Bei einem Techno-Rave auf der Pferderennbahn Schachen in Aarau fielen in der Nacht Schüsse in eine größere Personengruppe. Eine 22-jährige Frau starb, fünf weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Die nahe dem Zeiss-Großplanetarium in Berlin-Prenzlauer Berg gefundene Frau wurde durch Fremdeinwirkung getötet, das ergab die Obduktion. Die Ermittler haben ihre Identität inzwischen festgestellt, nennen aber vorerst keine Details.
Eine 65 Jahre alte Frau aus Witten wählte während eines Streits mit ihrem Lebensgefährten selbst den Notruf. Wenig später nahm die Polizei den mutmaßlichen 70-jährigen Angreifer fest, die schwer, möglicherweise lebensbedrohlich verletzte Frau kam ins Krankenhaus.
Am 21. August 2026 dringt ein bewaffneter Mann in eine weiterführende Schule im schwedischen Fagersta ein und tötet eine 17-jährige Schülerin. Mehrere weitere Jugendliche werden verletzt, ein 18-Jähriger sitzt in Gewahrsam.
Am 13. Februar 1970 starben sieben Holocaust-Überlebende bei einem Brandanschlag auf das Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde München in der Reichenbachstraße. Im August 2026 erklärte die Generalstaatsanwaltschaft München, sie halte einen 2020 verstorbenen Neonazi für den mutmaßlichen Einzeltäter, eine gerichtliche Klärung ist wegen seines Todes nicht mehr möglich.
Rund zwei Tage nach den tödlichen Schüssen am Berliner Bahnhof Zoo hat die Mordkommission einen Tatverdächtigen identifiziert. Er ist weiterhin flüchtig.
In Hamburg-Lurup hat eine Anwohnerin einen leblosen 84-jährigen Mann vor seiner Wohnungstür entdeckt. Die Polizei nahm einen 39-jährigen Nachbarn wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts vorläufig fest, über Untersuchungshaft muss noch ein Haftrichter entscheiden.
Eine 46-Jährige wählt in Rheine-Mesum noch selbst den Notruf und nennt ihren Ehemann als Angreifer, wenig später ist sie tot. Der 55-Jährige sitzt nach einem Haftbefehl wegen Totschlags in Untersuchungshaft, der gemeinsame Sohn wird psychologisch betreut.
Ein Jäger hat am 11. August 2026 im Waldstück Friedeholz bei Glücksburg einen in Plastikfolie verpackten männlichen Torso entdeckt. Kopf, Arme und Beine fehlten, die Mordkommission Flensburg ermittelt, Identität und Hintergründe sind ungeklärt.
Nach einem Streit auf dem Hardenbergplatz am Berliner Bahnhof Zoo wurde ein 30-Jähriger erschossen. Der Schütze floh mit einem Fahrzeug, die Mordkommission ermittelt und sucht Zeugen.
Neue Videoaufnahmen und Polizeiauskünfte klären zentrale Fragen zum Angriff am In-N-Out-Restaurant in Twin Falls. Der 24-jährige Täter handelte allein, drei Todesopfer wurden identifiziert und mehrere Menschen griffen ein.
Am 1. August 2026 eröffnet ein junger Mann mit einem sturmgewehrähnlichen Gewehr das Feuer an einer erst wenige Tage zuvor eröffneten In-N-Out-Filiale im US-Bundesstaat Idaho. Drei Menschen sterben, sieben werden verletzt, einige lebensgefährlich.
Nach den tödlichen Schüssen beim Bite of Seattle ist ein 15-Jähriger angeklagt, weitere Schützen werden gesucht. Kritik an der zögerlichen Informationspolitik hat zudem Polizeichef Shon Barnes das Amt gekostet.
Nach der Verurteilung wegen Mordes an ihrer vier Monate alten Tochter haben die Verteidiger beider Eltern Revision eingelegt. Eine Begründung lag zunächst noch nicht vor.
Ein erstes psychiatrisches Gutachten sieht Hinweise auf eine Erkrankung des 20-jährigen Tatverdächtigen. Das Amtsgericht hob den Untersuchungshaftbefehl auf und ordnete die einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an.
Am Rande des Christopher Street Day fährt ein Mann am 25. Juli 2026 mit einem Kastenwagen in eine Menschenmenge im Berliner Tiergarten und attackiert Passanten mit einer Stichwaffe. Eine Frau stirbt, 29 Menschen werden verletzt.
Beim Straßenfest „Bite of Seattle“ nahe der Space Needle eröffnen offenbar zwei Personen im Streit das Feuer aufeinander. Drei Menschen sterben, mindestens vier weitere werden verletzt, darunter ein zweijähriger Junge.
Der Tatverdächtige wurde in der JVA Bremervörde zunächst rund um die Uhr per Kamera überwacht. Nach mehreren psychologischen Einschätzungen wurden die Kontrollen schrittweise gelockert und am Tag vor seinem Tod aufgehoben.
Das Amtsgericht Karlsruhe lehnt einen Haftbefehl gegen den Fahrgast erneut ab. Auf dem Überwachungsvideo sei kein gezielter Tritt zu erkennen, der Bahnmitarbeiter ist inzwischen außer Lebensgefahr.
In einer Regensburger Hypovereinsbank-Filiale erstach ein 20-Jähriger am 23. Juli 2026 einen Bankmitarbeiter. Ein Raub war in der bargeldlosen Filiale gar nicht möglich, das Opfer gilt als Zufallsopfer.
Die rechtsmedizinische Untersuchung und neue Zeugenaussagen haben die Todesumstände geklärt: Der an der Uecker gefundene 42-Jährige ertrank nach vorläufigem Ermittlungsstand bei einem Unfall.
Das Amtsgericht Dortmund hat gegen den 41-jährigen Sohn des getöteten 78-Jährigen Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Laut Obduktion verblutete das Opfer nach Messerverletzungen am Hals.
Das Landgericht Itzehoe hat die Eltern eines vier Monate alten Mädchens wegen Mordes durch Unterlassen und schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der mutmaßliche sechsfache Mörder von Stade ist tot. Er wurde am 21. Juli 2026 leblos in seiner Zelle in der JVA Bremervörde gefunden, die Justizbehörden gehen von Suizid aus.
In einem Wohnhaus im Dortmunder Stadtteil Wambel ist ein 78-jähriger Mann getötet worden. Ein 41-Jähriger erschien wenige Stunden später bei der Polizei, räumte die Tat ein und wurde festgenommen.
Gegen den 45-jährigen Tatverdächtigen ist Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden. Die Obduktion bestätigte, dass die 35-jährige Angestellte an Stichverletzungen starb.
Nach der Gewalttat mit zwei Schwerverletzten hat das Amtsgericht Darmstadt die einstweilige Unterbringung des 44-jährigen Tatverdächtigen in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung angeordnet.
Ein 42-Jähriger wurde am Morgen des 19. Juli 2026 leblos an der Uecker in Torgelow gefunden. Die Todesumstände sind ungeklärt, die Kriminalpolizei Anklam sucht Zeugen für die vorangegangene Nacht.
In einer Spielothek im Nürnberger Stadtteil Tafelhof kam es am 19. Juli 2026 zu einem Tötungsdelikt. Ein 45-jähriger Besucher wurde festgenommen, eine 35-jährige Angestellte starb trotz Reanimationsversuchen am Tatort.
Nach dem Halsstich auf einen 64-Jährigen ist gegen den Tatverdächtigen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen worden. Das Opfer ist außer Lebensgefahr.
Bei einer Fahrscheinkontrolle in einem Regionalzug bei Ettlingen-Bruchhausen gerät ein 26-jähriger Sicherheitsmitarbeiter der Bahn am 18. Juli 2026 mit einem 36-jährigen Fahrgast aneinander. Im Handgemenge reißt eine Zugtür auf, der Mitarbeiter stürzt bei Tempo 120 aus dem Zug und wird lebensgefährlich verletzt.
In der Nacht zum 18. Juli 2026 sticht ein 24-Jähriger in einer Gaststätte in Bad Pyrmont einem 64-jährigen Gast in den Hals. Der Tatverdächtige wird nach kurzer Flucht festgenommen, das Opfer notoperiert.
In der Nacht zum 18. Juli 2026 wird ein 62-Jähriger in der Frankfurter Battonnstraße unter Verweis auf seine sexuelle Orientierung mit einer Glasflasche angegriffen und verletzt, kurz darauf werfen Unbekannte Flaschen gegen eine Szenebar in der Alten Gasse.
Fünf Jahre nach dem Mord an der 18-jährigen Saman Abbas in Novellara wies Italiens oberstes Gericht am 16. Juli 2026 alle Berufungen der Familie ab. Die lebenslangen Strafen für Eltern und Cousins sowie 22 Jahre Haft für den Onkel sind damit rechtskräftig.
Am 18. Juli 2026 eskaliert in Trebur (Hessen) ein Streit zwischen einem 44-Jährigen und zwei Nachbarn im Rentenalter. Die 60-jährige Frau und der 63-jährige Mann werden schwer verletzt, ein versuchtes Tötungsdelikt ist nicht ausgeschlossen.
Die in der Wohnung ihrer Mutter gefundene 15-Jährige ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft verblutet. Die Rechtsmedizin stellte außerdem ein Schädel-Hirn-Trauma fest.
Nach dem Zehn-Jahres-Urteil im Fall des getöteten Zugbegleiters Serkan Çalar greifen sowohl die Nebenklage als auch die Verteidigung die Entscheidung an. Nun prüft der Bundesgerichtshof das Urteil auf Rechtsfehler.
Nach dem Angriff am Welfen-Gymnasium ermittelt die bayerische Zentralstelle für Extremismus und Terrorismus. Gegen den 16-jährigen Tatverdächtigen besteht Haftbefehl wegen zweifachen versuchten Mordes.
Eine 15-Jährige aus einer Hamburger Jugendhilfeeinrichtung wird nach einer Vermisstmeldung tot in der Wohnung ihrer Mutter gefunden. Gegen die 43-Jährige liegt inzwischen Haftbefehl vor, die Mordkommission ermittelt.
Die Polizeidirektion Lüneburg bestätigt laufende Ermittlungen gegen einen lebenden Beschuldigten. Geprüft werden außerdem mögliche Verbindungen zu weiteren ungeklärten Tötungsserien.
Das Landgericht Zweibrücken hat einen 26-Jährigen zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil er den Zugbegleiter Serkan Calar bei einer Fahrscheinkontrolle so schwer verletzte, dass dieser zwei Tage später starb. Die Familie des Opfers kündigte Revision an.
Am 8. Juli 2026 verletzt ein 16-Jähriger am Welfen-Gymnasium in Schongau zwei 13-jährige Schülerinnen mit einem Messer. Die Polizei geht von einer möglichen Amoktat aus, das Motiv ist noch unklar.
Nach den tödlichen Schüssen in einer Stader Jugendhilfeeinrichtung wirft die Staatsanwaltschaft dem Tatverdächtigen sechsfachen Mord vor. Neu unter Mordverdacht: die Fluchtfahrerin, mutmaßliche Patentante des Kindes, und die Kindsmutter selbst.
Ein New Yorker Architekt tötete zwischen 1993 und 2010 mindestens acht Frauen auf Long Island. Am 17. Juni 2026 wurde Rex Heuermann für den als Gilgo-Beach-Mörder bekannten Fall zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt.
Die Aufklärung der Hwaseong-Morde führte zu Freisprüchen und Entschädigungen für zu Unrecht Beschuldigte. Im Mai 2026 sprach ein Gericht auch den Kindern eines unter Folter zu Falschgeständnissen gezwungenen Mannes Schadenersatz zu.
Nach der ersten Anklage im Komplex der Texas Killing Fields wurde das Grundstück von James Elmore durchsucht. Menschliche Überreste fanden die Ermittler nicht, gegen ihn wurden jedoch zwei weitere, vom Tötungskomplex getrennte Anklagen erhoben.
Marylands Berufungsgericht hat ein Rechtsmittel von Lee Boyd Malvo verworfen. Die bereits 2022 angeordnete neue Strafmaßverhandlung kann ohne seine Überstellung aus Virginia weiterhin nicht stattfinden.
Zwischen 1983 und 1991 wurden bei League City, Texas, mindestens vier Frauen und Mädchen tot aufgefunden. Am 31. März 2026 klagte eine Grand Jury erstmals einen Verdächtigen an, allerdings bislang nur wegen Beweismittelunterdrückung und fahrlässiger Tötung.
Nach dem Fall eines mutmaßlichen Missbrauchsrings, der Kinder in einem unterirdischen Bunker in Bibb County gefangen hielt, macht Alabama schwere Sexualverbrechen an Kindern zu einem Kapitalverbrechen. Das Gesetz gilt jedoch nicht rückwirkend für den auslösenden Fall selbst.
Neue DNA-Auswertungen verbinden Alan Wade Wilmer mit den 1986 ermordeten Cathleen Thomas und Rebecca Dowski. Zusammen mit vier zuvor zugeordneten Fällen bringen ihn Ermittler inzwischen mit mindestens sechs Tötungen in Virginia in Verbindung.
Ein Bewährungsgremium hielt Patricia Krenwinkel 2025 erneut für entlassungsgeeignet. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hob die Empfehlung auf, weil er weiterhin eine Gefahr für die Gesellschaft sah.
Die 23-jährige ukrainische Geflüchtete Iryna Zarutska wurde im August 2025 in einem Nahverkehrszug in Charlotte, North Carolina, erstochen. Eine später bekannt gewordene Tonaufnahme aus der Haft zeigt den psychisch schwer kranken Tatverdächtigen in offenbaren Wahnvorstellungen.
Die beim Massaker von Dunblane getötete Lehrerin Gwen Mayor wurde 2025 mit dem Elizabeth Emblem geehrt. Die staatliche Auszeichnung würdigt Menschen, die infolge ihres öffentlichen Dienstes starben.
Eine Senatsantwort dokumentiert erstmals gebündelt, welche Hilfen Bremen nach der Geiselnahme von Gladbeck gewährte. Betroffene können auch heute noch Leistungen nach dem SGB XIV beantragen.
Christian Dornier lebt weiterhin in einer geschlossenen Einheit des psychiatrischen Krankenhauses Sarreguemines. In einer Dokumentation äußerte er sich 2025 erstmals öffentlich zur Tat von Luxiol.
Anne Marie Hochhalter starb 2025 an einer Sepsis. Weil Folgen ihrer beim Amoklauf erlittenen Lähmung wesentlich zu ihrem Tod beitrugen, stufte die Gerichtsmedizin den Todesfall als Tötungsdelikt ein.
Das Berufungsgericht Lüttich hat die Staatshaftungsklage von Opfern und Angehörigen abgewiesen. Ein haftungsbegründender Fehler bei Freilassung und Überwachung des Täters sei nicht nachgewiesen.
Auf dem Magazin der Mordwaffe wurde das DNA-Profil einer unbekannten Person gesichert. Die niederländische Justiz lehnt weitere internationale Abgleiche ab, weil sich daraus kein Hinweis auf einen Mittäter ergibt.
Eine medizinhistorische Studie übersetzt den vollständigen Autopsiebericht und rekonstruiert den Stichkanal. Kaiserin Elisabeth starb an einer Herzbeuteltamponade nach der Verletzung ihres Herzens.
Die Colonial-Parkway-Morde in Virginia galten seit den 1980er Jahren als ungeklärt. Per genetischer Genealogie identifizierten Ermittler 2024 posthum einen Fischer aus der Region als Täter.
Schweizer Rückblicke korrigieren das Alter von Erminio Criscione auf 37 Jahre und ordnen die Tat in eine längere Verschärfung des Waffenrechts ein. Die Reform von 2019 war jedoch keine unmittelbare Folge des Massakers.
Nach seiner Einweisung in das forensisch-psychiatrische Krankenhaus von Reggio Emilia blieb Gaspare Zinnanti dort bis zu seinem Tod. Im Juli 2001 starb er während der Unterbringung durch Suizid.
Der bisherige Artikel vertauschte zwei Opfer des Schulamoklaufs von 1983. Englischlehrer Franz-Adolf Gehlhaar überlebte schwer verletzt, während Schulleiter Hans-Peter Schmitt erschossen wurde.
Der 30-jährige obdachlose Straßenkünstler Jordan Neely starb 2023 in der New Yorker U-Bahn, nachdem ihn ein Mitreisender minutenlang im Würgegriff hielt. Der Fall spaltete die USA entlang der Linien Rasse, psychische Erkrankung und Obdachlosigkeit, der Angeklagte wurde 2024 freigesprochen.
Nach 18 Jahren Haft wurde Herisch Ali Abdullah im Januar 2023 aus Deutschland in den Irak abgeschoben. Wegen des Mordes an Rudolph Moshammer war er zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Dresden hat die Grünanlage vor dem Landgericht nach Marwa El-Sherbini benannt. Der Park erinnert seit März 2022 dauerhaft an das Opfer des rassistischen Mordes im Gerichtsgebäude.
Ein Jahrzehnt lang blieb der Mord an drei Sexarbeiterinnen in Daytona Beach ungeklärt. Erst eine DNA-Analyse führte 2016 zur Identifizierung von Robert Hayes, der am 2. März 2022 zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.
Die Freilassung von Cevdet Yilmaz löste 2021 einen Antrag aus, lebenslang Verurteilte grundsätzlich nicht mehr zu begnadigen. Das niederländische Parlament lehnte ihn mit großer Mehrheit ab.
Fünf Morde bei Lüneburg blieben 1989 jahrelang ungeklärt, bis eine DNA-Spur 2016/17 den Verdacht auf Kurt-Werner Wichmann lenkte, der jedoch bereits vor einer Anklage Suizid begangen hatte. Die Netflix-Serie Dig Deeper griff den Fall 2021 wieder auf.
Nach dem höchstrichterlichen Urteil zur Schießerei im Einkaufszentrum De Ridderhof richteten Polizei und Versicherer eine unabhängige Entschädigungsstiftung ein. Bis November 2021 flossen mehr als 3,5 Millionen Euro.
Die Claremont-Morde in Perth galten seit 1996 als einer der bekanntesten ungeklärten Kriminalfälle Australiens. Im September 2020 sprach ein Gericht Bradley Robert Edwards nach einem siebenmonatigen Prozess des Mordes an zwei der drei mutmaßlichen Opfer schuldig.
Joseph James DeAngelo bekannte sich zu 13 Morden und 13 Entführungsdelikten. Im August 2020 wurde der frühere Polizist zu elf aufeinanderfolgenden lebenslangen Freiheitsstrafen ohne Bewährung verurteilt.
Das Nebraska Board of Pardons lehnte 2020 eine vollständige Begnadigung von Caril Ann Fugate ab. Sie hielt daran fest, als 14-Jährige entführt und bedroht worden zu sein.
Forscher untersuchten DNA aus einem erhaltenen Blutfleck Jean-Paul Marats. Die Analyse spricht für eine schwere Pilzerkrankung der Haut, erlaubt aber keine sichere Diagnose.
Die Hwaseong-Morde galten in Südkorea seit den 1980er Jahren als das bekannteste ungeklärte Verbrechen des Landes und inspirierten den Kinofilm „Memories of Murder“. Im September 2019 identifizierte eine DNA-Analyse Lee Choon-jae als Täter, der bereits wegen eines anderen Mordes in Haft saß.
Kim De Gelder wurde 2013 wegen vier Morden und 25 Mordversuchen zu lebenslanger Haft verurteilt. Seit 2019 ist er zur Behandlung in einer forensisch-psychiatrischen Einrichtung untergebracht, das Urteil bleibt bestehen.
Der Golden State Killer galt in Kalifornien seit den 1970er Jahren als einer der meistgesuchten ungeklärten Serientäter der USA. Im April 2018 führte eine neuartige DNA-Analyse namens genetische Genealogie zur Festnahme des mutmaßlichen Täters.
Die niederländische Geheimdienstaufsicht fand 2015 keine konkreten Belege dafür, dass Mohammed Bouyeri Helfer hatte oder andere Personen von seinem Mordplan wussten. Sie kritisierte jedoch den Informationsaustausch der Behörden.
Zehn Jahre nach dem Amoklauf beschloss die Gemeinde Aci Castello konkrete Formen des Gedenkens. Ein Sozialpreis und mehrere kommunale Räume wurden den fünf Todesopfern gewidmet.
Das Landgericht Stuttgart verurteilte den Vater des Täters 2013 zu einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung. Das Bundesverfassungsgericht nahm Beschwerden für weitergehende Waffenverbote nicht zur Entscheidung an.
Die 1976 in Georgia gefundenen sterblichen Überreste gehörten zu Ima Jean Sanders. Ermittler halten es für sehr wahrscheinlich, dass John Paul Knowles die 13-Jährige 1974 ermordete.
Am 13. Dezember 2011 erschießt ein Rechtsextremist auf zwei Märkten in Florenz zwei senegalesische Straßenhändler und verletzt drei weitere Männer, bevor er sich bei seiner Festnahme selbst tötet.
Am 13. Dezember 2011 tötet ein Mann in Lüttich mit Handgranaten und einem Sturmgewehr sechs Menschen, bevor er sich selbst erschießt. Unter den Opfern ist ein Kleinkind.
Eine offizielle Prüfung sah keine realistische Möglichkeit, den Amoklauf durch das damalige Lizenzsystem zu verhindern. Sie empfahl dennoch verbindlichere Meldewege zwischen Ärzten, Psychiatrie, Familien und Polizei.
Am 9. April 2011 erschoss ein 24-Jähriger im Einkaufszentrum De Ridderhof in Alphen aan den Rijn sechs Menschen, bevor er sich selbst tötete. Der Fall deckte später gravierendes Behördenversagen bei der Vergabe seiner Waffenlizenz auf.
Cécile Brossard wurde im November 2010 vorzeitig aus dem Schweizer Strafvollzug entlassen. Nach mehr als fünf Jahren in Haft kehrte sie nach Frankreich zurück und erhielt ein zehnjähriges Einreiseverbot für die Schweiz.
Ein vorläufiger Schlussbericht von Polizei und Staatsanwaltschaft nennt Hinweise auf eine zumindest teilweise längerfristige Planung. Die Täterin lagerte große Mengen Brandbeschleuniger und hatte sich früher beim später angegriffenen Krankenhaus beworben.
Am 19. September 2010 tötete die Rechtsanwältin Sabine Radmacher in Lörrach innerhalb weniger Stunden ihren fünfjährigen Sohn, ihren Ex-Partner und einen Krankenpfleger, bevor sie von der Polizei erschossen wurde. Ein Motiv blieb ungeklärt.
Am 2. Juni 2010 erschoss der Taxifahrer Derrick Bird zunächst seinen Zwillingsbruder und anschließend elf weitere Menschen auf einer wahllosen Fahrt durch die englische Grafschaft Cumbria, bevor er sich selbst tötete.
Offizielle Untersuchungen zum Anschlag auf den niederländischen Königinnentag bewerteten die Vorbereitung der Behörden als angemessen. Zugleich dokumentierten sie erhebliche Kommunikationsprobleme während des Einsatzes.
Am 1. Juli 2009 wird die schwangere Ägypterin Marwa El-Sherbini während einer Gerichtsverhandlung in Dresden erstochen. Ein Porträt der Apothekerin und Handballerin, deren Tod international als antimuslimischer Hassmord Aufsehen erregte.
Am 30. April 2009 raste ein Mann in Apeldoorn mit seinem Auto in die Menschenmenge entlang der Route des königlichen Busses. Sieben Zuschauer starben, der Täter selbst erlag zwei Tage später seinen Verletzungen.
Am 11. März 2009 erschoss ein 17-Jähriger an seiner ehemaligen Schule in Winnenden neun Menschen, tötete auf der Flucht drei weitere und sich selbst. Was über Tat, Täter und Folgen bekannt ist.
Am 23. Januar 2009 ersticht ein Mann in einer Kindertagesstätte bei Dendermonde zwei Säuglinge und eine Betreuerin. Er hatte eine Woche zuvor bereits eine ältere Frau getötet.
Am 28. Februar 2005 wird der französische Milliardärsbanker Édouard Stern in seiner Genfer Wohnung erschossen, gefesselt und in einem Latexanzug. Ein Porträt des Financiers und der Frau, die ihn tötete.
Am 14. Januar 2005 wird der Münchner Modedesigner Rudolph Moshammer erwürgt in seiner Villa in Grünwald gefunden. Ein Porträt des Modemachers und Stadtoriginals, dessen Tod bundesweit für Bestürzung sorgte.
Am 2. November 2004 wird der niederländische Filmemacher Theo van Gogh auf offener Straße in Amsterdam erschossen und erstochen. Ein Porträt des streitbaren Regisseurs und Kolumnisten, dessen Tod die Niederlande erschütterte.
Im September 2004 tötete ein 24-Jähriger, maskiert wie eine Horrorfilmfigur, innerhalb von zwei Tagen vier Menschen in London und Sussex. Er wollte berühmt werden wie ein Serienmörder.
Ein Müllmann aus Wakefield tötete im Juli 2004 innerhalb von acht Tagen seine Freundin, deren Zwillingsschwester und ein älteres Ehepaar in zwei Dörfern in North Yorkshire. Über 500 Polizisten jagten ihn, bis er versteckt zwischen einem Dornenbusch und einer Klärgrube gefasst wurde.
Am 2. Mai 2003 erschießt ein 32-jähriger Gemeindeangestellter im Rathaus des sizilianischen Aci Castello fünf Menschen, darunter den Bürgermeister, bevor er nach einer stundenlangen Geiselflucht Selbstmord begeht.
Im Oktober 2002 erschossen John Allen Muhammad und der 17-jährige Lee Boyd Malvo als sogenannte Washington-Sniper zehn Menschen bei alltäglichen Verrichtungen. Beide waren zuvor bereits für weitere Schüsse in mehreren US-Bundesstaaten verantwortlich.
Am 6. Mai 2002 wird der niederländische Politiker Pim Fortuyn vor einem Rundfunkstudio in Hilversum erschossen. Es ist das erste politische Attentat in den Niederlanden seit fast 300 Jahren und stürzt das Land in eine tiefe Krise.
Am 26. April 2002 erschoss ein 19-Jähriger am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 16 Menschen und sich selbst. Was über Tat, Hintergründe und Folgen bekannt ist.
Am 27. März 2002 erschießt ein 33-Jähriger bei einer Stadtratssitzung im Pariser Vorort Nanterre acht Kommunalpolitiker, bevor er sich am Folgetag bei der Vernehmung das Leben nimmt.
Am 29. Oktober 2001 läuft ein bewaffneter Mann dreißig Minuten lang durch die Innenstadt von Tours und schießt wahllos auf Passanten. Vier Menschen sterben, sieben weitere werden verletzt.
Am 27. September 2001 erschoss Friedrich Leibacher im Regierungsgebäude von Zug 14 Politiker, bevor er sich selbst tötete. Das Zuger Attentat gilt als schwerster Gewaltakt gegen ein Parlament in der Schweizer Geschichte.
Am 1. November 1999 erschoss ein 16-Jähriger von den Fenstern der elterlichen Wohnung aus vier Menschen und sich selbst. Der Amoklauf von Bad Reichenhall zählt zu den ersten seiner Art in Deutschland.
Am 20. April 1999 erschossen zwei Schüler an der Columbine High School in Colorado 13 Menschen, bevor sie sich selbst töteten. Die Tat gilt als Blaupause für zahlreiche spätere Schul-Amokläufe in den USA.
Am 20. November 1997 erschießt ein 36-jähriger Automechaniker im Salzburger Ort Mauterndorf sechs Menschen, darunter seine dreijährige Tochter, bevor er sich selbst tötet. Der Fall löste eine bis heute nicht umgesetzte Debatte über eine Verschärfung des Waffenrechts aus.
Am 15. Juli 1997 wurde der italienische Modedesigner Gianni Versace vor seiner Villa in Miami Beach erschossen. Ein Porträt des Modeschöpfers und die anschließende Fahndung nach dem Täter Andrew Cunanan.
Im März 1997 tötet ein obdachloser Mann in Mailand innerhalb weniger Tage drei Menschen mit einem Hammer und stößt eine vierte Frau vor eine U-Bahn. Er glaubt, eine göttliche Stimme befehle ihm, die Seelen seiner Opfer zu retten.
Am 13. März 1996 erschoss Thomas Hamilton in der Turnhalle einer schottischen Grundschule 16 Kinder und deren Lehrerin, bevor er sich selbst tötete. Das Massaker führte zu einem weitreichenden Handfeuerwaffenverbot in Großbritannien.
Am 23. und 24. September 1995 erschießt ein 16-Jähriger im südfranzösischen Solliès-Pont zunächst seine Familie und danach im benachbarten Cuers wahllos Passanten, bevor er sich selbst tötet. 15 Menschen sterben.
Am 9. März 1994 erschießt ein 39-Jähriger im Amtsgericht Euskirchen sechs Menschen, darunter den Richter, der ihn kurz zuvor verurteilt hatte. Anschließend tötet er sich mit einer selbstgebauten Bombe.
Am 1. Oktober 1992 erschießt der frühere General Gert Bastian seine Lebensgefährtin, die Grünen-Mitbegründerin Petra Kelly, im Schlaf und tötet sich danach selbst. Ein Porträt der Symbolfigur der Friedensbewegung.
Am 4. März 1992 erschießt ein 37-Jähriger im Tessin innerhalb weniger Stunden sechs Menschen und verletzt sechs weitere. Die Strage di Rivera zählt zu den schwersten Gewalttaten der jüngeren Schweizer Geschichte.
Am 9. September 1990 erschießt ein 21-Jähriger im Wiener Bezirk Floridsdorf seine schlafenden Eltern und eröffnet anschließend das Feuer auf eine Nachbarschaftsfeier. Fünf Menschen sterben, der Fall wurde später zum Ausgangspunkt eines Dokumentarfilms von Michael Haneke.
Am 12. Juli 1989 erschießt ein Landwirt in seinem Heimatdorf Luxiol im Département Doubs binnen einer halben Stunde 14 Menschen, darunter seine eigene Mutter und Schwester.
Ein 21-Jähriger tötete 1988 innerhalb von zwei Tagen seinen eigenen Großvater und zwei Nachbarn in einer Kleinstadt in South Yorkshire. Der Fall Anthony Arkwright machte ihn zum jüngsten Menschen, den ein britisches Gericht je zu lebenslanger Haft ohne jede Aussicht auf Entlassung verurteilte.
Aus einem Banküberfall in Gladbeck wurde im August 1988 eine Geiselnahme quer durch Deutschland und die Niederlande. Polizei und Presse verloren zeitweise die Kontrolle, drei Menschen starben.
Am 12. Mai 1987 erschießt ein 28-Jähriger im belgischen Bogaarden und im benachbarten Denderwindeke sieben Menschen, bevor er sich bei seiner Festnahme selbst tötet. Bis heute das tödlichste Amoklauf-Massaker eines Einzeltäters in der belgischen Geschichte.
Am 19. Juni 1985 erschießt ein 41-jähriger ehemaliger Lehrer in mehreren Dörfern der Bretagne sieben Menschen, darunter seinen eigenen Vater. Der Täter wird später für unzurechnungsfähig erklärt und bis zu seinem Tod in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
Am 3. Juni 1983 erschießt ein 34-Jähriger an einer Schule im hessischen Eppstein-Vockenhausen fünf Menschen, bevor er sich selbst tötet. Einer der frühesten Schul-Amokläufe der bundesdeutschen Geschichte.
Am 5. April 1983 erschießt ein Mann in einem gut besuchten Café in Delft sechs Menschen nach einem Streit. Der Fall endet 2021 mit einer vollständigen Begnadigung des Täters.
Zwischen Juli und November 1974 tötete John Paul Knowles auf einer Fahrt durch sieben US-Bundesstaaten mindestens 18 Menschen, viele davon nach dem Zufallsprinzip. Er wurde kurz nach seiner Festnahme bei einem Fluchtversuch erschossen.
Am 9. August 1969 wurde die Schauspielerin Sharon Tate hochschwanger in ihrem Haus in Los Angeles von Mitgliedern der sogenannten Manson Family getötet, ein Rückblick auf ihr Leben und die Tat.
Am 9. August 1967 findet ein Chauffeur den britischen Dramatiker Joe Orton erschlagen in seiner Wohnung in Islington. Ein Porträt des Skandalautors, der auf dem Höhepunkt seines Erfolgs starb.
Am 1. August 1966 erschoss Charles Whitman vom Uhrturm der University of Texas in Austin über 90 Minuten wahllos Menschen, nachdem er zuvor bereits seine Mutter und seine Frau getötet hatte. Eine Autopsie fand später einen Hirntumor.
Am 11. Juni 1964 griff Walter Seifert eine katholische Volksschule im Kölner Stadtteil Volkhoven mit einem selbstgebauten Flammenwerfer und einer Lanze an und tötete zehn Menschen. Der Amoklauf zählt zu den folgenreichsten Gewalttaten an einer deutschen Schule.
Am Neujahrsabend 1960 eröffnet ein Mann in einer Kneipe im englischen Sheffield während einer Silvesterfeier das Feuer und tötet drei Menschen. Sein Ziel: von einem Gericht zum Tode verurteilt zu werden, weil sein Glaube ihm den Suizid verbot.
Binnen drei Tagen tötete ein eleganter Frauenheld aus bestem Hause 1958 in Madrid vier Menschen wegen eines verkauften Rings. Der Fall José María Jarabo hielt ganz Spanien in Atem und endete am Galgen der Garrote.
Zwischen Dezember 1957 und Januar 1958 tötete Charles Starkweather gemeinsam mit seiner 14-jährigen Freundin Caril Ann Fugate elf Menschen. Der Fall löste landesweite Panik aus und prägte das amerikanische Bild des jugendlichen Serientäters.
Johann Nelböck wurde wegen des Mordes an Moritz Schlick zu zehn Jahren Haft verurteilt. Nach dem Anschluss Österreichs kam er nach nur zwei Jahren auf Bewährung frei.
Ernst August Wagner blieb nach seiner Einweisung 1914 bis zu seinem Tod in Winnental. In der Psychiatrie schrieb er mehrere Dramen, 1938 starb er an Lungentuberkulose.
Am 22. Juni 1936 erschießt ein ehemaliger Student den Philosophen Moritz Schlick auf der Feststiege der Universität Wien. Ein Porträt des Begründers des Wiener Kreises, dessen Tod von der NS-Propaganda instrumentalisiert wurde.
Am 4. September 1913 erstach Ernst August Wagner in Stuttgart-Degerloch seine Familie und erschoss anschließend im württembergischen Mühlhausen an der Enz neun weitere Menschen. Der Fall gilt als einer der frühesten gut dokumentierten deutschen Amokläufe.
Am 20. Juni 1913 erschießt ein ehemaliger Lehrer in einer katholischen Schule im Bremer Stadtteil Walle fünf Mädchen. Historiker gelten der Fall heute als eines der frühesten dokumentierten Schulattentate überhaupt.
Am 30. August 1912 erschießt ein 25-Jähriger im Thurgauer Romanshorn von seiner Wohnung aus sieben Menschen, bevor er nach einer stundenlangen Belagerung in den Wald flieht. Einer der schwersten Gewaltausbrüche der Schweiz im frühen 20. Jahrhundert.
Am 10. September 1898 wird die österreichische Kaiserin Elisabeth in Genf von einem italienischen Anarchisten mit einer Feile erstochen. Ein Porträt der als „Sisi“ bekannten Kaiserin und ihres gewaltsamen Todes.
Am 11. Mai 1812 erschießt ein verbitterter Kaufmann den britischen Premierminister Spencer Perceval in der Lobby des Unterhauses. Ein Porträt des einzigen britischen Regierungschefs, der je im Amt ermordet wurde.
Am 13. Juli 1793 ersticht Charlotte Corday den radikalen Revolutionspolitiker Jean-Paul Marat in seiner medizinischen Badewanne in Paris. Ein Porträt des Journalisten und Jakobiners, dessen Tod ihn zum Märtyrer der Französischen Revolution machte und zu einem der berühmtesten Gemälde der Kunstgeschichte führte.