Ein 16-Jähriger hat sich an der Silver Rail Elementary School in Bend im US-Bundesstaat Oregon den Weg ins Gebäude freigeschossen und drei Kinder im Alter von fünf, acht und elf Jahren sowie eine Lehrerin getötet. Ein bewaffneter Passant verfolgte ihn in die Schule und erschoss ihn, noch bevor die Polizei eintraf.
Nach den tödlichen Schüssen beim Aarauer Rave hat sich ein 43-jähriger Schweizer aus dem Kanton Jura der Polizei gestellt. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Kantonspolizei Aargau stuft die Tat als Amoktat eines Einzeltäters ein. Ein extremistischer Hintergrund ist nicht erkennbar, zum Motiv schweigt der Mann.
Am 21. August 2026 dringt ein bewaffneter Mann in eine weiterführende Schule im schwedischen Fagersta ein und tötet eine 17-jährige Schülerin. Mehrere weitere Jugendliche werden verletzt, ein 18-Jähriger sitzt in Gewahrsam.
Neue Videoaufnahmen und Polizeiauskünfte klären zentrale Fragen zum Angriff am In-N-Out-Restaurant in Twin Falls. Der 24-jährige Täter handelte allein, drei Todesopfer wurden identifiziert und mehrere Menschen griffen ein. Das Motiv ist weiterhin unbekannt.
Am 1. August 2026 eröffnet ein junger Mann mit einem sturmgewehrähnlichen Gewehr das Feuer an einer erst wenige Tage zuvor eröffneten In-N-Out-Filiale im US-Bundesstaat Idaho. Drei Menschen sterben, sieben werden verletzt, einige lebensgefährlich. Unter den Toten ist eine Restaurantmitarbeiterin, auch der mutmaßliche Schütze wird tot aufgefunden. Ein bewaffneter Passant eröffnet während der Tat das Gegenfeuer.
Am 8. Juli 2026 verletzt ein 16-Jähriger am Welfen-Gymnasium in Schongau zwei 13-jährige Schülerinnen mit einem Messer. Die Polizei geht von einer möglichen Amoktat aus, das Motiv ist noch unklar.
Am 13. Dezember 2011 erschießt ein Rechtsextremist auf zwei Märkten in Florenz zwei senegalesische Straßenhändler und verletzt drei weitere Männer, bevor er sich bei seiner Festnahme selbst tötet.
Am 13. Dezember 2011 tötet ein Mann in Lüttich mit Handgranaten und einem Sturmgewehr sechs Menschen, bevor er sich selbst erschießt. Unter den Opfern ist ein Kleinkind.
Am 9. April 2011 erschoss ein 24-Jähriger im Einkaufszentrum De Ridderhof in Alphen aan den Rijn sechs Menschen, bevor er sich selbst tötete. Der Fall deckte später gravierendes Behördenversagen bei der Vergabe seiner Waffenlizenz auf.
Am 19. September 2010 tötete die Rechtsanwältin Sabine Radmacher in Lörrach innerhalb weniger Stunden ihren fünfjährigen Sohn, ihren Ex-Partner und einen Krankenpfleger, bevor sie von der Polizei erschossen wurde. Ein Motiv blieb ungeklärt.
Am 2. Juni 2010 erschoss der Taxifahrer Derrick Bird zunächst seinen Zwillingsbruder und anschließend elf weitere Menschen auf einer wahllosen Fahrt durch die englische Grafschaft Cumbria, bevor er sich selbst tötete.
Am 11. März 2009 erschoss ein 17-Jähriger an seiner ehemaligen Schule in Winnenden neun Menschen, tötete auf der Flucht drei weitere und sich selbst. Was über Tat, Täter und Folgen bekannt ist.
Am 23. Januar 2009 ersticht ein Mann in einer Kindertagesstätte bei Dendermonde zwei Säuglinge und eine Betreuerin. Er hatte eine Woche zuvor bereits eine ältere Frau getötet.
Im September 2004 tötete ein 24-Jähriger, maskiert wie eine Horrorfilmfigur, innerhalb von zwei Tagen vier Menschen in London und Sussex. Er wollte berühmt werden wie ein Serienmörder.
Ein Müllmann aus Wakefield tötete im Juli 2004 innerhalb von acht Tagen seine Freundin, deren Zwillingsschwester und ein älteres Ehepaar in zwei Dörfern in North Yorkshire. Über 500 Polizisten jagten ihn, bis er versteckt zwischen einem Dornenbusch und einer Klärgrube gefasst wurde.
Am 2. Mai 2003 erschießt ein 32-jähriger Gemeindeangestellter im Rathaus des sizilianischen Aci Castello fünf Menschen, darunter den Bürgermeister, bevor er nach einer stundenlangen Geiselflucht Selbstmord begeht.
Am 26. April 2002 erschoss ein 19-Jähriger am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 16 Menschen und sich selbst. Was über Tat, Hintergründe und Folgen bekannt ist.
Am 27. März 2002 erschießt ein 33-Jähriger bei einer Stadtratssitzung im Pariser Vorort Nanterre acht Kommunalpolitiker, bevor er sich am Folgetag bei der Vernehmung das Leben nimmt.
Am 29. Oktober 2001 läuft ein bewaffneter Mann dreißig Minuten lang durch die Innenstadt von Tours und schießt wahllos auf Passanten. Vier Menschen sterben, sieben weitere werden verletzt.
Am 27. September 2001 erschoss Friedrich Leibacher im Regierungsgebäude von Zug 14 Politiker, bevor er sich selbst tötete. Das Zuger Attentat gilt als schwerster Gewaltakt gegen ein Parlament in der Schweizer Geschichte.
Am 1. November 1999 erschoss ein 16-Jähriger von den Fenstern der elterlichen Wohnung aus vier Menschen und sich selbst. Der Amoklauf von Bad Reichenhall zählt zu den ersten seiner Art in Deutschland.
Am 20. April 1999 erschossen zwei Schüler an der Columbine High School in Colorado 13 Menschen, bevor sie sich selbst töteten. Die Tat gilt als Blaupause für zahlreiche spätere Schul-Amokläufe in den USA.
Am 20. November 1997 erschießt ein 36-jähriger Automechaniker im Salzburger Ort Mauterndorf sechs Menschen, darunter seine dreijährige Tochter, bevor er sich selbst tötet. Der Fall löste eine bis heute nicht umgesetzte Debatte über eine Verschärfung des Waffenrechts aus.
Im März 1997 tötet ein obdachloser Mann in Mailand innerhalb weniger Tage drei Menschen mit einem Hammer und stößt eine vierte Frau vor eine U-Bahn. Er glaubt, eine göttliche Stimme befehle ihm, die Seelen seiner Opfer zu retten.
Am 13. März 1996 erschoss Thomas Hamilton in der Turnhalle einer schottischen Grundschule 16 Kinder und deren Lehrerin, bevor er sich selbst tötete. Das Massaker führte zu einem weitreichenden Handfeuerwaffenverbot in Großbritannien.
Am 23. und 24. September 1995 erschießt ein 16-Jähriger im südfranzösischen Solliès-Pont zunächst seine Familie und danach im benachbarten Cuers wahllos Passanten, bevor er sich selbst tötet. 15 Menschen sterben.
Am 9. März 1994 erschießt ein 39-Jähriger im Amtsgericht Euskirchen sechs Menschen, darunter den Richter, der ihn kurz zuvor verurteilt hatte. Anschließend tötet er sich mit einer selbstgebauten Bombe.
Am 4. März 1992 erschießt ein 37-Jähriger im Tessin innerhalb weniger Stunden sechs Menschen und verletzt sechs weitere. Die Strage di Rivera zählt zu den schwersten Gewalttaten der jüngeren Schweizer Geschichte.
Am 9. September 1990 erschießt ein 21-Jähriger im Wiener Bezirk Floridsdorf seine schlafenden Eltern und eröffnet anschließend das Feuer auf eine Nachbarschaftsfeier. Fünf Menschen sterben, der Fall wurde später zum Ausgangspunkt eines Dokumentarfilms von Michael Haneke.
Am 12. Juli 1989 erschießt ein Landwirt in seinem Heimatdorf Luxiol im Département Doubs binnen einer halben Stunde 14 Menschen, darunter seine eigene Mutter und Schwester.
Ein 21-Jähriger tötete 1988 innerhalb von zwei Tagen seinen eigenen Großvater und zwei Nachbarn in einer Kleinstadt in South Yorkshire. Der Fall Anthony Arkwright machte ihn zum jüngsten Menschen, den ein britisches Gericht je zu lebenslanger Haft ohne jede Aussicht auf Entlassung verurteilte.
Am 12. Mai 1987 erschießt ein 28-Jähriger im belgischen Bogaarden und im benachbarten Denderwindeke sieben Menschen, bevor er sich bei seiner Festnahme selbst tötet. Bis heute das tödlichste Amoklauf-Massaker eines Einzeltäters in der belgischen Geschichte.
Am 19. Juni 1985 erschießt ein 41-jähriger ehemaliger Lehrer in mehreren Dörfern der Bretagne sieben Menschen, darunter seinen eigenen Vater. Der Täter wird später für unzurechnungsfähig erklärt und bis zu seinem Tod in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
Am 3. Juni 1983 erschießt ein 34-Jähriger an einer Schule im hessischen Eppstein-Vockenhausen fünf Menschen, bevor er sich selbst tötet. Einer der frühesten Schul-Amokläufe der bundesdeutschen Geschichte.
Am 5. April 1983 erschießt ein Mann in einem gut besuchten Café in Delft sechs Menschen nach einem Streit. Der Fall endet 2021 mit einer vollständigen Begnadigung des Täters.
Cevdet Yilmaz erschoss 1983 sechs Menschen in einem Café in Delft, wurde 2001 in eine psychiatrische Zwangsklinik verlegt und 2021 vollständig begnadigt.
Charles Whitman erschoss am 1. August 1966 vom Aussichtsturm der University of Texas in Austin wahllos Menschen und tötete zuvor seine Mutter und seine Ehefrau. Eine Autopsie fand später einen Hirntumor, der möglicherweise sein Verhalten beeinflusst hatte.
Am 12. Juli 1989 erschoss ein Landwirt in seinem Heimatdorf Luxiol binnen einer halben Stunde 14 Menschen, darunter seine Mutter und seine Schwester, und wurde danach als schuldunfähig eingestuft.
Ein unauffälliger Taxifahrer aus der englischen Provinz erschießt an einem Junimorgen 2010 erst seinen eigenen Zwillingsbruder, dann wahllos Passanten entlang einer 70 Kilometer langen Fahrtroute durch Cumbria. Zwölf Menschen sterben, bevor Derrick Bird sich selbst tötet.
Am 23. und 24. September 1995 erschoss der 16-Jährige in Solliès-Pont und Cuers in Südfrankreich zunächst seine Familie und dann wahllos Passanten, insgesamt 15 Tote, bevor er sich selbst tötete.
Ernst August Wagner erstach 1913 in Degerloch seine Frau und seine vier Kinder und erschoss anschließend im württembergischen Mühlhausen an der Enz neun weitere Menschen aus wahnhafter Furcht vor Bloßstellung. Er wurde als unzurechnungsfähig in eine Anstalt eingewiesen.
Erwin Mikolajczyk erschoss 1994 im Amtsgericht Euskirchen sechs Menschen, darunter den Richter, der ihn kurz zuvor verurteilt hatte, und seine Ex-Freundin. Anschließend tötete er sich selbst mit einer selbstgebauten Bombe.
Felix Zehetner erschoss am 9. September 1990 im Wiener Bezirk Floridsdorf seine schlafenden Eltern und eröffnete anschließend das Feuer auf eine Nachbarschaftsfeier. Fünf Menschen starben, mehrere wurden verletzt, bevor er sich bei Eintreffen der Polizei selbst das Leben nahm.
Friedrich Leibacher erschoss am 27. September 2001 im Kantonsratssaal von Zug 14 Politiker, bevor er sich selbst tötete. Das Zuger Attentat gilt als der schwerste Gewaltakt gegen ein Parlament in der Schweizer Geschichte.
Am 2. Mai 2003 erschoss Giuseppe Leotta in Aci Castello fünf Menschen, darunter Bürgermeister Michele Toscano. Nach einer mehrstündigen Flucht mit einer Geisel erschoss er sich in einer Kirche bei Vittoria.
Günter Hermann Ewen erschoss im Mai 1999 innerhalb weniger Stunden fünf Menschen in Dillingen an der Saar, Frankreich und Luxemburg, bevor er sich bei seiner Festnahme selbst tötete.
Heinz Schmidt erschoss am 20. Juni 1913 in einer Bremer Schule fünf Mädchen, getrieben von einem Wahn gegen die Jesuiten. Der Fall gilt als eines der ersten dokumentierten Schulattentate der Geschichte.
Ein wegen Geisteskrankheit aus dem Militärdienst entlassener 25-Jähriger erschießt am 30. August 1912 im Schweizer Romanshorn sieben Menschen, bevor er nach einer Belagerung und Flucht in den Wald von der Polizei überwältigt wird.
James Oliver Huberty erschoss 1984 in einem McDonald's-Restaurant in San Ysidro, Kalifornien, 21 Menschen, bevor er von einem Polizeischützen getötet wurde. Es war damals der schwerste Amoklauf eines Einzeltäters in der US-Geschichte.
Erschoss am 29. Oktober 2001 im Zentrum von Tours innerhalb von 30 Minuten vier wahllos ausgewählte Menschen, wurde nach zweistündiger Belagerung festgenommen und zu lebenslanger Haft mit 22-jähriger Sicherungsverwahrung verurteilt.
Johann Gautsch erschoss am 20. November 1997 im Salzburger Ort Mauterndorf sechs Menschen, darunter seine kleine Tochter, bevor er sich selbst tötete. Der Amoklauf löste eine bis heute nicht umgesetzte Debatte über eine Verschärfung des österreichischen Waffenrechts aus.
Karel Charva erschoss 1983 an einer Schule in Eppstein-Vockenhausen fünf Menschen, drei Kinder, einen Lehrer und einen Polizisten, und richtete sich anschließend selbst. Ein Motiv für den Amoklauf blieb ungeklärt.
Kim De Gelder erstach 2009 in einer Kindertagesstätte bei Dendermonde zwei Kleinkinder und eine Betreuerin und tötete eine Woche zuvor bereits eine ältere Frau.
Martin Bryant erschoss am 28. April 1996 in Port Arthur, Tasmanien, 35 Menschen. Es war das folgenreichste Massaker der australischen Geschichte und führte zu einer der striktesten Waffenreformen weltweit.
Martin Peyerl erschoss am 1. November 1999 als 16-Jähriger von den Fenstern der elterlichen Wohnung in Bad Reichenhall aus vier Menschen und sich selbst, einer der ersten dokumentierten Amokläufe in Deutschland.
Michel Van Wijnendaele erschoss am 12. Mai 1987 im belgischen Bogaarden und im benachbarten Denderwindeke sieben Menschen, bevor er sich bei seiner Festnahme selbst tötete. Es gilt bis heute als der tödlichste Amoklauf eines Einzeltäters in der belgischen Geschichte.
Am 27. März 2002 erschoss ein 33-Jähriger bei einer Stadtratssitzung im Pariser Vorort Nanterre acht Kommunalpolitiker, bevor er sich am Folgetag bei der Vernehmung das Leben nahm.
Die Rechtsanwältin Sabine Radmacher tötete 2010 in Lörrach ihren fünfjährigen Sohn und ihren Ex-Partner, bevor sie in einem Krankenhaus einen Pfleger erschoss und erstach. Sie wurde noch am Tatabend von der Polizei erschossen.
Robert Steinhäuser erschoss am 26. April 2002 am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 16 Menschen, bevor er sich selbst tötete. Der Amoklauf zählt zu den schwersten Gewalttaten an einer deutschen Schule.
Stephen Paddock erschoss am 1. Oktober 2017 von einem Hotelzimmer aus 60 Besucher eines Country-Musikfestivals in Las Vegas. Es ist bis heute das folgenschwerste Massenschießen durch einen Einzeltäter in der US-Geschichte, ein Motiv wurde nie festgestellt.
Thomas Hamilton erschoss am 13. März 1996 in der Turnhalle der Grundschule von Dunblane in Schottland 16 Kinder und deren Lehrerin, bevor er sich selbst tötete. Das Massaker führte zu einem weitreichenden Handfeuerwaffenverbot in Großbritannien.
Der 24-jährige Tristan van der Vlis erschoss am 9. April 2011 im Einkaufszentrum De Ridderhof in Alphen aan den Rijn sechs Menschen, bevor er sich selbst tötete. Eine Waffenlizenz hatte er trotz bekannter psychischer Erkrankung und mehrerer Suizidversuche erhalten.
Walter Seifert griff am 11. Juni 1964 eine Grundschule im Kölner Stadtteil Volkhoven mit einem selbstgebauten Flammenwerfer und einer Lanze an und tötete zehn Menschen. Der Amoklauf zählt zu den folgenreichsten Gewalttaten an einer deutschen Schule.
Viermal kehrte Chad Williams an das Ausgabefenster eines Burgerrestaurants zurück und schoss hinein. Bei dem Amoklauf in Twin Falls am 1. August 2026 tötete der 24-Jährige drei Menschen, verletzte sieben weitere und nahm sich während der Flucht das Leben.
Am Neujahrsabend 1960 zog ein Mann in einer Kneipe in Sheffield einen Revolver und erschoss drei Gäste, weil er selbst hingerichtet werden wollte. Die britische Justiz erklärte Mohamed Ismail für unzurechnungsfähig, seine Geschichte endete Jahre später in Somalia in erneuter Gewalt.
Am 1. August 1966 erschoss Charles Whitman vom Uhrturm der University of Texas in Austin über 90 Minuten wahllos Menschen, nachdem er zuvor bereits seine Mutter und seine Frau getötet hatte. Eine Autopsie fand später einen Hirntumor.
Am 11. Juni 1964 griff Walter Seifert eine katholische Volksschule im Kölner Stadtteil Volkhoven mit einem selbstgebauten Flammenwerfer und einer Lanze an und tötete zehn Menschen. Der Amoklauf zählt zu den folgenreichsten Gewalttaten an einer deutschen Schule.
Am Neujahrsabend 1960 eröffnet ein Mann in einer Kneipe im englischen Sheffield während einer Silvesterfeier das Feuer und tötet drei Menschen. Sein Ziel: von einem Gericht zum Tode verurteilt zu werden, weil sein Glaube ihm den Suizid verbot.
Binnen drei Tagen tötete ein eleganter Frauenheld aus bestem Hause 1958 in Madrid vier Menschen wegen eines verkauften Rings. Der Fall José María Jarabo hielt ganz Spanien in Atem und endete am Galgen der Garrote.
Zwischen Dezember 1957 und Januar 1958 tötete Charles Starkweather gemeinsam mit seiner 14-jährigen Freundin Caril Ann Fugate elf Menschen. Der Fall löste landesweite Panik aus und prägte das amerikanische Bild des jugendlichen Serientäters.
Am 4. September 1913 erstach Ernst August Wagner in Stuttgart-Degerloch seine Familie und erschoss anschließend im württembergischen Mühlhausen an der Enz neun weitere Menschen. Der Fall gilt als einer der frühesten gut dokumentierten deutschen Amokläufe.
Am 20. Juni 1913 erschießt ein ehemaliger Lehrer in einer katholischen Schule im Bremer Stadtteil Walle fünf Mädchen. Historiker gelten der Fall heute als eines der frühesten dokumentierten Schulattentate überhaupt.
Am 30. August 1912 erschießt ein 25-Jähriger im Thurgauer Romanshorn von seiner Wohnung aus sieben Menschen, bevor er nach einer stundenlangen Belagerung in den Wald flieht. Einer der schwersten Gewaltausbrüche der Schweiz im frühen 20. Jahrhundert.