Gaspare Zinnanti starb 2001 in der forensischen Psychiatrie
Die Geschichte der Tötungsserie in Mailand endete nicht mit der Einweisung von Gaspare Zinnanti in eine forensisch-psychiatrische Klinik. Italienische Rückblicke dokumentieren, dass er im Juli 2001 während der Unterbringung in Reggio Emilia durch Suizid starb.
Kein Strafprozess
Ein psychiatrischer Gutachter hatte Gaspare Zinnanti eine schwere akute Schizophrenie und eine hohe Gefährlichkeit bescheinigt. Ein Richter erklärte ihn am 13. März 1998 wegen vollständiger Schuldunfähigkeit für nicht strafrechtlich verantwortlich. Der geplante Prozess vor einem Schwurgericht fand deshalb nicht statt.
Statt einer Haftstrafe ordnete das Gericht die unbefristete Unterbringung im damaligen forensisch-psychiatrischen Krankenhaus von Reggio Emilia an. Der weitere Aufenthalt sollte regelmäßig überprüft werden.
Tod während der Unterbringung
Gaspare Zinnanti blieb bis 2001 in der Einrichtung. Im Juli fanden Mitarbeiter ihn nach übereinstimmenden Berichten erhängt in seiner Zelle. Ein genaues Todesdatum nennen die zugänglichen Quellen nicht.
Die neue Einordnung schließt eine Lücke im bisherigen Artikel, der beim Beginn der Unterbringung endete. Sie ändert nichts an der damaligen gerichtlichen Feststellung der Schuldunfähigkeit und auch nichts daran, dass die drei Tötungen nicht in einem Strafprozess verhandelt wurden.
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