Ein ehemaliger Versicherungsmakler erschoss 1993 einen Konkurrenten, floh nach einer Freilassung wegen eines Verfahrensfehlers vor seinem Prozess und tötete 2001 auf der Flucht binnen eines Tages vier weitere Menschen, bevor er sich bei seiner Festnahme erschoss.
Ein aus der Verwahrung geflohener Straftäter erschießt 1939 auf der Flucht innerhalb von neun Tagen drei Männer in der Schweiz und wird als letzter Mensch von einem zivilen Schweizer Gericht zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Der Marseiller Arzt wurde 1927 wegen des Mordes an einem Patienten zum Tode verurteilt, floh nach der Umwandlung in Zwangsarbeit aus der Strafkolonie Cayenne und praktizierte bis zu seinem Tod 1962 unbehelligt als Arzt in Venezuela.
Reiner Sturm ermordete 1977 innerhalb einer Woche drei Menschen in Wuppertal und Frankfurt am Main. Danach stellte er sich auf ungewöhnliche Weise der Polizei.
Roberto Succo tötete 1981 als Neunzehnjähriger seine Eltern in Italien. Nach seiner Flucht aus einer psychiatrischen Einrichtung wurde er mit mindestens fünf weiteren Todesfällen in mehreren europäischen Ländern in Verbindung gebracht.
Drei Tötungen in und um französische Fernzüge wurden Sid Ahmed Rezala 1999 durch Spuren und eigene Erklärungen zugerechnet. Vor einem Prozess starb er in portugiesischer Auslieferungshaft.
Drei Frauen verschwanden zwischen 1987 und 1989 in Hamburg und der Nordheide. Thomas Holst wurde für die Morde verurteilt, 1995 half ihm seine Therapeutin bei der Flucht.
Ein Polizist im Feierabend stolperte zufällig in einen bewaffneten Raubüberfall und bezahlte dafür mit seinem Leben: James Francis Hurley erschoss den Beamten, floh Jahre später aus der Haft und blieb 13 Jahre lang unauffindbar.