähigkeit aufgehoben hatte.
Robert Diaz, ein Krankenpfleger auf einer Intensivstation in Perris, Kalifornien, injizierte 1981 mindestens zwölf Patienten tödliche Überdosen des Herzmedikaments Lidocain. 1984 wurde er zum Tode verurteilt, er starb 2010 im Gefängnis.
Roy Norris führte die Polizei zu Beweisen und sagte gegen seinen Komplizen aus. Dafür entging er der Todesstrafe und erhielt wegen fünf Morden 45 Jahre bis lebenslang.
Eine Zeichnung in einem Nachtlokal gab einem unbekannten Täter seinen Namen. San Franciscos Polizei verbindet heute sechs Tötungen aus den Jahren 1974 und 1975 mit dem „Doodler“.
Sechs Mordanklagen erreichten nie ein Urteil: Vernon Robert Butts gestand seine Beteiligung an Taten mit William Bonin und starb 1981 vor dem Prozess in Untersuchungshaft.
Zehn Mordschuldsprüche in Los Angeles und vier weitere in Orange County machten William Bonin zum vierzehnfach verurteilten Mörder. 1996 wurde er als erster Häftling Kaliforniens durch die Giftspritze hingerichtet.
Mehr als ein Jahrzehnt trennte den ersten Mord von der DNA-Spur, die William Jennings Choyce überführte. Kaliforniens Oberstes Gericht bestätigte 2025 drei Mordschuldsprüche und die Todesurteile.
William Ray Pugh schlug 1980 auf Anweisung von William Bonin den 15-jährigen Harry Todd Turner, der anschließend erwürgt wurde. Er wurde wegen freiwilliger Tötung zu sechs Jahren Haft verurteilt.
Der Zodiac-Killer erschoss und erstach zwischen Dezember 1968 und Oktober 1969 mindestens fünf Menschen in Nordkalifornien und verspottete Polizei und Presse mit verschlüsselten Briefen. Seine Identität wurde trotz jahrzehntelanger Ermittlungen nie zweifelsfrei geklärt.
Am 9. August 1969 wurde die Schauspielerin Sharon Tate hochschwanger in ihrem Haus in Los Angeles von Mitgliedern der sogenannten Manson Family getötet, ein Rückblick auf ihr Leben und die Tat.