Bramfeld: Obduktion klärt Todesursache der 15-Jährigen
Nach dem Tod einer 15-Jährigen im Hamburger Stadtteil Bramfeld hat die Staatsanwaltschaft erste Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung mitgeteilt. Demnach verblutete das Mädchen. Außerdem wurde ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt.
Tatablauf weiterhin Gegenstand der Ermittlungen
Aus den bekannt gegebenen Befunden lässt sich der genaue Ablauf der Tat noch nicht ableiten. Die Staatsanwaltschaft machte dazu zunächst keine weiteren Angaben. Nach Informationen des NDR könnte ein Beil als Tatwaffe verwendet worden sein. Dieser Punkt wurde von den Ermittlungsbehörden bislang jedoch nicht offiziell bestätigt.
Die 15-Jährige war in der Nacht zum 12. Juli 2026 im Kinderzimmer der Wohnung ihrer Mutter an der Berner Chaussee gefunden worden. Sie lebte in einer Jugendwohnung und war als vermisst gemeldet worden, nachdem sie nach einem Besuch nicht in die Einrichtung zurückgekehrt war.
Beschuldigte äußert sich nicht
Gegen die 43-jährige Mutter wurde Haftbefehl erlassen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte sie sich bis zum 16. Juli nicht zu den Vorwürfen geäußert. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen weiterhin Tatablauf und Motiv.
Der genaue Sorgerechtsstatus war nach einer Korrektur der Polizei noch ungeklärt. Für die Beschuldigte gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
Rückblick So begann der Fall Tote 15-Jährige in Bramfeld: Haftbefehl gegen Mutter erlassen Erste Meldung lesen