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01. Oktober 2024
Update

Mord an Pim Fortuyn: DNA-Spur führt zu keinen neuen Ermittlungen

Ein Denkmal für Pim Fortuyn in Rotterdam
Wouter Engler, via Wikimedia Commons, verkleinert · CC BY-SA 4.0

Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Mord an Pim Fortuyn beschäftigt eine unbekannte DNA-Spur die niederländische Politik. Das Profil wurde auf dem Magazin der Pistole gesichert, mit der Volkert van der Graaf den Politiker 2002 erschoss.

Erneuter Abgleich ohne Treffer

Recherchen des niederländischen Programms Argos machten die Spur 2024 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Ein erneuter Abgleich mit der niederländischen DNA-Datenbank ergab keinen Treffer. Angehörige und Politiker verlangten daraufhin, das Profil auch mit ausländischen Datenbanken zu vergleichen.

Der niederländische Justizminister bestätigte am 1. Oktober 2024, dass das Openbaar Ministerie keinen solchen Abgleich veranlassen will. Ein möglicher Treffer könnte nach Einschätzung der Behörde lediglich belegen, dass eine Person das Magazin irgendwann vor der Tat in der Hand hatte oder besaß.

Kein Hinweis auf einen Mittäter

Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren von 2002 und 2003 ergab nach der amtlichen Antwort keinen Hinweis darauf, dass eine weitere Person von der Tatplanung wusste oder an dem Mord beteiligt war. Auch später seien keine entsprechenden Hinweise eingegangen.

Als mögliches Delikt bliebe damit nur der unerlaubte Besitz des Magazins. Dieses Waffendelikt ist verjährt. Die Herkunft der DNA-Spur bleibt ungeklärt, sie gilt nach dem derzeitigen Ermittlungsstand jedoch nicht als Beleg für einen Mittäter.

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