Die nahe dem Zeiss-Großplanetarium in Berlin-Prenzlauer Berg gefundene Frau wurde durch Fremdeinwirkung getötet, das ergab die Obduktion. Die Ermittler identifizierten die 46-Jährige und wandten sich mit einem Foto und einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit. Eine Mordkommission ermittelt, ein Tatverdächtiger ist nicht bekannt.
Rund zwei Tage nach den tödlichen Schüssen am Berliner Bahnhof Zoo hat die Mordkommission einen Tatverdächtigen identifiziert. Er ist weiterhin flüchtig. Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Friedrichshain stellten Ermittler Beweismittel und ein hochwertiges Fahrzeug sicher.
Nach einem Streit auf dem Hardenbergplatz am Berliner Bahnhof Zoo wurde ein 30-Jähriger erschossen. Der Schütze floh mit einem Fahrzeug; wenige Tage später ermittelte die Mordkommission einen weiterhin flüchtigen Tatverdächtigen und durchsuchte eine Wohnung. Ein Motiv ist offiziell nicht bestätigt.
Auf dem Mobiltelefon des Tatverdächtigen Abdul B. fanden Ermittler ein am Tattag aufgenommenes Video mit einem Treueschwur auf den IS. Recherchen zeigen außerdem, dass ein BKA-System ihn bereits Wochen vor dem Anschlag in die höchste Risikokategorie eingestuft hatte.
Am Rande des Christopher Street Day fährt ein Mann am 25. Juli 2026 mit einem Kastenwagen in eine Menschenmenge im Berliner Tiergarten und attackiert Passanten mit einer Stichwaffe. Eine Frau stirbt, 29 Menschen werden verletzt. Der als islamistischer Gefährder bekannte Tatverdächtige Abdul B. wird einen Tag später bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau erschossen.
Der Bundesgerichtshof hat die Revision von Stefan R. verworfen. Die lebenslange Freiheitsstrafe wegen des Mordes an Stefan T. und die besondere Schwere der Schuld sind damit rechtskräftig.
Berthold Wehmeyer erwürgte 1947 auf einer Hamsterfahrt in der Prignitz eine ältere Frau, um an ihre Kartoffeln zu gelangen. Er war der letzte Mensch, der 1949 in Westberlin hingerichtet wurde.
84 Geständnisse machten Bruno Lüdke zum angeblich schlimmsten Serienmörder Deutschlands. Beweise gab es nicht, einen Prozess auch nicht, heute gilt er als Opfer eines nationalsozialistischen Polizeikonstrukts.
Drei Morde standen vor Gericht, doch ein Urteil gab es nie: Carl Großmann nahm sich während des Prozesses das Leben. Wie viele Frauen tatsächlich in seiner Berliner Wohnung starben, blieb ungeklärt.
Dirk Palm tötete 2012 drei Männer aus der Berliner Schwulenszene mit Gammabutyrolacton und beraubte sie. Das Berliner Landgericht verurteilte ihn wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft.
Ein tödlich verwundeter Forstaufseher lieferte noch die Beschreibung, die Friedrich Schumanns Festnahme auslöste. Das Berliner Schwurgericht verurteilte ihn 1920 wegen sechs Morden zum Tode.
Kurz nach der genehmigten Auslieferung wegen des Mordverdachts an Dana Franzke nahm sich Gerd Wenzinger 1997 das Leben. Ein deutsches Mordurteil gab es deshalb nie.
Nur fünf Tage lagen 1985 zwischen zwei tödlichen Angriffen in Baden-Baden. Jürgen Hein war wenige Monate zuvor nach langen Haftzeiten entlassen worden, doch die frei zugängliche Überlieferung des Falls stützt sich bis heute nur auf eine Täterdatenbank.
Blut an einer Dienstuniform führte die Berliner Ermittler 1941 zu einem Reichsbahn-Mitarbeiter. Paul Ogorzow hatte im verdunkelten Berlin acht Frauen getötet und weitere Frauen angegriffen.
Paul Minow griff im Juli 1907 in Berlin binnen kurzer Zeit vier kleine Mädchen mit einer Schere an, drei von ihnen starben. Der Fall gilt als einer der frühesten dokumentierten Fälle eines Serientäters, der Kinder aus Wut heraus tötete.
Am 2. Dezember 1920 soll die Aussage einer Ehefrau in Spandau eine Mordserie mit elf Toten offengelegt haben. Unabhängige Akten oder zeitgenössische Berichte ließen sich zu dem nur als Schultz bezeichneten Droschkenkutscher jedoch nicht finden.
Der Völkermord-Überlebende Soghomon Tehlirian erschoss 1921 in Berlin den früheren osmanischen Großwesir Talaat Pascha, einen der Hauptverantwortlichen für den Völkermord an den Armeniern. Ein Berliner Gericht sprach ihn frei.
Sophie Ursinus stand im Verdacht, um 1800 in Berlin ihren Liebhaber, ihren Ehemann und ihre Tante mit Arsen vergiftet zu haben, verurteilt wurde sie 1803 jedoch nur wegen des versuchten Mordes an ihrem Diener, der überlebte.
Stefan R., der sogenannte Kannibale von Pankow, ermordete 2020 einen Mann in Berlin, zerstückelte die Leiche und aß nach Überzeugung des Gerichts Teile davon. Seit November 2022 ist die lebenslange Freiheitsstrafe rechtskräftig.
Theresa Antonini erschlug 1809 gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihrem 15-jährigen Bruder eine junge Reisende auf einer Postkutschenfahrt, um sie auszurauben. Sie wurde als Einzige der drei Täter hingerichtet.
Thomas Rung tötete zwischen 1983 und 1995 in Berlin sieben Menschen, darunter seinen Stiefbruder. Ein Unschuldiger saß wegen seiner Tat sechs Jahre unschuldig in Haft.
Eine fehlende Gummitülle an einem Audi und ein Fingerabdruck auf Klebeband überführten Uwe Wischniewski nach dem Doppelmord von 1991. Siebzehn Jahre nach einer weiteren Tat identifizierte das LKA Brandenburg zudem eine winzige DNA-Spur.