Dortmund-Wambel: Sohn des Opfers sitzt wegen Mordverdachts in U-Haft
Nach dem Tötungsdelikt im Dortmunder Stadtteil Wambel hat das Amtsgericht Dortmund Haftbefehl wegen Mordes gegen den 41-jährigen Tatverdächtigen erlassen. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.
Tatverdächtiger ist der Sohn des Opfers
Die Staatsanwaltschaft bestätigte inzwischen, dass der 41-Jährige ein Sohn des getöteten 78-Jährigen ist. Der Tatverdächtige hatte sich am Nachmittag des 21. Juli selbst bei der Polizei gemeldet und angegeben, seinen Vater getötet zu haben.
In der ersten Behördenmeldung war das familiäre Verhältnis noch nicht genannt worden. Es war zunächst lediglich aus Medienberichten bekannt. Mit der Bestätigung der Staatsanwaltschaft ist dieser Teil des Falls nun offiziell geklärt.
Obduktion ergibt Tod durch Verbluten
Die Obduktion des 78-Jährigen fand am 22. Juli statt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war der Mann am Hals so schwer mit einem Messer verletzt worden, dass er verblutete.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das zuständige Amtsgericht Haftbefehl wegen Mordes. Ein Haftbefehl ist keine Verurteilung. Für den Tatverdächtigen gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.
Motiv weiterhin unbekannt
Zu den Hintergründen der Tat machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine Angaben. Das Motiv und der genaue Ablauf bleiben Gegenstand der Ermittlungen der Dortmunder Mordkommission.
Rückblick So begann der Fall 78-Jähriger in Dortmund-Wambel getötet: 41-Jähriger stellt sich der Polizei Erste Meldung lesen