Apeldoorn: Untersuchungen sehen Anschlag als nicht verhinderbar
Vier Monate nach dem Anschlag von Karst Tates auf den Königinnentag in Apeldoorn veröffentlichten niederländische Aufsichtsstellen ihre Untersuchungen zur Vorbereitung und zum Einsatz der Behörden. Ein ausführliches Täterprofil ist unter Karst Tates zu finden.
Keine konkreten Warnsignale
Die Berichte kamen zu dem Ergebnis, dass die Sicherheitsvorbereitungen für die Veranstaltung grundsätzlich angemessen waren. Den Behörden lagen vor der Tat keine konkreten Informationen vor, aus denen sich der Angriff mit dem Auto hätte ableiten lassen.
Eine realistische Möglichkeit, den Anschlag mit dem damaligen Kenntnisstand zu verhindern, sahen die Prüfer deshalb nicht. Diese Bewertung bezog sich auf die Vorhersehbarkeit der Tat und entlastete nicht von der Prüfung einzelner Abläufe während des Einsatzes.
Kommunikation zeitweise erheblich gestört
Deutliche Probleme zeigten sich bei der Kommunikation. Das digitale Funknetz C2000 war zeitweise überlastet, und auch die Mobilfunknetze funktionierten rund um den Tatort nur eingeschränkt.
Die Untersuchungen empfahlen unter anderem bessere Notfallverfahren, klarere Kommunikationswege und zusätzliche technische Vorkehrungen für Großveranstaltungen. Die Ergebnisse flossen in die weitere Planung öffentlicher Auftritte des Königshauses ein.
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