Amoklauf von Luxiol: 14 Tote in ostfranzösischem Dorf
Am 12. Juli 1989 erschießt ein Landwirt in seinem Heimatdorf Luxiol im Département Doubs binnen einer halben Stunde 14 Menschen, darunter seine eigene Mutter und Schwester.
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Am 12. Juli 1989 erschießt ein Landwirt in seinem Heimatdorf Luxiol im Département Doubs binnen einer halben Stunde 14 Menschen, darunter seine eigene Mutter und Schwester.
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Ein 21-Jähriger tötete 1988 innerhalb von zwei Tagen seinen eigenen Großvater und zwei Nachbarn in einer Kleinstadt in South Yorkshire. Der Fall Anthony Arkwright machte ihn zum jüngsten Menschen, den ein britisches Gericht je zu lebenslanger Haft ohne jede Aussicht auf Entlassung verurteilte.
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Aus einem Banküberfall in Gladbeck wurde im August 1988 eine Geiselnahme quer durch Deutschland und die Niederlande. Polizei und Presse verloren zeitweise die Kontrolle, drei Menschen starben.
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Am 12. Mai 1987 erschießt ein 28-Jähriger im belgischen Bogaarden und im benachbarten Denderwindeke sieben Menschen, bevor er sich bei seiner Festnahme selbst tötet. Bis heute das tödlichste Amoklauf-Massaker eines Einzeltäters in der belgischen Geschichte.
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Am 19. Juni 1985 erschießt ein 41-jähriger ehemaliger Lehrer in mehreren Dörfern der Bretagne sieben Menschen, darunter seinen eigenen Vater. Der Täter wird später für unzurechnungsfähig erklärt und bis zu seinem Tod in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
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Am 3. Juni 1983 erschießt ein 34-Jähriger an einer Schule im hessischen Eppstein-Vockenhausen fünf Menschen, bevor er sich selbst tötet. Einer der frühesten Schul-Amokläufe der bundesdeutschen Geschichte.
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Am 5. April 1983 erschießt ein Mann in einem gut besuchten Café in Delft sechs Menschen nach einem Streit. Der Fall endet 2021 mit einer vollständigen Begnadigung des Täters.
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Zwischen 1986 und 1989 tötete Alan Wade Wilmer mindestens sechs Menschen entlang des Colonial Parkway in Virginia. Der Fischer aus der Region blieb zu Lebzeiten unentdeckt und wurde erst 2024, sieben Jahre nach seinem Tod, durch eine DNA-Analyse überführt.
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Ohne gefundene Leichen stützte sich der Brüsseler Prozess wesentlich auf Ágnes Pándys Geständnis. Das Schwurgericht verurteilte sie wegen Beteiligung an fünf Familienmorden und einem Mordversuch zu 21 Jahren Haft.
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Ein überlebender Entführungszeuge führte die Polizei 1982 zu Alvin Neelley und seiner Frau. Zwei Tötungen, Folter und eine Serie von Gewaltakten kamen danach ans Licht.
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Am 19. Oktober 1988 verurteilte das Kieler Schwurgericht Alwin Niemann wegen des Totschlags an drei Frauen und der Vergewaltigung einer vierten Frau zu lebenslanger Haft. Frühere Angaben nannten Name, Opferzahl und Urteilsjahr falsch.
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Sechs Angehörige waren verschwunden, doch keine Leiche lag dem Brüsseler Schwurgericht vor. Geständnisse und Indizien reichten 2002 aus, um András Pándy wegen sechs Familienmorden zu lebenslanger Haft zu verurteilen.
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Als Kind musste er zusehen, wie seine Mutter sich an Freier verkaufte, und wie einer von ihnen fast kastriert wurde. Andrea Matteucci, „der Mostro von Aosta“, tötete zwischen 1980 und 1995 vier Menschen, meist Prostituierte, aus einem nie überwundenen Hass auf seine Mutter.
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Ein Unschuldiger wurde für den ersten Mord verurteilt, während Andrei Chikatilo weiter tötete. 1992 sprach ihn das Gericht wegen 52 Morden schuldig.
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Mitglied der Chicagoer „Ripper Crew“ um Robin Gecht, der 1999 als letzter Mensch im Bundesstaat Illinois hingerichtet wurde, bevor dieser die Todesstrafe abschaffte.
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Antonio Mantovani wurde 1983 wegen Mordes verurteilt und tötete nach seiner Entlassung erneut. Für drei Tötungen erhielt er lange Haftstrafen; ein vierter Todesfall blieb ein Verdachtsfall.
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Nach zwei Kindstötungen kam Arthur Shawcross vorzeitig frei. Weniger als ein Jahr später begann in Rochester eine neue Serie, für zehn Morde sprach ihn eine Jury 1990 schuldig.
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Arthur Gary Bishop entführte, missbrauchte und tötete zwischen 1979 und 1983 fünf Jungen im Raum Salt Lake City, Utah. 1988 wurde er hingerichtet.
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Beate Schmidt, damals unter dem Namen Wolfgang Schmidt bekannt, tötete zwischen 1989 und 1991 als „Bestie von Beelitz“ sechs Menschen in Brandenburg, darunter einen Säugling.
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Der Adelaider Buchhalter Bevan Spencer von Einem wurde 1984 wegen des Mordes an dem 15-jährigen Richard Kelvin verurteilt und war zeitlebens Hauptverdächtiger in vier weiteren, als „Family Murders“ bekannten Morden an jungen Männern, ohne dafür je angeklagt zu werden.
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Carol Bundys Geständnis wegen des Mordes an Jack Murray führte die Polizei 1980 zu Douglas Clark. Drei Jahre später bekannte sie sich zu zwei eigenen Mordfällen und erhielt 52 Jahre bis lebenslange Haft.
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Eine entführte Frau sprang 1986 aus einem Fenster und führte die Polizei zu Catherine und David Birnie. Ihre Flucht beendete eine fünf Wochen dauernde Serie mit vier Mordopfern in Perth.
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Catherine Woods Aussage machte fünf verdächtige Todesfälle im Pflegeheim Alpine Manor zu einem Mordverfahren. Sie bekannte sich zu Mord und Verschwörung und kam 2020 auf Bewährung frei.
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Charlene Gallegos Aussage wurde zum Kernbeweis gegen ihren Mann, doch sie hatte selbst Opfer angelockt und Fahrten zu Tatorten übernommen. Ein Abkommen begrenzte ihre Haft auf 16 Jahre und acht Monate.
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Charles Ray Hatcher wurde für zwei Morde verurteilt und behauptete, 16 Menschen getötet zu haben. Sein Geständnis im Fall Eric Christgen beendete zugleich die jahrelange Haft eines Unschuldigen.
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Am 12. Juli 1989 erschoss ein Landwirt in seinem Heimatdorf Luxiol binnen einer halben Stunde 14 Menschen, darunter seine Mutter und seine Schwester, und wurde danach als schuldunfähig eingestuft.
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Binnen sechs Wochen führte Christopher Wilders Flucht durch zahlreiche US-Bundesstaaten. Das FBI suchte ihn wegen mindestens acht Tötungen und vier Sexualangriffen.
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Clifford Olson bekannte sich 1982 zu elf Morden an Kindern und Jugendlichen. Der Fall prägte Kanadas Debatte über Bewährung und den Schutz vor besonders gefährlichen Tätern.
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Sieben ungeklärte Todesfälle in New Hampshire und Vermont werden seit Jahrzehnten als mögliche Mordserie zusammengefasst. Offiziell ist jedoch weder ein gemeinsamer Täter bewiesen noch der Angriff auf Jane Boroski sicher mit allen Fällen verbunden.
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Mitten im Auswahlverfahren der Jury bekannte sich Danny Rolling überraschend zu fünf Morden in Gainesville. Erst kurz vor seiner Hinrichtung gestand er auch die drei Tötungen von Shreveport.
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Eine entführte Frau sprang 1986 aus dem Haus von David und Catherine Birnie und alarmierte die Polizei. Ihre Flucht beendete eine fünf Wochen dauernde Serie mit vier Mordopfern in Perth.
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Ein angeschossener Student sah David Carpenter nach dem Angriff ruhig zum Wanderweg zurückkehren und identifizierte ihn später. Diese Aussage verband den als „Trailside Killer“ bekannten Täter mit sieben gerichtlich bestätigten Morden.
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Ein gestohlener Wagen führte die Polizei im April 1984 zu Dean Carter. Zwei kalifornische Verfahren endeten mit vier Mordschuldsprüchen und zwei Todesurteilen.
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Dayton Leroy Rogers tötete zwischen 1983 und 1987 mindestens acht Frauen in Oregon und legte die meisten Leichen im Molalla Forest ab, weshalb er als „Molalla Forest Killer“ bekannt wurde.
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Menschliche Überreste in einem verstopften Abfluss führten 1983 zu Dennis Nilsens Wohnung. Das Gericht verurteilte ihn wegen sechs Morden und zwei Mordversuchen.
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Dennis Rader ermordete zwischen 1974 und 1991 mindestens zehn Menschen in Wichita, Kansas, und wurde erst 2005 gefasst, nachdem er jahrzehntelang unter dem Namen „BTK“ mit Polizei und Medien kommuniziert hatte.
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Donald Leroy Evans wurde für die Morde an Beatrice Routh und Ira Jean Smith verurteilt; eine dritte Tötung wurde ihm nach einem Geständnis zugerechnet. Seine Behauptung von mehr als 70 Opfern blieb weitgehend unbelegt.
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Sieben Leichen lagen im Garten ihres Pensionshauses, doch die Geschworenen verurteilten Dorothea Puente nur wegen drei Morden. Sechs weitere Anklagepunkte blieben ohne Urteil.
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Ein Mordgeständnis von Carol Bundy brachte die Polizei 1980 auf Douglas Clarks Spur. Kaliforniens oberstes Gericht bestätigte sechs Mordschuldsprüche, die Strafvollzugsbehörde dokumentierte seinen Tod 2023.
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Mitglied der Chicagoer „Ripper Crew“ um Robin Gecht, der 1986 zum Tode verurteilt wurde und dessen Strafe 2003 in lebenslange Haft umgewandelt wurde.
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Vier Menschen verschwanden nach Geschäften mit Egon Heidenberger, doch keine Leiche wurde gefunden. Ein österreichisches Gericht verurteilte ihn trotzdem wegen vierfachen Mordes.
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Egidius Schiffer, der „Würger von Aachen“, tötete zwischen 1983 und 1990 fünf junge Frauen im Dreieck zwischen Aachen, Heinsberg und Mönchengladbach und wurde erst 2007 durch einen Zufall überführt.
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Gary Heidnik hielt 1986 und 1987 in Philadelphia sechs Frauen in einer Kellergrube gefangen, missbrauchte und folterte sie. Zwei der Frauen starben, ihr Fall diente als eine der Vorlagen für „Das Schweigen der Lämmer“.
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Eine 1987 gesicherte DNA-Spur führte vierzehn Jahre später zu Gary Ridgway. Er bekannte sich schließlich zu 49 Morden im Raum Seattle schuldig.
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Ein notiertes Autokennzeichen brachte Gerald Gallegos Mordserie 1980 ins Wanken. Gerichtsurteile belegen Entführungen und Tötungen in Kalifornien und Nevada.
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An einem Abend beteiligte sich Gregory Matthew Miley an zwei Morden von William Bonin. Zwei lebenslange Strafen folgten, 2016 starb er nach einem Angriff im Gefängnis.
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Gundolf Köhler zündete 1980 auf dem Münchner Oktoberfest eine selbstgebaute Rohrbombe, die 13 Menschen einschließlich ihm selbst das Leben kostete und über 200 weitere verletzte. Der Anschlag gilt bis heute als der schwerste rechtsextreme Terroranschlag der bundesdeutschen Geschichte.
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Fünf Mordschuldsprüche brachten Gwendolyn Graham lebenslang ins Gefängnis. Das Verfahren beruhte entscheidend auf der Aussage ihrer früheren Partnerin Catherine Wood.
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DNA eines B1-Butcher-Opfers wurde in Hans Husselmanns Wohnung gefunden. Der wegen zweier früherer Morde Verurteilte starb jedoch, bevor der Verdacht gerichtlich geprüft werden konnte.
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Ein gefälschtes Testament entlarvte Harold Shipman. Die amtliche Untersuchung stellte mindestens 218 getötete Patienten zwischen 1971 und 1998 fest.
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Helmut Weidenbröker wurde 1987 wegen der Tötung von Beate Görtz zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier weitere Sexualmorde in der Region Aachen wurden ihm zugeschrieben, aber nie gerichtlich nachgewiesen.
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Henry Lee Lucas gestand hunderte Morde, doch der texanische Generalstaatsanwalt fand Reisezeiten und Akten, die viele Aussagen unmöglich machten. Belastbar bleiben drei Tötungen, der Rest seines Ruhms beruhte überwiegend auf falschen Geständnissen.
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Zwischen 1985 und 1986 vergewaltigte und erwürgte ein bis heute unbekannter Täter auf Oahu, Hawaii, fünf Frauen und legte ihre Leichen an Lagunen und Bachläufen ab. Der Hauptverdächtige starb 2003, ohne dass es je zu einer Anklage kam.
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Die Wiener Pflegehelferin Irene Leidolf tötete zwischen 1983 und 1989 gemeinsam mit drei Kolleginnen im Krankenhaus Lainz mindestens fünf Patienten. Sie galt als engste Vertraute der Anführerin Waltraud Wagner und kam wie diese 2008 wieder frei.
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Erschoss 1981 als Student in Paris die niederländische Studentin Renée Hartevelt und aß Teile ihrer Leiche, wurde jedoch für unzurechnungsfähig erklärt und lebte danach fast vierzig Jahre lang als japanischer Medienpromi in Freiheit.
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Ivan Milat entführte, folterte und tötete zwischen 1989 und 1992 sieben Rucksacktouristen im Belanglo State Forest bei Sydney, Australien. Er bestritt die Taten bis zu seinem Tod 2019.
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James Michael Munro half William Bonin 1980 bei der Ermordung von Steven Wells und wurde wegen Mordes zweiten Grades zu 15 Jahren bis lebenslanger Haft verurteilt.
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Janusz Komar tötete 1983 innerhalb weniger Wochen zwei Frauen bei Raubüberfällen in Trier und Regensburg. Das Gericht verurteilte ihn wegen Mordes und wegen Raubes mit Todesfolge.
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James Oliver Huberty erschoss 1984 in einem McDonald's-Restaurant in San Ysidro, Kalifornien, 21 Menschen, bevor er von einem Polizeischützen getötet wurde. Es war damals der schwerste Amoklauf eines Einzeltäters in der US-Geschichte.
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Als Komplize von Thierry Paulin beteiligte sich Jean-Thierry Mathurin im Herbst 1984 an einer Mordserie an alten Frauen in Paris. 1991 wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt und 2012 entlassen.
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John Cannan verschleppte und erschlug 1987 eine Bankmanagerin in Bristol, kaum ein Jahr nach seiner Entlassung aus der Haft für eine frühere Vergewaltigung. Bis zu seinem Tod 2024 galt er zudem als Hauptverdächtiger im bis heute ungeklärten Verschwinden der Immobilienmaklerin Suzy Lamplugh.
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John Edward Robinson lockte unter dem Namen „Slavemaster“ Frauen über Kontaktanzeigen und BDSM-Chatrooms an und tötete mindestens acht von ihnen zwischen 1984 und 2000 in Kansas und Missouri.
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John Joubert tötete 1982 und 1983 drei Jungen in Maine und Nebraska und wurde 1996 hingerichtet. Ein ungewöhnliches Beweisstück, ein Seil aus südkoreanischer Militärproduktion, führte die Ermittler auf seine Spur.
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John Martin Crawford vergewaltigte und tötete zwischen 1981 und 1992 mindestens vier Frauen in Alberta und Saskatchewan, Kanada. Drei seiner Opfer waren indigene Frauen aus Saskatoon, deren sterbliche Überreste erst 1994 gefunden wurden.
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Vier Jahrzehnte nach der ersten Tat führte ein DNA-Abgleich die Ermittler zu Joseph James DeAngelo. Der frühere Polizist bekannte sich 2020 zu 13 Morden und 13 Entführungen.
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Sechs Injektionen mit Abflussreiniger töteten Lisa Ann Millican nicht. Judith Ann Neelley erschoss das 13-jährige Mädchen und erhielt mit 18 Jahren ein Todesurteil.
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Nur fünf Tage lagen 1985 zwischen zwei tödlichen Angriffen in Baden-Baden. Jürgen Hein war wenige Monate zuvor nach langen Haftzeiten entlassen worden, doch die frei zugängliche Überlieferung des Falls stützt sich bis heute nur auf eine Täterdatenbank.
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Karel Charva erschoss 1983 an einer Schule in Eppstein-Vockenhausen fünf Menschen, drei Kinder, einen Lehrer und einen Polizisten, und richtete sich anschließend selbst. Ein Motiv für den Amoklauf blieb ungeklärt.
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Acht Jahre nach einer Haftstrafe wegen eines tödlichen Raubüberfalls soll Klaus Peter Sobig erneut getötet haben. Die Angaben zu beiden Bielefelder Taten stammen jedoch ausschließlich aus einem nicht weiter belegten Nachschlagewerk.
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Blutspuren zweier Opfer und ein isoliertes Dachzimmer verbanden Koos Hertogs 1980 mit drei verschwundenen Mädchen und jungen Frauen. 1982 erhielt er lebenslange Haft.
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Mit 13 Jahren soll Kurt-Friedhelm Steinwegs erstmals getötet haben. Das spätere Verfahren schrieb ihm sechs Tötungen zwischen 1974 und 1983 zu, bei zwei frühen Taten sprach ihn das Gericht wegen fehlender Reife frei.
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Larry Eyler, genannt der „Highway Killer“, erstach und zerstückelte zwischen 1982 und 1984 mindestens 21 junge Männer in Indiana und Illinois. Er starb 1994 an AIDS im Todestrakt, kurz zuvor gestand er weitere 20 Morde.
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Kurt-Werner Wichmann gilt als dringend verdächtig, 1989 bei Lüneburg fünf Menschen getötet zu haben, darunter die beiden Doppelmorde im Göhrde-Wald, starb aber vor einer Anklage durch Suizid.
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Lee Choon-jae vergewaltigte und tötete zwischen 1986 und 1994 in Südkorea mindestens 15 Menschen. Der als Hwaseong-Morde bekannte Fall inspirierte den Film „Memories of Murder“ und blieb 33 Jahre ungeklärt, bis eine DNA-Analyse 2019 zu seiner Überführung führte.
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Bis zu 70 Morde gestand Leszek Pękalski, vor Gericht blieb davon nur Sylwia Rudniks Tod übrig. Die übrigen Zuschreibungen scheiterten an Beweisen und schweren Ermittlungsfehlern.
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Als jüngstes und dienstjüngstes Mitglied der als „Todesengel von Lainz“ bekannten Gruppe beteiligte sich die Pflegehelferin Maria Gruber zwischen 1983 und 1989 an mindestens zwei Morden im Wiener Krankenhaus Lainz.
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Erst der Gang einer Schwiegertochter zum Anwalt brachte die Ermittlungen ins Rollen. Maria Velten gestand fünf Vergiftungen, das Landgericht Krefeld verurteilte sie 1984 wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft.
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Marianne Bachmeier erschoss 1981 im Lübecker Gerichtssaal den Mörder ihrer siebenjährigen Tochter Anna. Der Fall löste eine bis heute anhaltende gesellschaftliche Debatte über Selbstjustiz und Rechtsstaatlichkeit aus.
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Sechs Giftmorde bewies das Kölner Gericht Marianne Nölle 1993. Höhere Verdachtszahlen blieben dagegen unbewiesen, ein Geständnis legte die Altenpflegerin nie ab.
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Marybeth Tinning gestand die Tötung von drei ihrer neun im Säuglingsalter verstorbenen Kinder in Schenectady, New York, wurde aber nur wegen eines Falls verurteilt.
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Vier Mordurteile brachten Michael Ross in Connecticut in die Todeszelle, drei weitere Tötungen führten zu Haftstrafen oder einem Schuldbekenntnis. Eine achte Tat gestand er, wurde dafür aber nie angeklagt.
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Nach seiner Festnahme wegen eines Sexualdelikts gestand Michael Wolpert fünf Tötungen im Rhein-Main-Gebiet. Später widerrief er, doch das Landgericht Darmstadt verurteilte ihn im Revisionsverfahren zu lebenslanger Haft.
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Die Krankenschwester Michaela Roeder tötete zwischen 1984 und 1986 auf der Intensivstation eines Wuppertaler Krankenhauses mehrere Patienten mit gezielten Medikamentenüberdosen. 1989 wurde sie zu elf Jahren Haft verurteilt.
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Die Flucht eines 13-jährigen Mädchens beendete 2003 die Mordserie von Michel Fourniret. Drei Prozesse gegen seine Komplizin Monique Olivier bestätigten mindestens elf Todesopfer.
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Michel Van Wijnendaele erschoss am 12. Mai 1987 im belgischen Bogaarden und im benachbarten Denderwindeke sieben Menschen, bevor er sich bei seiner Festnahme selbst tötete. Es gilt bis heute als der tödlichste Amoklauf eines Einzeltäters in der belgischen Geschichte.
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Mehr als 200 Gefängnisbriefe begründeten die Verbindung zwischen Monique Olivier und Michel Fourniret. Später lockte sie Opfer an und half, die gemeinsamen Verbrechen zu verbergen.
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Zwischen 1968 und 1985 wurden in der Toskana acht Paare mit derselben Waffe getötet. Zwei Beteiligte wurden rechtskräftig verurteilt, doch die Identität des Schützen und die Gesamtverantwortung sind bis heute umstritten.
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Neun Frauen wurden an Straßen außerhalb New Bedfords gefunden, zwei weitere blieben verschwunden. Eine Mordanklage zerfiel, der Täter wurde nie identifiziert.
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Ein Vorschlaghammer aus dem Besitz seiner Familie brachte die Ermittler auf die Spur des Polizisten Norbert Poehlke. Er erschoss sechs Menschen, darunter seine Frau und zwei Söhne.
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Nikolai Dschumagalijew, genannt „Metallzahn“, wurden neun Tötungen seit 1979 zugerechnet. Wegen diagnostizierter Schizophrenie kam er in die Psychiatrie, floh 1989 und soll auf der Flucht erneut getötet haben.
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Eine am Tatort zurückgelassene Geldbörse mit Ausweis soll 1984 zu Oswald Sibrol geführt haben. Die Geschichte seiner Wiener Überfälle und zweier Tötungen ist detailreich, beruht frei zugänglich aber nur auf einer Täterdatenbank.
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Ein tödlicher Brand in einem Gästehaus brachte Ottis Toole vor Gericht. Daneben standen fünf weitere Mordurteile und zahlreiche unzuverlässige Geständnisse.
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Überschwemmungen legten bei Ambato Opfer einer länderübergreifenden Mordserie frei. Pedro López behauptete mehr als 300 Tötungen, die erhaltenen ecuadorianischen Akten belegen jedoch vier Mordurteile.
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Ein Fabrikarbeiter aus West-Berlin vergewaltigte und erwürgte 1984 und 1985 vier junge Frauen im Bezirk Lichterfelde, immer an Wochenenden.
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Peter Sutcliffe wurde 1981 wegen dreizehn Morden verurteilt. Ein amtlicher Untersuchungsbericht zeigte anschließend, wie Fehlentscheidungen der Polizei seine Serie verlängert hatten.
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Pierre Chanal wurde verdächtigt, drei junge Männer in der Region um Mourmelon-le-Grand entführt und getötet zu haben. Er starb 2003 während seines Prozesses, bevor über die Mordvorwürfe entschieden werden konnte.
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Eine überlebende Zeugin verband Randall Woodfield 1981 mit einem Überfall bei Salem. Verurteilt wurde er für einen Mord, Behörden ordneten ihm später sechs weitere Tote zu.
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Randy Kraft, genannt „Scorecard Killer“, folterte und tötete zwischen 1972 und 1983 mindestens 16 junge Männer in Kalifornien. Eine handschriftliche Liste mit kryptischen Einträgen ließ Ermittler eine deutlich höhere Opferzahl vermuten.
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Richard Angelo, ein Krankenpfleger auf Long Island, injizierte 1987 mehreren Patienten Muskelrelaxantien, um sie anschließend scheinbar heldenhaft zu reanimieren. Mindestens vier Menschen starben.
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Richard Kuklinski, genannt „The Iceman“, war ein Auftragsmörder mit Verbindungen zur New Yorker Mafia. Gerichtlich bestätigt wurden fünf Morde zwischen 1980 und 1983, seine eigenen Angaben von bis zu 200 Toten gelten unter Ermittlern als weitgehend erfunden.
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Ein seltener Schuhabdruck und ein Fingerabdruck führten Kaliforniens Ermittler zu Richard Ramirez. 1989 wurde der Night Stalker in 13 Mordfällen schuldig gesprochen, ein weiterer Kindermord wurde ihm erst 2009 per DNA zugeordnet.
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Robert Berdella folterte und tötete zwischen 1984 und 1987 mindestens sechs junge Männer in seinem Haus in Kansas City. Als „Kansas City Butcher“ dokumentierte er die Taten in Tagebüchern und Fotografien.
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Robert Diaz, ein Krankenpfleger auf einer Intensivstation in Perris, Kalifornien, injizierte 1981 mindestens zwölf Patienten tödliche Überdosen des Herzmedikaments Lidocain. 1984 wurde er zum Tode verurteilt, er starb 2010 im Gefängnis.
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Robert Hansen entführte und vergewaltigte zwischen 1971 und 1983 in Anchorage, Alaska, Frauen und jagte mehrere von ihnen mit dem Gewehr in der Wildnis. Er gestand 17 Morde, Behörden gehen von 17 bis 21 Todesopfern aus.
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Robert Joe Long entführte, vergewaltigte und tötete 1984 innerhalb weniger Monate zehn Frauen im Raum Tampa, Florida. Die Aussage einer 17-jährigen Überlebenden führte die Ermittler zu ihm.
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Roberto Succo tötete 1981 als Neunzehnjähriger seine Eltern in Italien. Nach seiner Flucht aus einer psychiatrischen Einrichtung wurde er mit mindestens fünf weiteren Todesfällen in mehreren europäischen Ländern in Verbindung gebracht.
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Der Anführer einer Gruppe, die 1981 und 1982 in Chicago mehrere Frauen entführte, verstümmelte und tötete, angeblich im Rahmen satanistischer Rituale in einer selbst ernannten „Kapelle“.
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Elf Jungen wurden Sergei Golowkin vor Gericht zugerechnet. Ein zeitgenössischer Prozessbericht zeigt, wie der Pferdezüchter 1994 wegen der zwischen 1986 und 1992 begangenen Taten zum Tode verurteilt wurde.
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Die aus Jugoslawien stammende Pflegehelferin Stefanija Mayer beteiligte sich zwischen 1983 und 1989 an den Morden im Wiener Krankenhaus Lainz. Wegen geringerer nachgewiesener Beteiligung erhielt sie 1991 die mildeste Strafe der vier Angeklagten.
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Teppichfasern aus einem Lieferwagen verbanden Steven Brian Pennell mit zwei getöteten Frauen. Eine verdeckte Ermittlerin hatte die Probe während eines riskanten Einsatzes gesichert.
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Der „Mörder der alten Damen“ tötete zwischen 1984 und 1987 gemeinsam mit einem Komplizen mindestens 18 betagte Frauen in Paris, bevor er 1989 noch vor Prozessbeginn im Gefängnis an den Folgen von Aids starb.
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Zwischen Juni 1989 und Februar 1990 wurden in Kalkutta 13 schlafende Obdachlose mit schweren Steinen oder Betonbrocken getötet. Ob ein einzelner unbekannter Täter verantwortlich war und ob eine Verbindung zu ähnlichen Taten in Mumbai bestand, blieb ungeklärt.
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Mitglied der Chicagoer „Ripper Crew“ um Robin Gecht, dessen Geständnis die rituellen Details der Taten öffentlich machte und der nach reduziertem Strafmaß 2019 entlassen wurde.
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Drei Wohnungseinbrüche, drei tote Frauen und anschließend gelegte Brände werden Thomas Meyer für 1986 und 1987 in Bonn zugeschrieben. Mehr als diese Eckdaten und ein Urteil von 1988 sind frei zugänglich nicht belastbar dokumentiert.
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Thomas Rung tötete zwischen 1983 und 1995 in Berlin sieben Menschen, darunter seinen Stiefbruder. Ein Unschuldiger saß wegen seiner Tat sechs Jahre unschuldig in Haft.
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Eine schwer verletzte Zehnjährige beschrieb der Polizei den Mann, der ihre Freundin getötet hatte. Zwei Tage später nahmen Ermittler Tommy Lynn Sells fest.
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Vier Mädchen zwischen vier und sieben Jahren verschwanden 1988 und 1989 im Großraum Tokio. Tsutomu Miyazaki wurde für die Morde zum Tode verurteilt und 2008 hingerichtet.
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Eine fehlende Gummitülle an einem Audi und ein Fingerabdruck auf Klebeband überführten Uwe Wischniewski nach dem Doppelmord von 1991. Siebzehn Jahre nach einer weiteren Tat identifizierte das LKA Brandenburg zudem eine winzige DNA-Spur.
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Ulrich Schmidt verletzte und tötete zwischen 1987 und 1989 in Essen mehrere Frauen, meist an Feiertagen, weshalb er als „Feiertagsmörder“ bekannt wurde.
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Sechs Mordanklagen erreichten nie ein Urteil: Vernon Robert Butts gestand seine Beteiligung an Taten mit William Bonin und starb 1981 vor dem Prozess in Untersuchungshaft.
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Die Wiener Pflegehelferin Waltraud Wagner tötete zwischen 1983 und 1989 gemeinsam mit drei Kolleginnen im Krankenhaus Lainz mindestens 32 Patienten. Als Anführerin der Gruppe erhielt sie 1991 die höchste Strafe und kam 2008 wieder frei.
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Wayne Williams wurde 1982 wegen des Mordes an zwei Männern in Atlanta verurteilt, gilt aber bis heute als Hauptverdächtiger für einen Großteil der als „Atlanta Child Murders“ bekannten Mordserie an rund 29 überwiegend jungen Schwarzen.
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Werner Pinzner tötete als Auftragsmörder im Hamburger Rotlichtmilieu zwischen 1984 und 1985 mehrere Menschen. 1986 erschoss er während einer Vernehmung im Polizeipräsidium den ermittelnden Staatsanwalt, anschließend seine eigene Frau und zuletzt sich selbst.
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Fünf Kindermorde führten 1995 zu lebenslanger Haft. Werner Ferraris erster Schuldspruch von 1971 und die viel zu frühe Entlassung zeigen, wie eine spätere Mordserie möglich wurde.
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Westley Allan Dodd tötete 1989 drei Kinder in Washington. Ein gescheiterter weiterer Entführungsversuch führte zu seiner Festnahme, seinem Geständnis und den Beweismitteln in seiner Wohnung.
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Zehn Mordschuldsprüche in Los Angeles und vier weitere in Orange County machten William Bonin zum vierzehnfach verurteilten Mörder. 1996 wurde er als erster Häftling Kaliforniens durch die Giftspritze hingerichtet.
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William Ray Pugh schlug 1980 auf Anweisung von William Bonin den 15-jährigen Harry Todd Turner, der anschließend erwürgt wurde. Er wurde wegen freiwilliger Tötung zu sechs Jahren Haft verurteilt.
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1986 reichten die Beweise gegen David Mulcahy nicht. Fünfzehn Jahre später verurteilte ihn der Old Bailey wegen drei gemeinsam mit John Duffy begangener Morde.
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John Duffy wurde 1988 wegen zweier Morde verurteilt und gestand später die Beteiligung an einem dritten. Erst der Prozess gegen David Mulcahy belegte 2001 die gemeinsame Mordserie.
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Mark Edmonds brach 1984 in ein Reihenhaus in Lincoln ein, um rund 40 Pfund aus einem Gaszähler zu stehlen, und erstach dabei eine Mutter und ihre fünfjährige Tochter. Achtundzwanzig Jahre später floh er aus einem offenen Gefängnis und tauchte tagelang unter.
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Ein Handflächenabdruck verband Kenneth Erskine mit einer Serie von sieben Tötungen in London. 2009 reduzierte ein Berufungsgericht die Mordschuldsprüche wegen schwerer Schizophrenie auf Totschlag.
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Ein Nudelholz als Mordwaffe und ein flaches Grab in Wales: Robert Healey tötete seine Frau und seine dreizehnjährige Stieftochter, bevor er sich sechs Wochen später selbst der Polizei stellte.
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Nur Stunden nach der Hochzeitsfeier ihrer Tochter drang ein entflohener Häftling in das Haus der Familie Laitner ein und tötete drei ihrer Mitglieder: Arthur Hutchinson, „The Fox“ genannt, gehört zu den wenigen britischen Straftätern mit einem echten „whole life“-Urteil.
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Ein Polizist im Feierabend stolperte zufällig in einen bewaffneten Raubüberfall und bezahlte dafür mit seinem Leben: James Francis Hurley erschoss den Beamten, floh Jahre später aus der Haft und blieb 13 Jahre lang unauffindbar.
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Die Geiselnahme von Gladbeck begann als Banküberfall und wurde zu einer Irrfahrt durch zwei Länder. Während Menschen um ihr Leben fürchteten, verwandelte sich ein Verbrechen vor laufenden Kameras in ein öffentliches Spektakel.
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Die Geiselnahme von Gladbeck wird oft über Täter, Polizeifehler und Fernsehbilder erzählt. Diese Story folgt den Bankangestellten, Busfahrgästen, Überlebenden und drei Menschen, die nicht zurückkehrten.
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