Am 1. Juli 2009 wird die schwangere Ägypterin Marwa El-Sherbini während einer Gerichtsverhandlung in Dresden erstochen. Ein Porträt der Apothekerin und Handballerin, deren Tod international als antimuslimischer Hassmord Aufsehen erregte.
Am 28. Februar 2005 wird der französische Milliardärsbanker Édouard Stern in seiner Genfer Wohnung erschossen, gefesselt und in einem Latexanzug. Ein Porträt des Financiers und der Frau, die ihn tötete.
Am 14. Januar 2005 wird der Münchner Modedesigner Rudolph Moshammer erwürgt in seiner Villa in Grünwald gefunden. Ein Porträt des Modemachers und Stadtoriginals, dessen Tod bundesweit für Bestürzung sorgte.
Am 2. November 2004 wird der niederländische Filmemacher Theo van Gogh auf offener Straße in Amsterdam erschossen und erstochen. Ein Porträt des streitbaren Regisseurs und Kolumnisten, dessen Tod die Niederlande erschütterte.
Im September 2004 tötete ein 24-Jähriger, maskiert wie eine Horrorfilmfigur, innerhalb von zwei Tagen vier Menschen in London und Sussex. Er wollte berühmt werden wie ein Serienmörder.
Ein Müllmann aus Wakefield tötete im Juli 2004 innerhalb von acht Tagen seine Freundin, deren Zwillingsschwester und ein älteres Ehepaar in zwei Dörfern in North Yorkshire. Über 500 Polizisten jagten ihn, bis er versteckt zwischen einem Dornenbusch und einer Klärgrube gefasst wurde.
Am 2. Mai 2003 erschießt ein 32-jähriger Gemeindeangestellter im Rathaus des sizilianischen Aci Castello fünf Menschen, darunter den Bürgermeister, bevor er nach einer stundenlangen Geiselflucht Selbstmord begeht.
Im Oktober 2002 erschossen John Allen Muhammad und der 17-jährige Lee Boyd Malvo als sogenannte Washington-Sniper zehn Menschen bei alltäglichen Verrichtungen. Beide waren zuvor bereits für weitere Schüsse in mehreren US-Bundesstaaten verantwortlich.
Am 6. Mai 2002 wird der niederländische Politiker Pim Fortuyn vor einem Rundfunkstudio in Hilversum erschossen. Es ist das erste politische Attentat in den Niederlanden seit fast 300 Jahren und stürzt das Land in eine tiefe Krise.
Am 27. März 2002 erschießt ein 33-Jähriger bei einer Stadtratssitzung im Pariser Vorort Nanterre acht Kommunalpolitiker, bevor er sich am Folgetag bei der Vernehmung das Leben nimmt.
Am 29. Oktober 2001 läuft ein bewaffneter Mann dreißig Minuten lang durch die Innenstadt von Tours und schießt wahllos auf Passanten. Vier Menschen sterben, sieben weitere werden verletzt.
Am 27. September 2001 erschoss Friedrich Leibacher im Regierungsgebäude von Zug 14 Politiker, bevor er sich selbst tötete. Das Zuger Attentat gilt als schwerster Gewaltakt gegen ein Parlament in der Schweizer Geschichte.
Ein ehemaliger Versicherungsmakler erschoss 1993 einen Konkurrenten, floh nach einer Freilassung wegen eines Verfahrensfehlers vor seinem Prozess und tötete 2001 auf der Flucht binnen eines Tages vier weitere Menschen, bevor er sich bei seiner Festnahme erschoss.
Alexander Pitschuschkin ermordete zwischen 1992 und 2006 mindestens 48 Menschen in Moskau. Als „Schachbrettmörder“ wollte er mit jedem Mord ein Feld eines Schachbretts markieren.
Ein Vater glaubte sechs Jahre lang nicht an den Unfalltod seines Sohnes und ermittelte auf eigene Faust, bis er einer Gruppe junger Satanisten auf die Spur kam. Andrea Volpe, Mitglied der Sekte „Bestie di Satana“, gestand drei Morde und wurde zum Kronzeugen gegen seine früheren Komplizen.
Sanitäter in Łódź verkauften Hinweise auf Todesfälle an Bestatter. Andrzej Nowocień beschleunigte dieses Geschäft mit Pavulon und wurde wegen vier Morden verurteilt.
Elf Leichen und Leichenteile lagen im Haus und Garten an der Imperial Avenue. Der Ohio Supreme Court bestätigte Anthony Sowells elf Mordschuldsprüche und die Todesurteile.
Armin Meiwes tötete 2001 den 43 Jahre alten Bernd Jürgen Armando Brandes, zerstückelte die Leiche und aß Teile davon. Nach einem aufgehobenen Totschlagsurteil wurde er 2006 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Ari Mahmod ordnete 2005 gemeinsam mit seinem Bruder Mahmod Mahmod die Ermordung von dessen Tochter Banaz an, weil sie sich von ihrem gewalttätigen Ehemann getrennt und eine neue Beziehung begonnen hatte.
Leichenteile entlang namibischer Fernstraßen lösten die Suche nach dem B1-Butcher aus. DNA-Spuren belasteten einen Verdächtigen, bewiesen aber weder einen Einzeltäter noch eine Serie von fünf Morden.
Eine Französin erschießt 2005 in Genf ihren langjährigen Geliebten, den Bankier Édouard Stern, während einer sadomasochistischen Sitzung, nachdem er ihr eine zuvor versprochene Millionenzahlung mit einer demütigenden Bemerkung verweigert hatte.
Erst Warnungen aus einer Krankenhausapotheke brachten Charles Cullens 16-jährige Tatserie ans Licht. Der Krankenpfleger bekannte sich später zu 29 Patiententötungen.
Knapp neun Jahre lagen zwischen seinen beiden Morden, doch bei beiden Opfern lag abgeschnittenes Haar. Der Fund Elisa Claps' in einer Kirche brachte Danilo Restivo schließlich auch in Italien eine rechtskräftige Verurteilung ein.
Vier Schüsse in drei Sekunden, dann ein letzter Kopfschuss auf einen wehrlosen Polizisten am zweiten Weihnachtsfeiertag. David Bieber floh mit einem gefälschten Pass aus Florida nach England und tötete dort einen Beamten, nur um nicht wegen zweier früherer Anschläge ausgeliefert zu werden.
Erschoss und erschlug 2003 in Le Grand-Bornand die fünfköpfige Familie Flactif aus Neid auf deren geschäftlichen Erfolg und verbrannte die Leichen anschließend im Wald.
David Edward Maust tötete zwischen 1974 und 2003 mindestens fünf Jungen und junge Männer, den ersten davon während seines Militärdiensts in Deutschland, die übrigen in den USA. Kurz nach seiner endgültigen Verurteilung 2005 nahm er sich in der Haft das Leben.
Friedrich Leibacher erschoss am 27. September 2001 im Kantonsratssaal von Zug 14 Politiker, bevor er sich selbst tötete. Das Zuger Attentat gilt als der schwerste Gewaltakt gegen ein Parlament in der Schweizer Geschichte.
Am 2. Mai 2003 erschoss Giuseppe Leotta in Aci Castello fünf Menschen, darunter Bürgermeister Michele Toscano. Nach einer mehrstündigen Flucht mit einer Geisel erschoss er sich in einer Kirche bei Vittoria.
Ein Nachbar suchte Eis und entdeckte in einer Grazer Gefriertruhe zwei tote Neugeborene. Gertraud Arzberger wurde 2006 wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Hendrik Vyt erschoss 2002 in Brüssel aus rassistischen Motiven ein marokkanischstämmiges Ehepaar in dessen Wohnung und verletzte zwei ihrer Kinder, bevor er das Haus in Brand setzte und selbst an einer Rauchvergiftung starb.
Herisch Ali Abdullah erwürgte 2005 in dessen Grünwalder Villa den Münchner Modemacher Rudolph Moshammer. Ein Streit um Bezahlung für sexuelle Dienste eskalierte zu einem der aufsehenerregendsten Kriminalfälle der bayerischen Nachkriegsgeschichte.
Erschoss am 29. Oktober 2001 im Zentrum von Tours innerhalb von 30 Minuten vier wahllos ausgewählte Menschen, wurde nach zweistündiger Belagerung festgenommen und zu lebenslanger Haft mit 22-jähriger Sicherungsverwahrung verurteilt.
John Allen Muhammad erschoss 2002 gemeinsam mit dem damals 17-jährigen Lee Boyd Malvo als „Washington-Sniper“ mindestens zehn Menschen im Raum Washington D.C. Er wurde 2009 hingerichtet.
John Edward Robinson lockte unter dem Namen „Slavemaster“ Frauen über Kontaktanzeigen und BDSM-Chatrooms an und tötete mindestens acht von ihnen zwischen 1984 und 2000 in Kansas und Missouri.
Ein vorbestrafter Mann aus Connecticut, der 2007 gemeinsam mit Steven Hayes bei einem Raubüberfall auf ein Wohnhaus in Cheshire eine Mutter und ihre beiden Töchter ermordete.
Kaspars Petrovs erwürgte zwischen 2000 und 2003 in Riga mindestens 13 alleinstehende Rentnerinnen und beraubte sie um geringe Bargeldbeträge. Er selbst gab an, nur haben stehlen, nicht töten zu wollen.
Lee Boyd Malvo erschoss 2002 als 17-Jähriger gemeinsam mit John Allen Muhammad als „Washington-Sniper“ mindestens zehn Menschen im Raum Washington D.C. und gestand später 17 Morde. Er verbüßt bis heute mehrere lebenslange Haftstrafen.
Mahmod Mahmod ordnete 2005 gemeinsam mit seinem Bruder Ari Mahmod die Ermordung seiner Tochter Banaz an, weil sie sich von ihrem gewalttätigen Ehemann getrennt und eine neue Beziehung begonnen hatte.
Magnus Gäfgen entführte und tötete 2002 den elfjährigen Jakob von Metzler in Frankfurt am Main. Die Androhung von Folter bei seinem Verhör löste eine bis heute nachwirkende rechtsstaatliche Debatte aus.
Ein Geschworenengericht sprach Mario Celaire 2002 vom Mord an seiner Ex-Freundin frei, in weniger als drei Stunden. Erst der Überlebenskampf einer zweiten Ex-Freundin brachte ihn Jahre später doch noch vor Gericht, als erste Person in Großbritannien, die für dieselbe Tat ein zweites Mal verurteilt wurde.
Martin Ney tötete als „Maskenmann“ zwischen 1992 und 2001 drei Jungen in Norddeutschland und missbrauchte über 40 weitere Kinder. 2012 in Deutschland zu lebenslanger Haft verurteilt, wurde er im Juni 2026 in Frankreich wegen eines vierten Mordes erneut verurteilt, das Urteil ist wegen seiner Berufung noch nicht rechtskräftig.
1981 wegen vier Morden zu lebenslanger Haft verurteilt, arbeitete Maurizio Minghella später tagsüber als Schreiner in einem Sozialprojekt. Während der Halbfreiheit tötete er erneut, acht Morde sind durch rechtskräftige Urteile bestätigt.
Die Flucht eines 13-jährigen Mädchens beendete 2003 die Mordserie von Michel Fourniret. Drei Prozesse gegen seine Komplizin Monique Olivier bestätigten mindestens elf Todesopfer.
Mischa Ebner, ein erfolgreicher Schweizer Waffenläufer, erstach am 1. August 2002 in Bern eine 20 Jahre alte Maturandin und verletzte eine weitere Frau schwer. Der als „Mitternachtsmörder“ bekannt gewordene Täter nahm sich drei Monate später in Untersuchungshaft das Leben.
Zwölf Milliarden Lire oder er würde wahllos weiter töten, drohte Michele Profeta der Polizei in Mailand per Brief. Der als „Professore“ bekannte Erpresser erschoss binnen zwei Wochen zwei Menschen in Padua, bevor er 2001 gefasst wurde.
Mohammed Bouyeri erschoss und erstach 2004 in Amsterdam den Filmemacher Theo van Gogh aus islamistischen Beweggründen und löste damit eine gesellschaftliche Krise in den Niederlanden aus.
Mohammed Saleh Ali beteiligte sich 2006 in London an der Ermordung von Banaz Mahmod. Nach seiner Auslieferung aus dem Irak wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.
Mehr als 200 Gefängnisbriefe begründeten die Verbindung zwischen Monique Olivier und Michel Fourniret. Später lockte sie Opfer an und half, die gemeinsamen Verbrechen zu verbergen.
Mehr als 130 Exhumierungen waren nötig, bis ein Gericht das Ausmaß von Niels Högels Patiententötungen festhalten konnte. Der Krankenpfleger erhielt 2019 für 85 Morde eine lebenslange Gesamtfreiheitsstrafe.
Sechs Jahre lang ermittelte ein trauernder Vater in seiner Freizeit selbst gegen die Mörder seines Sohnes, während die Täter unbehelligt weitermachten. Nicola Sapone, Anführer der satanistischen Gruppe „Bestie di Satana“, gilt als Kopf hinter mindestens drei Morden in der Lombardei.
Olaf Däter erstickte im Juni 2001 innerhalb von nur zehn Tagen fünf ältere Frauen in Bremerhaven, die er zuvor als Altenpfleger betreut hatte. Die Presse nannte ihn den „Oma-Mörder“.
Ozan Selamet erschoss und erwürgte 2002 in Brüssel seine fünf Kinder sowie den neuen Partner seiner Ex-Frau, weil er die Trennung nicht verwinden konnte. Er wurde noch am Tatort gefasst und zu lebenslanger Haft verurteilt.
Peter Tobin vergewaltigte und ermordete zwischen 1991 und 2006 in England und Schottland mindestens drei junge Frauen und wurde jahrelang auch als möglicher „Bible John“ verdächtigt.
Siebzehn wehrlose Intensivpatienten erhielten 2006 ohne medizinischen Grund Heparin. Ein tschechisches Berufungsgericht bestätigte, dass Petr Zelenka sieben Menschen tötete und zehn weitere zu töten versuchte.
Rahmi Şahindal erschoss 2002 in Uppsala seine Tochter Fadime, weil sie sich seiner Kontrolle über ihre Partnerwahl widersetzt hatte. Der Fall löste in Schweden eine breite gesellschaftliche Debatte über Ehrenmorde aus.
Der aserbaidschanische Offizier Ramil Safarov erschlug 2004 während eines NATO-Sprachlehrgangs in Budapest im Schlaf einen armenischen Offizier mit einer Axt. Nach seiner Verurteilung in Ungarn wurde er 2012 nach Aserbaidschan überstellt, dort begnadigt und befördert.
Reza Khan gehörte zu einer Gruppe bewaffneter Männer, die am 19. November 2001 auf der Straße zwischen Jalalabad und Kabul vier ausländische Journalisten aus ihren Fahrzeugen zerrten und ermordeten. 2007 wurde er in Afghanistan hingerichtet.
Am 27. März 2002 erschoss ein 33-Jähriger bei einer Stadtratssitzung im Pariser Vorort Nanterre acht Kommunalpolitiker, bevor er sich am Folgetag bei der Vernehmung das Leben nahm.
Acht Todesfälle in einem halben Jahr machten ein Luzerner Pflegeheim misstrauisch. Die Ermittlungen führten zu Roger Andermatt und schließlich zu 22 gerichtlich festgestellten Tötungen.
Robert Steinhäuser erschoss am 26. April 2002 am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 16 Menschen, bevor er sich selbst tötete. Der Amoklauf zählt zu den schwersten Gewalttaten an einer deutschen Schule.
Ein Medikamentendiebstahl führte 2004 zu einer der größten Mordermittlungen in einem deutschen Krankenhaus. Stephan Letter wurde wegen der Tötung von 28 Patienten verurteilt.
Stuart Campbell entführte 2001 seine eigene 15-jährige Nichte auf dem Weg zur Bushaltestelle und tötete sie. Bis heute weigert er sich, den Fundort ihrer Leiche preiszugeben, obwohl er selbst seit über zwanzig Jahren in Haft sitzt.
Ein vorbestrafter Mann aus Connecticut, der 2007 gemeinsam mit Joshua Komisarjevsky eine Mutter und ihre beiden Töchter bei einem Raubüberfall auf deren Wohnhaus ermordete.
Die ungarische Krankenschwester tötete zwischen 2000 und 2001 mehrere Patienten des Gyula-Nyírő-Krankenhauses in Budapest mit überdosierten Injektionen und wurde als „Schwarzer Engel“ bekannt.
Volkert van der Graaf erschoss am 6. Mai 2002 den niederländischen Politiker Pim Fortuyn vor einem Rundfunkstudio in Hilversum. Er wurde zu 18 Jahren Haft verurteilt und 2014 auf Bewährung entlassen.
Zwischen 2003 und 2004 verschwanden in Albuquerque, New Mexico, elf Frauen, deren Leichen erst 2009 gemeinsam in einem Wüstengebiet namens West Mesa gefunden wurden. Der bis heute unbekannte Täter wurde nie identifiziert.
Alex Wiens erstach am 1. Juli 2009 im Landgericht Dresden die schwangere Ägypterin Marwa El-Sherbini mit 18 Messerstichen, aus Hass auf ihre Religion und Herkunft. Der Mord löste weltweites Entsetzen aus.
William Clyde Gibson tötete zwischen 2002 und 2012 drei Frauen in Indiana. Für zwei Morde erhielt er Todesurteile, für den dritten eine Freiheitsstrafe von 65 Jahren.
Yang Xinhai tötete zwischen 2000 und 2003 mindestens 67 Menschen in vier chinesischen Provinzen und vergewaltigte 23 Frauen. Er gilt als der aktenkundig produktivste Serienmörder der Volksrepublik China und wurde 2004 hingerichtet.
Zdeněk Hrbáč entführte, missbrauchte und tötete 2007 in Königswinter bei Bonn die 14-jährige Hannah Wiedeck. Er wurde noch im selben Jahr zu lebenslanger Haft ohne die übliche Aussicht auf Entlassung nach 15 Jahren verurteilt.
Ein Gitarrist aus Brighton behauptete vor Gericht, seine Sexualpartnerin sei bei einvernehmlichem Atemspiel gestorben, nicht durch Mord: Graham Coutts musste deshalb zweimal vor Gericht, und der Fall veränderte am Ende sogar das britische Gesetz gegen extreme Pornografie.
Mitten am helllichten Tag, umringt von hunderten Passanten, erstach ein Mann im Jahr 2000 in der Markthalle von Covent Garden einen zwölfjährigen Jungen. Edward Alexander Crowley hatte seinen Namen zuvor zu Ehren des Okkultisten Aleister Crowley ändern lassen und war seit Jahrzehnten schwer psychisch krank.
Zwei Verurteilungen wegen versuchten Mordes an Frauen hatte er bereits hinter sich, als eine 23-Jährige 2004 in einer Wohnung im nordenglischen Lancaster erwürgt aufgefunden wurde. Paul Culshaw bestritt die Tat bis zuletzt, wurde aber zu einer Haft ohne jede Aussicht auf Entlassung verurteilt.
Paul Dyson erwürgte 2005 seine Verlobte Joanne Nelson nach einem Streit über die Wäsche und trat anschließend selbst als besorgter Partner vor die Kameras, um öffentlich nach ihr zu suchen. Ein Ermittler entdeckte die verräterischen Spuren an seinen eigenen Händen.
Ein junger Krankenpfleger injizierte seinen Patienten heimlich Medikamente, die ihre Atmung stoppten, nur um sie anschließend selbst wiederzubeleben und den Nervenkitzel der Rettung zu genießen. Benjamin Geen tötete so zwei Menschen und schädigte 15 weitere, bevor Ärzte das Muster durchschauten.
Er wollte für einen Tag Freddy Krueger sein. Innerhalb von 48 Stunden tötete Daniel Gonzalez 2004 vier Menschen in London und Sussex, inspiriert von Horrorfilmen.
Ein Taxifahrer aus Swindon führte einen Ermittler zu einer zweiten Leiche, bevor dieser ihn überhaupt über seine Rechte belehren konnte, ein Verfahrensfehler, der einen Mordfall fast platzen ließ.
Ein gefälschter Brief einer angeblichen stellvertretenden Schulleiterin lockte einen elfjährigen Jungen 2006 in ein Wohnhaus in Bury, aus dem er nicht mehr lebend herauskam.
Ein Pathologe erklärte die nackte Leiche einer Frau in einem verschlossenen Zimmer 2002 zum Herzinfarkt, obwohl Kopfverletzungen sichtbar waren. Der Mann, der sie tatsächlich erwürgt hatte, tötete in den folgenden Monaten zwei weitere Frauen, bevor Müllsäcke mit zerstückelten Leichenteilen ihn verrieten.
Zwei brasilianische Poker mit ihren Enden zu einem Kreuz an den Füßen einer Toten drapiert. Was Ermittler auf Anglesey 2001 vorfanden, sah aus wie ein Ritual, weil der 17-jährige Täter selbst überzeugt war, durch das Trinken von Menschenblut unsterblich zu werden.
Pfadfinder, Messdiener und Musterschüler mit zehn guten Schulabschlüssen: Auf dem Papier war er ein Vorzeigejugendlicher. Dann stach er auf eine ihm völlig unbekannte Krankenschwester über 70 Mal ein, weil ihm langweilig war.
Benzin durch den Briefschlitz, Rache für eine gescheiterte Beziehung: Graham Heaps tötete die dreijährige Francesca Bimpson durch Brandstiftung und wurde am nächsten Morgen bewusstlos vor dem Haus gefunden.
Ein bewusstloser Freund auf dem Sofa, ein Hammer und über 13.000 Pfund in bar und Drogen: Phillip Heggarty erschlug 2003 seinen besten Trinkkumpan und verbrannte die Leiche in dessen eigenem Auto, um die Tat zu vertuschen.
Acht Tage lang jagten über 500 Polizisten einen Mann, der innerhalb einer Woche vier Menschen getötet hatte, darunter seine eigene Freundin und deren Zwillingsschwester. 2004 erschütterte der Fall des Müllmanns Mark Hobson Nordengland.
Fast ein Jahr lang galt die 14-jährige Hannah Williams als vermisst, bis Arbeiter ihre Leiche auf dem Gelände eines Zementwerks fanden. Der als „Wolfman“ bekannte Robert Lesarian Howard hatte bereits seit den 1960er Jahren eine lange Spur sexueller Gewalttaten hinter sich, als er sie tötete.
Für die Übernahme einer Spedition ließ eine Bande 2003 eine ganze fünfköpfige Familie verschwinden, darunter zwei Babys, deren Leichen bis heute nicht gefunden wurden. William Horncy war einer der beiden Haupttäter und wurde zu lebenslanger Haft ohne jede Aussicht auf Entlassung verurteilt.
16 Monate lang tauchte er unter falschem Namen in Indien unter und heiratete sogar erneut, bis die Eltern seines Opfers selbst nach Darjeeling reisten, um ihn zu finden. Maninder Pal Singh Kohli wurde später als erster indischer Staatsbürger überhaupt an Großbritannien ausgeliefert.