Zwei Brüder verschanzten sich mit Schrotflinten hinter einer Gartenmauer und eröffneten das Feuer auf ihr eigenes Dorf. Antonio Izquierdo tötete 1990 gemeinsam mit seinem Bruder Emilio neun Nachbarn in Puerto Hurraco, das Ende eines Familienstreits, der über zwei Jahrzehnte gegärt hatte.
Nach zwanzig Jahren Haft für einen Mord kam Bernard Pesquet 1961 frei. Ab 1974 tötete er fünf weitere Menschen und wurde 1984 erneut zu lebenslanger Haft verurteilt.
Zwei Brüder verschanzten sich mit Schrotflinten hinter einer Gartenmauer und eröffneten das Feuer auf ihr eigenes Dorf. Emilio Izquierdo tötete 1990 gemeinsam mit seinem Bruder Antonio neun Nachbarn in Puerto Hurraco, das Ende eines Familienstreits, der über zwei Jahrzehnte gegärt hatte.
Enriqueta Martí entführte 1912 die fünfjährige Teresita Guitart in Barcelona. Die spätere Legende von einer Serienmörderin und angeblichen „Vampirin“ ist nach heutiger Quellenlage nicht belegt.
Francisco García Escalero gestand in Madrid elf Tötungen und bat selbst darum, eingesperrt zu werden. Das Gericht stellte 1996 seine Schuldunfähigkeit fest und ordnete die psychiatrische Unterbringung an.
Ein angesehener Hausarzt aus Kent tötete seine erste Ehefrau angeblich an einem Herzinfarkt im Spanienurlaub, kassierte die Versicherungssumme und drogte zwei Jahre später seine zweite Frau mit Morphium, bevor er ihr die Kehle durchschnitt. Nur die Januarkälte rettete ihr das Leben.
Ein Fabrikanten-Sohn im Maßanzug brachte 1958 Madrid um den Schlaf: In nur drei Tagen erschoss und erstach José María Jarabo vier Menschen wegen eines verkauften Rings. Der Fall des eleganten Frauenhelden endete am Galgen der Garrote.
Ein wegen Vergewaltigung vorbestrafter Mann kam nach nur acht von 27 verhängten Haftjahren wieder frei und galt seinen Nachbarn in Santander bald als gebildeter, fleißiger Handwerker. José Antonio Rodríguez Vega tötete zwischen 1987 und 1988 mindestens sechzehn alte Frauen und wurde 2002 selbst im Gefängnis von Mitgefangenen erstochen.
Zwölf Jahre, drei Prozesse und umstrittene Arsenanalysen endeten 1961 mit einem Freispruch. Kein einziger der Marie Besnard zugeschriebenen Todesfälle wurde gerichtlich bewiesen.